02.11.2017

Wie die Wirklichkeit aussah

 Gut , die Aufnahme war im Kasten, und das Bild ist fertig, ein Bild einer Kundgebung zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution Russlands. Eine Panzeratrappe ohne Ketten auf einem Hänger in einer zeitlich gegenwärtigen Umgebung.


Wie in aller Welt bekommt man Bewegung ins Bild und wie bekommt man ein passenden Look hin,die Schilder müssen weg, und der Hänger auch, die kyrillische Schrift hervorheben, ansatzweise den Look einer  zeitgenössischen Optik herstellen, und nur soviel zeigen wie unbedingt notwendig ist, und vorallem das Bild alt aussehen lassen. trotzdem sollte das Bild noch gut aussehen, also scharf und klar. ansonsten sieht sich dies Bild niemnd an. Also heisst Schummeln der Fantasie näher zu kommen. sicherlich lässt Lightroom die Unschärfe in den Ecken hin, aber Photoshop und vorallem Gimp leistet an dieser Stelle ein deutlich besseres Ergebnis,vorallem weil jeder den Look einer Photoshopbearbeitung kennt.


Am Ende zählt das was man in den ersten Sekunden sieht, weil irgendwann enttarnt man  das Bild doch .

31.10.2017

Ich dachte ich seh nicht richtig !

Es roch nach verbranntem  Diesel, und  klang  wie ein alter Lastwagen, das ist doch ein Panzer der dort um die Ecke kommt...... sieht man ja nicht alle Tage. Seit Wochen quäle ich mich immer wieder die Kamera mit zunehmen und vorallem mir die Zeit zu nehmen die Kamera auszupacken, geschweige denn die Akkus zu laden. Aber Heute nahm ich sie mit weil das Wetter sonnig war und micht der Sturm der letzten Tage mich aufgerüttelt hat. Also nutze ich das Formhoch in die grosse Stadt zu gehen in der Hoffnung das ich die Kamera nicht bräuchte........ 

              F E H L A N Z E I G E !

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Kam da tatsäch ein echter Russischer Panzer um die Ecke, nein leider nicht, wo sollte er auch herkommen. Das Gräusch und der Geruch stammten von zwei NVA Lastern,wobei auf dem Hänger des ersten dies etwas verkleinerte nicht maßstabgerechte Modell irgend eines Panzers drauf stand. Die Panzerung eher aus Spanplatten als aus Stahl. Rotarmisten mit handgewalkten Wurzelzwergmützen mit dem rotem Stern drauf. Was für ein skuriles Szenario.  

Vielleicht nicht mein bestes Bild, nur wan nimmt man schon mal ein Fahrzeug mit  revolutionär angehauchtem Touch auf.  Völlig egal ob es sich nun um ein echten Panzer handelt oder eine Atrappe, wenn man die Wirklichkeit ausblendet bleibt die Fantasie nach.  Nun gilt es diese Fantasievorstellung nach allen Regeln der Fotokunst auszuarbeiten. Also bin ich euch noch ein weiteres Bild schuldig.

05.10.2017

Tagebuch Lüneburg

Lüneburg liegt geografisch gesehen  für mich Hamburger gleich um die Ecke. Man trifft dort auf  Plätze deren  Charme die Fachwerkhäuser der Stadt sind.. In Lüneburg wurde Kalkstein und Salz abgebaut. So findet man dort  auch ein Senkungsgebiet in denen Häuser mit die der Senkung ausgeliefert sind. Kunsthistorisch dem Historismus als auch deutlich früheren Epochen zugeschrieben werden können.

Den Entschluss Lüneburg mit der Kamera zu besuchen viel mir leicht wenn man dann noch zufällig  eine persönliche nette Fremdenführerin findet die bereitwillig 3 Stunden lang die Gegend zeigt noch viel besser. Deswegen hier noch einmal ein ganz besonderen Dank an Mareile, die mir ganz ausführlich Lüneburg zeigte.
Ich habe nicht viel an den Bildern gearbeitet, das übliche eben, Schärfen, Ausrichten, etwas die Farbstimmung anpassen ohne zu übertreiben. Lichtechnisch hätte ich es etwas besser treffen können, weil es bis  zum Nachmittag regnete ,was die blanken Steine erklärt, und eben die dunklen Stellen auf dem Boden. Aber als ich am Nachmittag ankam . klarte das Wetter auf.  Für Naturliebhaber gab es zwar viel viel zu sehen, für mich allerdings nichts was respektabel aus der Masse heraus herausstach, dann lieber schiefe Kirchen, Rathaus mit vergoldeten Figuren, Brunnen bei dem alle Figuren eienem den Rücken zu wenden,  und die Ilmenau zufällig mal wenig Wasser  führte.  Ich weiss genau was jetzt kommt... du hast ja garnicht das Rathaus, zumindest eine der Kirchen gezeigt! Natürlich nicht, die Bilder findet man bei Google zu hauf.  Wenn man durch Lüneburg geht kommt einem immer der verdacht das Jeder der Vorbesitzer der Gebäude um sein Hab und Gut  bangen musste. denn im Gegensatz zum historischen Stadteil Bremens befinden sich Verzierungen  so weit weg das  man ohne ein Teleobjektiv nicht dicht genug herankommt.


 Ihr seid von mir auch eher gewohnt das ich Details  und Street zeige, nun hat sich  bis auf eine Aufnahme nicht wirklich ergeben, einerseits weil im Gegensatz zu einer Großstadt die Menschen nicht so abgelenkt sind, und zweitens weil der Ort recht leer ist und   Menschen viel eher  das Vorhaben erkennen und sich völlig anders verhalten.  Zum anderen passt es nicht wirklich zu einer Reportage eines geografischen Gebietes, obwohl sich gerade hier ein Peopleshooting anbietet. vielleicht überarbeite ich das eien oder ander Bild noch einmal, allerdings  liegt Lüneburg wie schon beschrieben so dicht bei Hamburg, das ich bestimmt noch öfter dort hin kommen werde, um die eine oder andere Kulisse verfeinert auf zu nehmen.

03.10.2017

Altes Licht



Ich weiss nicht der wievielte Elbtunnelpost dies wird, aber es lohnt sich noch einmal einen zu schreiben und einiges Neues zu zeigen.   Licht ist immer etwas besonderes, vorallem im alten Elbtunnel ist das Spektrum soweit verschoben das die Kamera das Licht anders wieder gibt als unser Verstand in der Lage ist dies zu komprimieren. 

Das was nun zeige ist kein  realistisches Abbild wie es bei anderer Beleuchtung sein kann, sondern wie sich mein Verstand mit mit der Beleuchtung umgeht, folglich wie ich die Szene sah. Wäre ich jünger oder hätte medizinisch bedingt die viruelle rosarote Sonnebrille auf, würde das Ergebnis  ganz anders aussehen. Grundsätzlich kann man aus Sicht es Augenarztes sagen, das mit einem bestimmten Alters sich eine blaue Periode immer mehr ausprägt, die durch die farbliche Alterung der Linse im Auge hervorgerufen wird. 

Jedes mal wenn man durch den alten Elbtunnel geht versucht man etwas neues zu zeigen.  Den meisten gelingt es nicht, weil dort recht wenig zu zeigen gibt. Ich hatte das Glück das sich im dort  mehr oder weniger eine Tropfsteinhöhle bildete. es tropfte von Decke und Wänden, es bildete sich Nebel weil es eine ganze Woche regnete.   Wenn man Bilder vom alten Elbtunnel zeigt dann nicht ohne die  Jugendstillampen an den Wänden. wenn man  sie als  aus der Stilepoche in verbindung bringt.  Es adelt zwar nicht den Zweckbau wenn darin noch sowas zu finden ist, und es handelt sich um die schönsten Stück dieser Stilepoche, aber es sit eben ein Zweckbau,was erwarrten wir also, oder würde  ein Kronleuchter in einem Bunker  in ästhetischer Hinsicht mehr Sinn.

17.09.2017

Minimalistisch auf eine ganz besondere Art

Ich fotografiere mit zwei Kameras, einer bei der, wenn man die Blende öffnte ein ganz nette Look bereitstellt und weiter geschlossener Blende bis zu einem knackscharfer Aufnahme zeichnen kann. Und eine andere DSLR, bei der man sich den Look  über das Objektiv formen kann.  Alles in allem braucht man manchmal beide Kameras am Setup, meistens aber nur eine. Ich habe mich noch nie wirklich geärgert das ich eine der beiden nicht dabei hatte, wenn überhaupt ein Bild entstand. Ich ärgerte mich schon einige male das ich überhaupt keine Kameras dabei hatte, oder eben die Speicherkarte nicht im Slot steckte. Allerdings  versuche ich immer die Ausrüstung so minimalistisch wie möglich zu halten, ich verzichte gerne auf Blitzgeäte oder zusätzliche Gimmicks wie kabellose Auslöser, obwohl ich sie besitze. Vorallem Lichtformer  sind sind das von mir meistgehasstes Equipmnet weil ich meine das ich die Aufnahme auch ohne sie hinbekomme. Die Gimmicks haben immer grosse Nachteile, ich brauche Zeit sie aus dem Fotorucksack zu holen , sie anzubringen und sie zu einzustellen.  Sie nehmen Platz weg und machen mich somit recht langsam. Im Fall eines Blitzgerätes brauche ich mindestens zwei Schüsse um an das erhoffte Ergebnis zu kommen.


Andere Hilfsmittel benutze ich ich gerne wenn ich Zeit habe. Farbkarten sind solche Hilfsmittel, vorallem wenn ich versuche relativ farbtreue Aufnahme zu realisieren. Vorallem bei Objektiven die nicht wirklich Frabneutral arbeiten, wie meine 35er und 40er Brennweiten die kühle Farbtöne  bevorzugen. Hätte ich bei dieser Aufnahme zumindest ein Farbkarte benutzt wäre dieser blaue Farbton Geschichte gewesen.   So sieht das Bild farblich überzogen aus, und es fehlt dann immer etwas die Leichtigkeit. Also schob ich noch mal an allen mir zur Verfügung stehenden Reglern und verglich die virtuellen Kopien mit den ersten Bild.  Was dabei heraus kam ist für die meisten Betrachter eher Kleinkram, für mich allerdings wichtig.