18.04.2014

Ein Frage der Einstellung

Über die Jahre wurde meine Kamera und auch die angeschafften Objektive immer besser, nicht zuletzt weil ich mich von einigen Nikon Objektive die auf meiner Wunschliste standen gedanklich trennte. Neuerdings stehen die Objektive anderer Hersteller besser als die originalen Nikkore.   Je länger ich mit meiner D 600 fotografiere, desto eher glaube ich das die Kamera ein echter Killertips darstellt.  Im Gegensatz zu der D800 und der D4 bildet die D600 um einiges wärmer ab als man es von Nikon gewohnt ist.  Man sieht zwar noch den Bilder an das die Aufnahmen mit einer Nikon aufgenommen wurde, dies aber lange nicht mehr so deutlich als vor ein paar Jahren. So lassen sich die Aufnahmen flexibler farblich steuern, und der vor ein paar Jahren noch obligatorische Warmton Polfilter gehört damit auch weitgehend der Vergangenheit an.

Ich denke über die neueren G 50er muss ich kein Wort verlieren, nur das diese Objektive schon wieder angesichts des D600 Gehäuses überholt erscheinen. überzeug haben mich aber das neue 28er und das 35er Nikkor, als auch das Gegenstück Sigmas. Es sit nun ein Frgae der Einstellung für was man sich entscheidet, Nikonlike  oder eher an Sony heranreichend.





16.03.2014

Im Reich der Illusionen


Es ist immer so, solange man eine Sache nicht ausprobiert hat, kennt man nicht die Möglichkeiten. Genau an dieser Stelle begibt man sich ins Reich der Illusionen, und gleichsam wird einem klar welches Potenzial in dieser Illusion steckt. Eine Kamera kann nur das erfassen was auch vorhanden ist, und das tut sie auch, ob es einem gefällt oder nicht. Meist sind es Kräne oder andere störende Dinge die kurzerhand wegretuschiert werden (müssen),weil sie dem eigenem Konzept im Wege stehen. In der Beautyfotografie sieht man hoffentlich nicht welche Arbeit in der Bearbeitung steckt, nur wer glaubt schon das dies die Realität ist. Ich für mein Teil versuche immer wieder ein natürliches Abbild zu schaffen, obwohl ich genau weiss das ein Objektiv  eher zu einem Subjektiv wird, weil die eigene Sichtweise der Objektivität ein Streich spielt, wenn man anfängt an der Aufnahme zu basteln. Bisher war Schwarzweiss das Stilmittel meiner Wahl, obwohl ich immer wieder nicht umhin kam auch farbige Bilder zu entwickeln. Im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen bin ich nicht der Freund skuriler Farbabstimmungen. oder besser gesagt, ich verfechte die Devise, das natürliches Aussehen Bilder schafft. die jeder visuellen Nagelprobe stand halten. Nur..... was ist schon in unserer Welt natürlich.......................

Mit diesem Ansatz durchfloss diese Aufnahme erst Lightroom, danach Colorefex und dann noch einmal Photoshop, zur Abwechselung weil, Gimp mir nicht das bot was ich brauchte. es erhielt einen vorteilhafteren Schnitt, einen Rahmen, eine selektive Farbcharakteristik und Unschärfe. Dann das renderte ich endgültige Licht einfach ins Bild hinzu. Das Ergebnis ist nun unbestritten eine fotografische Illusion, nur farblich dichter an der Realität dran als die Aufnahme selber.

12.03.2014

Reescrevendo minha vida


In Letzter Zeit habe wirklich glücklich in die Objektivkiste gegriffen, die mit die Hersteller hinhielten, gerechnet, abgewägt und einige male wirklich tolle Objektive erwischt, die mich im Nachhinein überzeugten. Ich möchte aber nicht von diesen Objektiven schreiben sondern der nicht kommerziellen Ernte die man erlebt, wenn diese Bilder einem lyrischen Werk hinzugefügt werden.  Ein Bild muss schon überzeugen, wenn es in Brasilien gezeigt wird.  Selten werde ich als Autor eines Bildes gefragt ob man es für eine darstellende Untermalung nutzen könne. Und manchmal sage sogar zu, vor allem wenn dies Bild auf eine halbe Weltreise weit weg in einer anderen Kultur dar geboten wird . Auch wenn es nur schmückendes Beiwerk ist,  es zeigt was ein Kulturkreis dem anderen geben kann.

             von 
Sissym Mascarenhas,
Rio de Janeiro  
9. März 2014




03.03.2014

Voigtländer 58mm SLIIN



58mm Brennweite, 58mm Filterdurchmesser,
9 Blendenlamellen, solide wie aus einem Metallblock gefräst, keinerlei Spiel in der Mechanik, so kennt man Voigtländer schon seit Jahren. Am ehesten ist dies Objektiv mit dem 1,8/85mm D Nikkor zu vergleichen , das zwar von Nikonfotografen gelobt wird, aber vordergründig ans Werk geht. Dies merkt man am ehesten wenn man das elegante 90er Apo Lanthar nebenbei benutzt. Wenn man das erste mal mit dem Nokton fotografiert merkt man das  es etwas völlig anderes verspricht als Nikon jemals bauen ließ, denn auch einige der Nikon Objektive liefen bei Cosina vom Band. Die technische Idee die hinter diesem Objektiv steht, lässt sich einfach erklären, 10mm mehr Brennweite bedeutet bei einem symetrisch kontruierten 50er, etwas mehr Platz den man nutzen kann um dies Objektiv technisch simpel zu halten. gleichzeitig reduzieren sich die Probleme an dem jedes SLR 50er leidet.  Sicherlich leidet auch dies Objektiv wie viele andere Lichtriesen an chromatischen Abberationen, nur gibt es nach meiner Erfahrung Objektive bei denen sich dieser Fehler schwieriger zu beheben lässt.


Es ist kein typisches Portraitobjektiv bei dem die größte Schärfe zwischen 1 und 5 Metern zu erwarten ist, sondern um ein auf Unendlich gerechnetes Objektiv. Das Tut der Abbildungsleistung kein Abbruch , denn im Gegensatz zu  vielen Nikkoren glänzt das Objektiv mit einem smarten aber sichtbar hohem Kontrast, der sich in der Nachbearbeitung sehr positiv bemerkbar macht, denn wer nachschärfen muss schmälert  auch schnell sein Bokeh, und dies ist das Problem vorallem älterer Objektive. Die Auflösung ist in etwa den neueren  Nikkoren gleichzusetzen nur eben dies  ohne aspherische Linsen und Innenfokussierung die je nach Aufnahmedistanz zu einer veränderten Verzerrung führt. Normalerweise sagt man das ein lichtstarkes Objektiv besser etwas abgeblendet werden sollte,das Nokton funktioniert selbst voll geöffnet recht gut, sanft bei voller Öffnung, brillant ab Blende 4, und unnachgiebig und bestehend scharf ab Blende 5,6 , ab Blende 9,5 werden Beugungasunschärfen bemerkbar, dies aber sehr elegant und gleichmässig, nur das dies niemand macht, da die Aufnahmen schnell an Lebendigkeit verlieren. Farblich passt es besser zu einer Nikon als die originalen Objektive, da es die Aufnahme etwas wärmer abbildet, aber nicht soviel das der Nikon typische Eindruck verschwindet. Jeder der sich dies Objektiv anschaffen möchte sei aber gewarnt, es verzeiht keine Einstellungsfehler,  Blende und Entfernung als auch Zeit sollten Stimmen, ansonsten sollte man dies Objektiv besser im Laden liegen lassen. Ähnlich verhält es sich mit Blitzlicht, das Objektiv zeigt jedes Spitzlicht viel deutlicher als einem möglicherweise lieb sein kann, und das bei ungenauerer Blitzsteuerung, wegen der fehlenden Entfernungsdaten und somit einer ungenaueren Blitzsteuerung 

In der Nachbearbeitung der Aufnahme zeigt sich dann der große Vorteil eines höheren Kontrastes. Im Normalfall liegt der Kontrastregler wenn man Nikonobjektive benutzt immer etwas im positiven Bereich, Ausnahme hier von ist, wie schon beschrieben das legendäre 85er. Das Nokton  lässt es zu den Kontrast 25 bis 50% niedriger einzustellen und dann  über Lichter und Schwarz im RAW Konverter nachzuregeln, was dem Bild die Lebendigkeit verleiht. Dies wäre auch mit jedem anderen Objektiv möglich, nur gelang mir dies in esthetischer Hinsicht nur mit einem weiteren Objektiv. Systemübergeifend möchte ich noch sagen das Nikon ein anderes Kontrastniveau benötigt als Canon und somit  dies Objektiv genauso wie Zeiss an einer Canon oder Pentax deutlich anders arbeiten wird als hier beschrieben, um nicht zusagen das der Unterschied zu den Originalobjektiven nicht so riesig ausfallen wird wie bei Nikon. Auch kann man davon ausgehen das kommende Sensorgenerationen  mit höherer Auflösung zu niedrigerem Kontrast führen werden egal welchen Hersteller man benutzt, das Ergebnis wird weicher, so ist die Frage ob dies Objektiv für Canon hinsichtlich zukünftiger Sesnoren lohnen wird sehr fraglich.