22.05.2016

Laterne im Dampf

Die letzten Monate hat mich die ganze Fotografiererei nicht so gepackt, vielmehr war ich damit beschäftigt mir zu überlegen was und wann ich fotografiere, und letzendlich stellte ich mir 30 Minuten bevor ich soweit war die  Kamera in die Hand zu nehmen die bedeutsame Frage,..... was soll ich da.    Irgend wann  zog ich dann doch los.... einfache Übung..... ich kannte ja die einschlägigen Locations.... kein Erlebnis..... eher  Business as usual shooting.... es sind aber die kleinen Dinge die mir dann doch etwas Hoffnung geben und Freude machen wie dies Selfie. Es ist wahrscheinlich nicht das beste Bild das aufnahm, aber es setzt eine Grundlage für Bildideen  und zeigt jetzt schon wie folgende Aufnahmen ausshen könnten.


28.02.2016

Kein Ahnung was kommt, aber das Wasser lockt.

Wasser hat etwas magisches , vorallem wenn  wieder einmal nach langer Zeit ein Frachter auf Grund läuft, die letzten Tage waren es sogar zwei.  Man kommt zwar nicht dicht genug an  den Havaristen heran, aber die Handyfotografen auch nicht, und was machen sie, sie Treffen sich zu Fischbrötchen, Bier oder Glühwein in der Nähe.  Wie auch immer, sie kommen mit Partner, Kindern, Hund, Katze oder Goldhamster, wenn es sein muss. Das ist die Stunde der wirklichen Fotografen, die Ihre  Chance riechen etwas Besonderes aufzunehmen.


Alle sind abgelenkt vom Geschehen und nehmen bestennfalls den Sonnenuntergang auf dem Handy mit, während ich mich mit der Fuji unbemerkt und einer fröhlichen Mine die Chance nutze, ganz zuffällig die Szene zu fotografieren. Das ist der Plan, war es schon immer, und ist meistens erfolgreich. Dies ist auch ein Grund warum ich auf den Fotowalks immer etwas gelangweilt  nur wenige Aufnahmen mache   Aufnahmen machen kann, denn die Kollegen mit den Waffengleichen schwarzen überlangen Fotomonstern, schreckt jeden innerhalb kürzester Zeit auf. Mittlerweile halte ich es für vertane Zeit mit mehr als drei Kollegen los zuziehen, es sei denn es werden wieder die Landschaftaufnahmen, bei dem das Motiv nicht weglaufen kann, oder Emotionbilder die fast immer funktionieren, wenn man nur gut genug mit Lightroom umgehen kann. Vielfach bleibt es  auch bei den Emotionsbildern, aber man hat es zumindest versucht.



11.10.2015

Der Moment und die Zeit

Ich denke es wird  Zeit über ein Thema zu Philosophieren,das mir sehr am Herzen liegt. Wir Fotografen können nur ein Moment festhalten, nur was wir festhalten geschieht während das Leben die Szene  verändert. Die Zeit, oder besser die Kulur die auf diesem Bildern gezeigt wird, würde das Bild verändern, wenn wir es einige Zeit später aufnehmen.  Ich glaube ich sagte  einmal das es zu spät ist heute noch in der Speicherstadt Hamburg zu fotografieren weil die Jahre davor viel authentischer waren. Man merkte früher eben mehr wie es einst hier aussah.  Was würde ich wohl in drei Jahren sagen, wenn sich die Speicherstadt noch weiter von der ehemaligen Authentizität entfernt hat -  doch wohl das selbe.


Deswegen sind für mich viele Bilder wichtig auf denen man nicht  den Moment vordergründig festhält, sondern die Szene ansich. Dies ist streng genommen auch die Ansicht eines Landschaftsfotografen der ein Gletscher aufnimmt, wohlwissend das er im nächsten Jahr nicht an dieser Stelle vorhanden sein wird, nur wen stört dies schon, es sei denn man würde ein wissenschaftlichen Vergelich anstellen. das ist aber auch nicht das Thema, viel mehr ist es die Kultur, will sagen,  Dinge die zu dieser Zeit unser Leben bestimmten, das kann eine Strassenlaterne sein , oder  die vorgehensweise wie etwas geregelt wurde. 


Wir könnten vermuten  das  Rauchen in ferner Zukunft ein Relikt der Vergangenheit sein kann, folglich versucht man als Fotograf Raucher aufnehmen, oder eben die  Dampferszene, bevor dies wie das Rauchen reguliert wird. Wenn man sich nun alte Bilder der 20er Jahre aus unseren Grosstädten anschaut, bemerkt man rauchende Menschen, wobei diese als Wischer oder zumindest der Rauch als Wischer dargstellt wird.  Dies ging über die Jahre auch hinsichtlich des gestiegenen Gesundheitsbewusstsein in den kommenden Bildern verloren, weil man es nicht angebracht hält ein rauchenen Mensch zu zeigen.  So unterscheiden sich die Blder  von früher in vielen Details letztlich,selbst wenn sich die Architektur nicht änderte.


 mit jedem unser Bilder zeigen wir dies bewusst oder unbewusst, ob wir es wollen oder nicht, keiner von uns kann sich dieser Tatsache entziehen, auch wenn wir es wollen.

05.10.2015

Manchmal ist die fotografische Lüge ehrlicher als die Wahrheit

Wir kennen das Problem alle, unser Versatand spielt allen Menschen schneller einen Streich als uns lieb  ist. Verzerrungen optischer Art, Lichtfärbungen bis hin zur Helligkeutswahrnehmungen,  dies ist normalerweise der Grund warum sich viele Kollegen ihr Bild aus  einer RAW Aufnahme erarbeiten anstatt es in einem anderen Format auf zunehmen. Und dies ist die Stunde der Raw Konverter die weit mehr können als aus einer Aufnahme ein schönes Bild zu verwabdeln.  Sie bieten einem auch die Option ein bestimmten Stil zu verfolgen, sozusagen eine Abstraktion der Wirklichkeit, nur wo fängt die Abstraktion an und wo korregieren wir nur die physikalisch starren Aufnahmemöglichkeiten der Kamera, während unser Auge und der Verstand uns etwas anderes empfinden lassen.  Ein gutes Bespiel hierfür ist der Spruch, Im Dunkeln sind alle Katzen grau. Tatsächlich ist uns Fotografen hier die Kamera überlegen denn, im Dunkeln nehmen wir Menschen zuerst Helligkeitunterschiede war , und mit zumehmender Helligkeit Farben.  Der Clou an dieser Tatsache ist das unser Verstand entscheidet wie das Bild während der Aufnahme aussehen kann. Sieht man aber die Szene Schwarzweiss, fehlen einem zwar die Farbeindrücke, nur fügt sie unser Gehirn kurzerhand hinzu.


  Es stellt sich nun die Frage ob man tatsächlich Nachtafnahmen knallbunt wiedergeben sollte, oder ist  edles Paynesgrau doch besser geeignet Nahtaufnahmen anzulegen. Sicherlich kommt es für ein Baum auf einer grünen Wiese in der Nacht nicht in Frage aber  weniger gesättigt als gewohnt kann die Lösung für viele physikalsche Probleme  sein.

01.10.2015

Viking Vapor

 Oh Mann was habe ich die letzte Zeit eigentlich getrieben, Na ja Viking Vapor, ist die Antwort auf viele Fragen der Abwesenheit hier und auf andernen Netzwerken.  Für die eingeweiten, bin ich immer noch nicht komplett über dem Berg, allerdings lebt es sich deutlich angenehmer als noch vor einigen Monaten. So ergreife ich die Chance um wieder einmal etwas zu posten.  Vor einem Jahr war ich noch Raucher, 4 Wochen später war ich Dampfer und erfuhr eine völlig neuen Eindruck, des Lebens, anststt mir täglich  300 mg Nikotin und andere Verbrennungsreste in die Lunge zu ziehen, sind es nun rechnerisch 20 mg im und anstatt der Verbrennungsrückstände unverbrannte Substanzen die zwar möglicherweise  nicht unbedenklich sind, allerdings unbedenklicher als der Rauch einer Zigarette.


Was noch......  nun ja  ein gutes Jahr fotogragierte ich meine Geräte die unter dem Zwang des HWV  ( Haben Wollen Verlangen) für die Hälfte dessen das ich für Zigaretten vorher ausgab in der weiten Welt zusammen sammelte. China,  Deustchland, Philipines, England, USA, viele Länderprägungen kann ich auf meinen Geräten lesen, wie auch die legendäre Prägung Designed in Russia ---- Made in Germany und sowas macht mich als Dampferneuling in der Szene besonders stolz.  

Wie auch immer........ viele der Geräte besitzen eine versteckte Mission oder ein besonderen Witz, aber dazu  in andernen Folgen mehr.

Nur jetzt mal zum Spass,,,, ein Goblin mit selbst patiniertem SMPL Mod Akkuträger. Das Bild erinnert mich an die Ghostbusters und das freundliche Gespenst das sich über die Vorräte  der Ghostbusters hermachte. Zum Einsatz kam wieder eins der genilaen Voigtländer, das ich seit einigen Studioaufnahmen liebe auch  wennes nicht das lichtst#rkste Objektiv in meines Sammlung ist, dafür eon Garant für Schärfe, Detailzeichnung znd Farbtreue, wenn man es drauf anlegt.