06.12.2014

Neue Ufer oder das unentdeckte Land

Ein einfacher 3 Bit Binärcode , den man nutzt um telefonisch Hilfe zu rufen, schuldete ich das es mit diesem Blog die letzte Zeit bergab ging. Keine Beiträge ohne Bilder. Es ging einfach nicht,  ich konzentrierte mich mein Leben und das eines Verwandten neu zu zentrieren. Mir ist halbwegs gelungen, mein Verwandter blieb leider in physikalischer Hinsicht auf der Strecke. Die alles Tat nicht ohne die Fotografie aus den Augen zu verlieren. Die Nikon D610 und die 750 kamen und gingen an mir wegen der nicht essenziell Grundtechnik an mir vorbei. Das neu gekaufte Af-S 1,4/50mm entsprach genau dem was ich von Nikon hielt. Es beeindruckt mich nicht, wenn ich die Bilder meines etwa gleich teuren Voigtlänger 58mm betrachte, schon garnicht wenn ich die Leistung des 40ers betrachte.  

Wie auch immer dies 50er ist eines der feinfühligsten 50er ,das ich je besaß, zudem besitzt es ein Autofokus was einem in die Jahre gekommenen Fotografen das Scharfstellen ohne eine Brille erleichtert. nicht das innerhalb eines halben Jahres blind wurde, nur merke ich das die Zeit nicht an meinen Augen vorbei ging, und Nikons Einstellscheiben respektive der Dioptireausgleich an der Kamera zu wünschen übrig lässt.

In den letzten Monaten staunte ich nicht schlecht über die Leitsung der neuen Sonys und Fujis, speziell wenn sie mit M-Mount Objektiven, wegen der kurzen Schnittweite gepaart wurden. Aber dies scheint unter vielen Fotografen das Geheimnis  der  M-Leicas zu sein.

Due gute Nachricht wäre das ich wiedr das Fotografieren anfange, die schlechte das ich erst wieder mein Mittelpunkt finden muss.


10.09.2014

Wasserspiele in den Wallanlagen.


Feuerwerk leuchtet selber, Wasser muss zwangsläufig von einer Lichtquelle erhellt werden. Normalerweise nimmt man die erste Einstellung frontal zum Objekt auf, und erhält Bilder die alle anderen aufnehmen. Es geht auch anders ,nur was passiert wenn man keine andere Möglichkeit hat, Büsche Schaulustige denen man die Sicht stielt, Lautsprechermasten Bäume. Statischer geht es nicht, bietet aber die Möglichkeit Aufnahmen als Layer zu stacken.























Ich besuchte das Event  ein zweites Mal ,  um eine ganz andere Idee zu realisieren. Von der Seite und ganz nah am Objekt, wenig Wasser zwischen mir und den Fontainen, das verspricht klare Bild bei niedriger Empfindlichkeit und schnellen Zeiten, möglicherweise auch ohne Stativ. So lässt sich dann auch Hochformataufnahmen realisieren die dynamischere Aufnahmen Möglich sind nun Brennweten von ganz kurz bis  lang. Das Licht lässt sich besser staffeln und  die Schatten ergeben ein besseren Hintergrund.  Mein Favorit sind die Renaissancefontainen, die sich an der Seite befinden. Schnelle Zeiten versprechen auch  die Bewegung dieser Objekte einzufangen.  Alles viel besser.




24.08.2014

Blende auf ab Acht

Nikon ermöglicht es die Blende in Drittelblenden einzustellen,  Fujiobjektive rasten in Halbblendenstufen und Zeiss in ganzen Blenden, um  das Verfahren des Abblenden übersichtlicher zu halten.

Seit ich eine Fuji X 100 besitze treffe ich immer wieder auf Kollegen die das selbe Modell benutzen ,und ähnlich wie ich die Abbildungsleistung nicht von Blende 2 zur weiter geschlossenen Blende betrachten sondern von Blende 8 und die Blende einfach halbieren. Folglich Blende 8, 4, 2.

Bei Blende 2 ist ergeben sich subtile Aufnahmen, Blende 4 ist der Standardwert bei dem fast alles funktioniert und sich genügend Schärfe zeigt, und Blende 8 für kompromisslose Schärfe von vorn bis hinten solange man über 5 Meter vom Objekt entfernt ist. Die Blende 16 ist recht uninteressenat da sich  auf dieser Einstellung keine Verbesserung der Abbildungsleistung ergibt.

Somit vereinfache ich mein Denkprozess und erhalte gleichzeitig eher ein Idee wie das Bild nach der Aufnahme wirkt. Der einzige Unterschied den ich bisher feststellte besteht darin die Kamera nicht ganz
aufzublenden sondern auf Blende 2,8  anstatt auf Blende 2 um etwas mehr Kontrast zu erhalten.


Technisch gesehen ändert sich bei einer Halbierung des Blendenwertes durch ein Aufblenden um zwei Blenden auch eine Durchmesserverdoppelung des Unschärfescheibchens das bei Nachtaufnahmen das Bokeh ziert.  Gleichzeitig  verdoppelt sich auch die Schärfeebene , wobei es dann möglich ist den Schärfepunkt weiter in den Vordergrund zu ziehen um die Grössse der Unschärfescheibchens zu kompensieren. So machen es auch Studiofotografen wenn sie von linearer Schärfedehnung reden.

Wieso dies Thema in Vergessenheit geriet ist recht einfach zu erklären, schuld ist der Autofokus und die Tatsache das er immer den gleichen Punkt wählt, egal wie weit man abblendet. Selbst wenn in der Kamera eine intelligente Technik den Autofokus steuert, dann nicht bei jeder Brennweite und nicht im Nahfeld sondern bei Unendlich.

17.08.2014

Mutation


Letztens schaute ich mir ein Video an, in dem ein amerikanischer Fotograf  mit verlängertem Arm über die Größenverhältnisse aller bisherigen wichtigen Aufnahmeformate von 8x 10 bis Smartphone berichtete, und feststellte das es kein grosser Schritt vom APS-C Sensor zu Vollformat sei, und gleichsam zugab es Welten von hier zum Vollformat  18 x24 cm sei.  Für mutiert die eigenen Technik um klassen wenn man vom Vollformat zum nächst kleinerem Format wechselt. Der Grund ist die veränderte Unschärfe, die plötzlich akzeptiert und dann auch honoriert wird.


11.08.2014

Die Blueport Woche

Die Woche um den 1.August fand hier hier in Hamburg der Blueport statt, ihr wisst Herr Batz installiert alle zwei Jahre blaue Lichter im Hamburger Hafen um Schaulustige anzulocken, es war auch ein Woche Kampf mit dem Blau.  Vor zwei Jahren  viel es mir nicht so auf, aber dies Jahr hatte ich das Gefühl meine Kamera wollte nicht so wie ich wollte, keine richtige Schärfe, der Autofokus fasste nicht. Blau nur abstrichsweise  in dem Farbton den ich gerne gehabt hätte,  aber ich fotografierte wieder, nicht nur am Wochenende sondern Nachts in der Woche. Lag es nun an der Kamera oder an dem Mittel der Wahl gegen kumulierendes Licht, ich weiss es nicht.


Dies waren auch die ersten Tage an dem der neu erworben L-Winkel auf dem neuen Stativ seine Standfestigkeit beweisen konnte, leider vergas ich auf dem offiziell von mir ausgeschrieben Walk das Stativ zu Hause.  Einige Tage vorher  erwies sich der Kamerawinkel als zuverlässig wenn auch nicht perfekt, denn zwei von drei Kameraschnittstellen waren nur sehr schwer zugänglich, aber es sind genau die Schnittstellen die ich ohnehin nicht benutze weil ich kein Videofilmer bin. Alles war viel besser ausbalanciert und schneller von Hoch- auf Querformat um zu setzen. nichts rutschte oder sackte durch, und das für knappe 20 Euro. Einzig die zu lange Befestigungsschraube störte noch ein wenig,was sich aber mit einer Feile schnell beheben ließ Das günstig gekaufte Sirui EN 2004, mit klemmendem Bein bewährte sich auch, vorallem weil ein Hauch Silikonöl Wunder wirkte. Aber es sind eben 100 Euro die ich sparte und  mit dem Einsatz einer Menge Silikonöl behob, die nur wenige Cent ausmachten. Danke Sascha für den Tipp, ansonsten hätte ich die jungfreulichen Washer  mit Silikon in der perfekten Postion fixiert.


Überzeugend war auch deutlich bessere Packmaß im Gegensatz zu einem Manfrotto 055X Pro, und vor allem der passende Kugelkopf der selben Firma. noch nie hatte ich einen kleineren Kopf der besser klemmte ohne beim lösen Probleme zu machen- ganz grosses Kino. Zähneschnirschend entschied ich mich zwar für das 2004, ohne zu wissen das dies auch mit Schnellspannern gibt.  Nur als ich die Angebote sichtete viel mir anstatt eines N 2004 ein EN 2004 in die virtuellen Hände, das genau die lieb gewonnen Schnellspanner hatte, wegen dem ich mein Gitzo verkaufte,dies besaß Drehverschlüsse die vorzugsweise im Winter immer klemmten, und man so mehr Gummiarmierung drehte als Verschluss. Drehverschlüsse braucht man zwar nicht nachstellen, die Schnellspanner des Sirui kann man aber nachspannen, was hoffentlich solange funktionieren wird, bis Carbonstative Alustative vom Markt verdrängen.

 Immer noch ungelöst ist die Frage wie ich mein 8er Tablet am Stativ befestige, denn seit geraumer Zeit suche ich nach einem praktikablen  Halter mit den man das Tablet an einem der Stativbeine befestigen kann. Denn das wäre der Quantensprung zu den elektronischen Suchern der neueren Sony Systemkameras, wenn man die passende Software in betracht zieht.

20.07.2014

Das 50er


Mit der DSLR kauft man in heutigen Tagen ein Zoomobjektiv, das nächste Objektiv das einem ans Herz gelegt wird ist ein 50er.  Nun bin ich aus den Tagen heraus gewachsen, an den ich herum rätzeln musste wie und wo man ein 50er einsetzt, desto mehr überrascht es mich immer wieder was Hersteller aus der alten Konstruktion heraus holen vermögen..  Diese G Objektive und vorallem die Testberichte haben mich immer wieder wie ein Headbanger zu einem Kopfschüttteln veranlasst, als ich las  welche Wunderwerke dort neu erfunden wurden.


Und jetzt..........   war ich ehrlich überrascht als ich das AF-S 1,4/50 G ausprobierte.  Ich besaß schon einmal ein AfF-D 1,8/50, welche in keinerster Weise überzeugen konnte, weder abgeblendet noch geschlossen, weder am Vollformat noch am DX Sensor. Das lichtstärkere AF-D schien mir anhand der Aufnahmen meiner Kollegen als besser steuerbar, aber in keinster Weise überzeugend. Was ich suchte war kein Bokehmonster, oder Schärfespezialist sondern ein Objektiv das sich mit einer angenehmen Korrektion und der Möglichkeit mit hohen Kontrasten umzugehen vermag ohne dabei merkwürdige Erscheinungen auf der Aufnahme zu hinterlassen.

Viele Kollegen meinen das die neuen Objektive in Nahbereich brillieren, dies konnte ich Gottseidank nicht Feststellen, vielmehr  musste ich ganz anders Fotografieren als ich es von den Bokehspezialisten kennt. Als ich anfing mit weit geöffneter Blende zu arbeiten wie es sonst immer klappt, verschenkte ich viel Schönes. Erste Blendenreihen zeigen das ich mich bei passender Gelegenheit trauen muss die Blende radikal zu schliessen um das ICH dieser Linse heraus zukitzeln.  Es ist ein Objektiv für Fotografen die auch ein sanften Unschärfeverlauf  mögen, und 50er, nach alter Väter Sitte, nicht nach gefühl abblenden sondern mit Verstand.   Die Bilder wirken dann glatt und Eben, so wie man es von früheren Baureihen ohne AF kennt, vorallem von dem immer noch gebauten AIs1,2 /50mm, das für Nikonbesitzer immer noch als Referenz gilt.  Nikon hat bei dem neueren 1,4 auf Floating Elements und aspherische Linsen in Gegensatz zum 1,8er verzichtet.  Einer der wenigen Dinge die Nikon in letzter Zeit meiner Meinung nach richtig gemacht hat. Streulichtempfindlich ist dies Objektiv, wie Herstellerübergreifend alle anderen  auch, nur eben deutlich weniger als die Vorgänger. Gut wenn man eine gut funktionierende Gegenlichtblende mit geliefert bekommt, nur funktioniert diese nur bei größerer Entfernungseinstellungen, denn das Linsensystem bewegt sich nicht wie bei den Af-D Modellen mit der Gegenlichtblende sondern ist fest am Frontbajonett verankert, und das bewegt sich kein Millimeter mit dem Linsensystem.Insgesmt ist dies das erste 50er Nikkor das mich überzeugt, nicht der Hammer, in keinster ausgelegt ein schönes Bokeh zu erzeugen, wenn doch dann rein zufällig.

Eine brillante Aufnahme ist der eine Teil, zu einem guten Bild mit diesem Objektiv, der zweite ein übersichtlichen RAW Konverter, mit dem sich die Klarheit und Kontrast gezielt steuern lassen, ansonsten erreicht man mit  diesem  rattenscharfen 50er  nur durchschnittliche Ergebnisse, oder man  hat mehr glück als Verstand um ein Tonal herausragende Bild zu erhalten.  Farblich konnte ich keine Ausreisser finden, was auch nicht anders wegen der Bauweise zu erwarten war. Insgesamt könnte man dies Objektiv als den kurzen Bruder der 1.8/85er bezeichnen, zumindest passen diese Objektive wegen des Looks sehr gut zusammen. Wer mit diesem Objektiv arbeitet wird sich eine Unschärfetabelle wünschen , die seit der ersten Spiegelreflexkamera  eigentlich nicht mehr gebraucht wird, aber ein Anhängerschaft in Form eines DOF Apps besitzt. Dies Objektiv ist nichts für die Alltagsfotografie nebenbei, sondern erfordert Wissen und  möglicherweise eine Testphase, wie jedes andere Objektiv das für extreme Schärfe konzipiert wurde.   Ich persönlich sehe die Anwendung für dies Objektiv nicht in der Streetfotografie, dafür ist der AF-Motor zu langsam, eher im Bereich People, Landschaft und Sachfotografie, wo es auf gnadenlose Zeichnung ankommt. auch für Nahaufnahmen gibt es besseres als diese Linse, schon  wegen des gewöhnungsbedürftigen Bokeh, das es im Nahbereich liefert.

Es steht ausser Frage das es sich um, in optischer Hinsicht, ein super Objektiv handelt,  dies aber ausschliesslich für Kameras mit Sensoren die in der Lage sind die Zeichnung hervorzuheben, anstatt nicht nur viel zu verschenken sondern auch ein extrem hohen Kontrast anzulegen. Wer folglich eine Kamera unterhalb einer D7000 oder D3X besitzt, sollte lieber ein anderes Objektiv benutzen. 

15.05.2014

Leitax Objektiv Umbauten

Das schöne an den vielen spiegellosen Kameras ist , vorausgesetzt man besitzt auch ein passenden Adapter, die Möglichkeit ein endlose Menge alter Objektive an die Kamera  anpassen . Ich will sagen diese Objektive lassen sich nutzen, wie weit und in welcher Qualität steht auf einem anderen Blatt. Tatsache ist das jeder Millimeter Schnittweite, ein Verlust an Zeichnung mit sich bringt. Das ist jetzt so, und das war schon vor Jahrzehnten bekannt.  Folglich gilt, je kürzer der Adapter ausfällt, desto eher kommt man an die vorher gesehene Leistung heran,´für das dies Objektiv gerechnet wurde. Unter den vielen Objektive die Gebraucht angeboten werden, trennt sich schnell die Spreu vom Weizen wenn man das Auflagemass des Bajonettanschlusses zum Sensor beachtet. Die Renner die sich mittlerweile heraus kristalliesiert haben, sind vor allem Teleobjektive bei denen die Schnittweite ohnehin zu vernachlässigen ist und Objektive für Messsucherkameras, solange das Auflagemass des gewählten Objektivs nur wenig länger ist als das Masse das für die Kamera vorgesehen ist. Genau aus diesem Grund sind alte Leica M Objektive sehr gefragt.

Dies ist das Szenario für Kameras ohne Spiegel, nur gibt es viele DSLR Fotografen die nicht glauben wollen das genau der Spiegel die Leistung mindert. Wie dem auch sei, es ist möglich auch alte Zeiss, Angenieux, oder Leica R Objektive an Z.B Nikon anzupassen, die verspricht zumindest die Fa Leitax, die Umbausätze mit und ohne Chip anbieten.
  


Viele Fotografen fragen sich  warum digitale Kameras mit kleinem Sensor, rein von der Abbildungsleistung an Vollformat Spieglreflexkameras heran kommen.
Der erste Grund ist das man für kleine Sensoren auch kleiner Objektive verbauen kann, kleinere Linsen bedeuten kompaktere Objektive, kompaktere Objektive  bedeuten höhere Auflösung.

Der zweite Punkt betrifft den Kontrast, je weniger Linsen verbaut werden, desto schlechter können einzelne Abbildungsfehler auskorregiert werden, nur bedeuten weniger Linsen immer ein höheren Kontrast im Gegensatz zu dem selben Objektiv mit einer  Linse mehr.  Dem entgegen spricht das lichtstarke Objektive immer größer sein werden,  die genannten Vorteile aber durch eine höhere Transmissionsleistung brillieren, egal welche Blende man einstellt. Oder anders gesagt, sie können je nach verwendeten Glas farbiger sein, folglich die 14 Bit des Sensors bessser nutzen. Natürlich sind die Objektive größer aber kleiner als die selben Objektiv für grosse Sensoren.  Je geringer die Auflösung, zur effektiven Fläche ist, desto höher wird der Kontrast ausfallen, dies ist der einzige Punkt der gegen kleine Sensoren mit hoher Auflösung spricht. Dies lässt sich allerdings über die Kamerasoftware ausgleichen solange die Auflösung vorhanden ist.

28.04.2014

Colorchecker Passport vorerst durchgefallen.

 Als ich mir den Colorchcker Passport der Firma X-Rite zulegte, ging ich davon aus das ich ein präzises  Profil erhalte, Möglicher weise ist es sogar so. Nur wenn  ich das Bild mit dem ich das Profil erstelle, es danach in Lightroom hochlade, und mit der Farbtemperaturpipette über die Grauflächen rechts fahre, ändert sich die Farbtemperatur mindestens um 300 ° K.  Das eigentliche Profil lässt sich auch nicht einsehen weil mir ein Profileditor fehlt. So muss ich glauben was ich sehe, un das ist vorerst nicht überzeugend.
Die hellen Farbpunkt liefern ein halbwegs gleiches Ergebnis, nur eben die Grautöne im roten Feld nicht. Leider lässt sich auch mit einfachen Lightroom Bordmittel, die Primärfraben exakter angleichen.


Allerdings ist der Colorchecker ein recht flexibles Tool für Unterwegs, da man mit einem traininierten Auge recht gut sieht wie sich das Licht verändert. Die blaue Stunde ist einer der risikoreichsten Momente, nicht nur wenn man Einzelfotos aufnimmt sondern vor allem wenn man Bilder stitcht.

Ein anderer Aspekt ist Mischlicht, folglich die Kombination aus Blitzlicht in Verbindung mit anderen Lichtarten.  Für dies Problem bietet die Software zumindest ein Abgleich an.

Bisher funktioniert der Farbabgleich bei normalen Belangen einfacher per Hand,allerdings braucht man eine Referenz, und hierfür ist der Colorchecker empfehlenswert, aber zu teuer wenn man die Handarbeit nicht umgehen kann.

18.04.2014

Ein Frage der Einstellung

Über die Jahre wurde meine Kamera und auch die angeschafften Objektive immer besser, nicht zuletzt weil ich mich von einigen Nikon Objektive die auf meiner Wunschliste standen gedanklich trennte. Neuerdings stehen die Objektive anderer Hersteller besser als die originalen Nikkore.   Je länger ich mit meiner D 600 fotografiere, desto eher glaube ich das die Kamera ein echter Killertips darstellt.  Im Gegensatz zu der D800 und der D4 bildet die D600 um einiges wärmer ab als man es von Nikon gewohnt ist.  Man sieht zwar noch den Bilder an das die Aufnahmen mit einer Nikon aufgenommen wurde, dies aber lange nicht mehr so deutlich als vor ein paar Jahren. So lassen sich die Aufnahmen flexibler farblich steuern, und der vor ein paar Jahren noch obligatorische Warmton Polfilter gehört damit auch weitgehend der Vergangenheit an.

Ich denke über die neueren G 50er muss ich kein Wort verlieren, nur das diese Objektive schon wieder angesichts des D600 Gehäuses überholt erscheinen. überzeug haben mich aber das neue 28er und das 35er Nikkor, als auch das Gegenstück Sigmas. Es ist nun ein Frage der Einstellung für was man sich entscheidet, Nikonlike  oder eher an Sony heranreichend.





16.03.2014

Im Reich der Illusionen


Es ist immer so, solange man eine Sache nicht ausprobiert hat, kennt man nicht die Möglichkeiten. Genau an dieser Stelle begibt man sich ins Reich der Illusionen, und gleichsam wird einem klar welches Potenzial in dieser Illusion steckt. Eine Kamera kann nur das erfassen was auch vorhanden ist, und das tut sie auch, ob es einem gefällt oder nicht. Meist sind es Kräne oder andere störende Dinge die kurzerhand wegretuschiert werden (müssen),weil sie dem eigenem Konzept im Wege stehen. In der Beautyfotografie sieht man hoffentlich nicht welche Arbeit in der Bearbeitung steckt, nur wer glaubt schon das dies die Realität ist. Ich für mein Teil versuche immer wieder ein natürliches Abbild zu schaffen, obwohl ich genau weiss das ein Objektiv  eher zu einem Subjektiv wird, weil die eigene Sichtweise der Objektivität ein Streich spielt, wenn man anfängt an der Aufnahme zu basteln. Bisher war Schwarzweiss das Stilmittel meiner Wahl, obwohl ich immer wieder nicht umhin kam auch farbige Bilder zu entwickeln. Im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen bin ich nicht der Freund skuriler Farbabstimmungen. oder besser gesagt, ich verfechte die Devise, das natürliches Aussehen Bilder schafft. die jeder visuellen Nagelprobe stand halten. Nur..... was ist schon in unserer Welt natürlich.......................

Mit diesem Ansatz durchfloss diese Aufnahme erst Lightroom, danach Colorefex und dann noch einmal Photoshop, zur Abwechselung weil, Gimp mir nicht das bot was ich brauchte. es erhielt einen vorteilhafteren Schnitt, einen Rahmen, eine selektive Farbcharakteristik und Unschärfe. Dann das renderte ich endgültige Licht einfach ins Bild hinzu. Das Ergebnis ist nun unbestritten eine fotografische Illusion, nur farblich dichter an der Realität dran als die Aufnahme selber.

12.03.2014

Reescrevendo minha vida


In Letzter Zeit habe wirklich glücklich in die Objektivkiste gegriffen, die mit die Hersteller hinhielten, gerechnet, abgewägt und einige male wirklich tolle Objektive erwischt, die mich im Nachhinein überzeugten. Ich möchte aber nicht von diesen Objektiven schreiben sondern der nicht kommerziellen Ernte die man erlebt, wenn diese Bilder einem lyrischen Werk hinzugefügt werden.  Ein Bild muss schon überzeugen, wenn es in Brasilien gezeigt wird.  Selten werde ich als Autor eines Bildes gefragt ob man es für eine darstellende Untermalung nutzen könne. Und manchmal sage sogar zu, vor allem wenn dies Bild auf eine halbe Weltreise weit weg in einer anderen Kultur dar geboten wird . Auch wenn es nur schmückendes Beiwerk ist,  es zeigt was ein Kulturkreis dem anderen geben kann.

             von 
Sissym Mascarenhas,
Rio de Janeiro  
9. März 2014




03.03.2014

Voigtländer 58mm SLIIN



58mm Brennweite, 58mm Filterdurchmesser,
9 Blendenlamellen, solide wie aus einem Metallblock gefräst, keinerlei Spiel in der Mechanik, so kennt man Voigtländer schon seit Jahren. Am ehesten ist dies Objektiv mit dem 1,8/85mm D Nikkor zu vergleichen , das zwar von Nikonfotografen gelobt wird, aber vordergründig ans Werk geht. Dies merkt man am ehesten wenn man das elegante 90er Apo Lanthar nebenbei benutzt. Wenn man das erste mal mit dem Nokton fotografiert merkt man das  es etwas völlig anderes verspricht als Nikon jemals bauen ließ, denn auch einige der Nikon Objektive liefen bei Cosina vom Band. Die technische Idee die hinter diesem Objektiv steht, lässt sich einfach erklären, 10mm mehr Brennweite bedeutet bei einem symetrisch kontruierten 50er, etwas mehr Platz den man nutzen kann um dies Objektiv technisch simpel zu halten. gleichzeitig reduzieren sich die Probleme an dem jedes SLR 50er leidet.  Sicherlich leidet auch dies Objektiv wie viele andere Lichtriesen an chromatischen Abberationen, nur gibt es nach meiner Erfahrung Objektive bei denen sich dieser Fehler schwieriger zu beheben lässt.


Es ist kein typisches Portraitobjektiv bei dem die größte Schärfe zwischen 1 und 5 Metern zu erwarten ist, sondern um ein auf Unendlich gerechnetes Objektiv. Das Tut der Abbildungsleistung kein Abbruch , denn im Gegensatz zu  vielen Nikkoren glänzt das Objektiv mit einem smarten aber sichtbar hohem Kontrast, der sich in der Nachbearbeitung sehr positiv bemerkbar macht, denn wer nachschärfen muss schmälert  auch schnell sein Bokeh, und dies ist das Problem vorallem älterer Objektive. Die Auflösung ist in etwa den neueren  Nikkoren gleichzusetzen nur eben dies  ohne aspherische Linsen und Innenfokussierung die je nach Aufnahmedistanz zu einer veränderten Verzerrung führt. Normalerweise sagt man das ein lichtstarkes Objektiv besser etwas abgeblendet werden sollte,das Nokton funktioniert selbst voll geöffnet recht gut, sanft bei voller Öffnung, brillant ab Blende 4, und unnachgiebig und bestehend scharf ab Blende 5,6 , ab Blende 9,5 werden Beugungasunschärfen bemerkbar, dies aber sehr elegant und gleichmässig, nur das dies niemand macht, da die Aufnahmen schnell an Lebendigkeit verlieren. Farblich passt es besser zu einer Nikon als die originalen Objektive, da es die Aufnahme etwas wärmer abbildet, aber nicht soviel das der Nikon typische Eindruck verschwindet. Jeder der sich dies Objektiv anschaffen möchte sei aber gewarnt, es verzeiht keine Einstellungsfehler,  Blende und Entfernung als auch Zeit sollten Stimmen, ansonsten sollte man dies Objektiv besser im Laden liegen lassen. Ähnlich verhält es sich mit Blitzlicht, das Objektiv zeigt jedes Spitzlicht viel deutlicher als einem möglicherweise lieb sein kann, und das bei ungenauerer Blitzsteuerung, wegen der fehlenden Entfernungsdaten und somit einer ungenaueren Blitzsteuerung 

In der Nachbearbeitung der Aufnahme zeigt sich dann der große Vorteil eines höheren Kontrastes. Im Normalfall liegt der Kontrastregler wenn man Nikonobjektive benutzt immer etwas im positiven Bereich, Ausnahme hier von ist, wie schon beschrieben das legendäre 85er. Das Nokton  lässt es zu den Kontrast 25 bis 50% niedriger einzustellen und dann  über Lichter und Schwarz im RAW Konverter nachzuregeln, was dem Bild die Lebendigkeit verleiht. Dies wäre auch mit jedem anderen Objektiv möglich, nur gelang mir dies in esthetischer Hinsicht nur mit einem weiteren Objektiv. Systemübergeifend möchte ich noch sagen das Nikon ein anderes Kontrastniveau benötigt als Canon und somit  dies Objektiv genauso wie Zeiss an einer Canon oder Pentax deutlich anders arbeiten wird als hier beschrieben, um nicht zusagen das der Unterschied zu den Originalobjektiven nicht so riesig ausfallen wird wie bei Nikon. Auch kann man davon ausgehen das kommende Sensorgenerationen  mit höherer Auflösung zu niedrigerem Kontrast führen werden egal welchen Hersteller man benutzt, das Ergebnis wird weicher, so ist die Frage ob dies Objektiv für Canon hinsichtlich zukünftiger Sesnoren lohnen wird sehr fraglich.