06.12.2014

Neue Ufer oder das unentdeckte Land

Ein einfacher 3 Bit Binärcode , den man nutzt um telefonisch Hilfe zu rufen, schuldete ich das es mit diesem Blog die letzte Zeit bergab ging. Keine Beiträge ohne Bilder. Es ging einfach nicht,  ich konzentrierte mich mein Leben und das eines Verwandten neu zu zentrieren. Mir ist halbwegs gelungen, mein Verwandter blieb leider in physikalischer Hinsicht auf der Strecke. Die alles Tat nicht ohne die Fotografie aus den Augen zu verlieren. Die Nikon D610 und die 750 kamen und gingen an mir wegen der nicht essenziell Grundtechnik an mir vorbei. Das neu gekaufte Af-S 1,4/50mm entsprach genau dem was ich von Nikon hielt. Es beeindruckt mich nicht, wenn ich die Bilder meines etwa gleich teuren Voigtlänger 58mm betrachte, schon garnicht wenn ich die Leistung des 40ers betrachte.  

Wie auch immer dies 50er ist eines der feinfühligsten 50er ,das ich je besaß, zudem besitzt es ein Autofokus was einem in die Jahre gekommenen Fotografen das Scharfstellen ohne eine Brille erleichtert. nicht das innerhalb eines halben Jahres blind wurde, nur merke ich das die Zeit nicht an meinen Augen vorbei ging, und Nikons Einstellscheiben respektive der Dioptireausgleich an der Kamera zu wünschen übrig lässt.

In den letzten Monaten staunte ich nicht schlecht über die Leitsung der neuen Sonys und Fujis, speziell wenn sie mit M-Mount Objektiven, wegen der kurzen Schnittweite gepaart wurden. Aber dies scheint unter vielen Fotografen das Geheimnis  der  M-Leicas zu sein.

Due gute Nachricht wäre das ich wiedr das Fotografieren anfange, die schlechte das ich erst wieder mein Mittelpunkt finden muss.


10.09.2014

Wasserspiele in den Wallanlagen.


Feuerwerk leuchtet selber, Wasser muss zwangsläufig von einer Lichtquelle erhellt werden. Normalerweise nimmt man die erste Einstellung frontal zum Objekt auf, und erhält Bilder die alle anderen aufnehmen. Es geht auch anders ,nur was passiert wenn man keine andere Möglichkeit hat, Büsche Schaulustige denen man die Sicht stielt, Lautsprechermasten Bäume. Statischer geht es nicht, bietet aber die Möglichkeit Aufnahmen als Layer zu stacken.























Ich besuchte das Event  ein zweites Mal ,  um eine ganz andere Idee zu realisieren. Von der Seite und ganz nah am Objekt, wenig Wasser zwischen mir und den Fontainen, das verspricht klare Bild bei niedriger Empfindlichkeit und schnellen Zeiten, möglicherweise auch ohne Stativ. So lässt sich dann auch Hochformataufnahmen realisieren die dynamischere Aufnahmen Möglich sind nun Brennweten von ganz kurz bis  lang. Das Licht lässt sich besser staffeln und  die Schatten ergeben ein besseren Hintergrund.  Mein Favorit sind die Renaissancefontainen, die sich an der Seite befinden. Schnelle Zeiten versprechen auch  die Bewegung dieser Objekte einzufangen.  Alles viel besser.




24.08.2014

Blende auf ab Acht

Nikon ermöglicht es die Blende in Drittelblenden einzustellen,  Fujiobjektive rasten in Halbblendenstufen und Zeiss in ganzen Blenden, um  das Verfahren des Abblenden übersichtlicher zu halten.

Seit ich eine Fuji X 100 besitze treffe ich immer wieder auf Kollegen die das selbe Modell benutzen ,und ähnlich wie ich die Abbildungsleistung nicht von Blende 2 zur weiter geschlossenen Blende betrachten sondern von Blende 8 und die Blende einfach halbieren. Folglich Blende 8, 4, 2.

Bei Blende 2 ist ergeben sich subtile Aufnahmen, Blende 4 ist der Standardwert bei dem fast alles funktioniert und sich genügend Schärfe zeigt, und Blende 8 für kompromisslose Schärfe von vorn bis hinten solange man über 5 Meter vom Objekt entfernt ist. Die Blende 16 ist recht uninteressenat da sich  auf dieser Einstellung keine Verbesserung der Abbildungsleistung ergibt.

Somit vereinfache ich mein Denkprozess und erhalte gleichzeitig eher ein Idee wie das Bild nach der Aufnahme wirkt. Der einzige Unterschied den ich bisher feststellte besteht darin die Kamera nicht ganz
aufzublenden sondern auf Blende 2,8  anstatt auf Blende 2 um etwas mehr Kontrast zu erhalten.


Technisch gesehen ändert sich bei einer Halbierung des Blendenwertes durch ein Aufblenden um zwei Blenden auch eine Durchmesserverdoppelung des Unschärfescheibchens das bei Nachtaufnahmen das Bokeh ziert.  Gleichzeitig  verdoppelt sich auch die Schärfeebene , wobei es dann möglich ist den Schärfepunkt weiter in den Vordergrund zu ziehen um die Grössse der Unschärfescheibchens zu kompensieren. So machen es auch Studiofotografen wenn sie von linearer Schärfedehnung reden.

Wieso dies Thema in Vergessenheit geriet ist recht einfach zu erklären, schuld ist der Autofokus und die Tatsache das er immer den gleichen Punkt wählt, egal wie weit man abblendet. Selbst wenn in der Kamera eine intelligente Technik den Autofokus steuert, dann nicht bei jeder Brennweite und nicht im Nahfeld sondern bei Unendlich.

17.08.2014

Mutation


Letztens schaute ich mir ein Video an, in dem ein amerikanischer Fotograf  mit verlängertem Arm über die Größenverhältnisse aller bisherigen wichtigen Aufnahmeformate von 8x 10 bis Smartphone berichtete, und feststellte das es kein grosser Schritt vom APS-C Sensor zu Vollformat sei, und gleichsam zugab es Welten von hier zum Vollformat  18 x24 cm sei.  Für mutiert die eigenen Technik um klassen wenn man vom Vollformat zum nächst kleinerem Format wechselt. Der Grund ist die veränderte Unschärfe, die plötzlich akzeptiert und dann auch honoriert wird.


11.08.2014

Die Blueport Woche

Die Woche um den 1.August fand hier hier in Hamburg der Blueport statt, ihr wisst Herr Batz installiert alle zwei Jahre blaue Lichter im Hamburger Hafen um Schaulustige anzulocken, es war auch ein Woche Kampf mit dem Blau.  Vor zwei Jahren  viel es mir nicht so auf, aber dies Jahr hatte ich das Gefühl meine Kamera wollte nicht so wie ich wollte, keine richtige Schärfe, der Autofokus fasste nicht. Blau nur abstrichsweise  in dem Farbton den ich gerne gehabt hätte,  aber ich fotografierte wieder, nicht nur am Wochenende sondern Nachts in der Woche. Lag es nun an der Kamera oder an dem Mittel der Wahl gegen kumulierendes Licht, ich weiss es nicht.


Dies waren auch die ersten Tage an dem der neu erworben L-Winkel auf dem neuen Stativ seine Standfestigkeit beweisen konnte, leider vergas ich auf dem offiziell von mir ausgeschrieben Walk das Stativ zu Hause.  Einige Tage vorher  erwies sich der Kamerawinkel als zuverlässig wenn auch nicht perfekt, denn zwei von drei Kameraschnittstellen waren nur sehr schwer zugänglich, aber es sind genau die Schnittstellen die ich ohnehin nicht benutze weil ich kein Videofilmer bin. Alles war viel besser ausbalanciert und schneller von Hoch- auf Querformat um zu setzen. nichts rutschte oder sackte durch, und das für knappe 20 Euro. Einzig die zu lange Befestigungsschraube störte noch ein wenig,was sich aber mit einer Feile schnell beheben ließ Das günstig gekaufte Sirui EN 2004, mit klemmendem Bein bewährte sich auch, vorallem weil ein Hauch Silikonöl Wunder wirkte. Aber es sind eben 100 Euro die ich sparte und  mit dem Einsatz einer Menge Silikonöl behob, die nur wenige Cent ausmachten. Danke Sascha für den Tipp, ansonsten hätte ich die jungfreulichen Washer  mit Silikon in der perfekten Postion fixiert.


Überzeugend war auch deutlich bessere Packmaß im Gegensatz zu einem Manfrotto 055X Pro, und vor allem der passende Kugelkopf der selben Firma. noch nie hatte ich einen kleineren Kopf der besser klemmte ohne beim lösen Probleme zu machen- ganz grosses Kino. Zähneschnirschend entschied ich mich zwar für das 2004, ohne zu wissen das dies auch mit Schnellspannern gibt.  Nur als ich die Angebote sichtete viel mir anstatt eines N 2004 ein EN 2004 in die virtuellen Hände, das genau die lieb gewonnen Schnellspanner hatte, wegen dem ich mein Gitzo verkaufte,dies besaß Drehverschlüsse die vorzugsweise im Winter immer klemmten, und man so mehr Gummiarmierung drehte als Verschluss. Drehverschlüsse braucht man zwar nicht nachstellen, die Schnellspanner des Sirui kann man aber nachspannen, was hoffentlich solange funktionieren wird, bis Carbonstative Alustative vom Markt verdrängen.

 Immer noch ungelöst ist die Frage wie ich mein 8er Tablet am Stativ befestige, denn seit geraumer Zeit suche ich nach einem praktikablen  Halter mit den man das Tablet an einem der Stativbeine befestigen kann. Denn das wäre der Quantensprung zu den elektronischen Suchern der neueren Sony Systemkameras, wenn man die passende Software in betracht zieht.