10.09.2014

Wasserspiele in den Wallanlagen.


Feuerwerk leuchtet selber, Wasser muss zwangsläufig von einer Lichtquelle erhellt werden. Normalerweise nimmt man die erste Einstellung frontal zum Objekt auf, und erhält Bilder die alle anderen aufnehmen. Es geht auch anders ,nur was passiert wenn man keine andere Möglichkeit hat, Büsche Schaulustige denen man die Sicht stielt, Lautsprechermasten Bäume. Statischer geht es nicht, bietet aber die Möglichkeit Aufnahmen als Layer zu stacken.























Ich besuchte das Event  ein zweites Mal ,  um eine ganz andere Idee zu realisieren. Von der Seite und ganz nah am Objekt, wenig Wasser zwischen mir und den Fontainen, das verspricht klare Bild bei niedriger Empfindlichkeit und schnellen Zeiten, möglicherweise auch ohne Stativ. So lässt sich dann auch Hochformataufnahmen realisieren die dynamischere Aufnahmen Möglich sind nun Brennweten von ganz kurz bis  lang. Das Licht lässt sich besser staffeln und  die Schatten ergeben ein besseren Hintergrund.  Mein Favorit sind die Renaissancefontainen, die sich an der Seite befinden. Schnelle Zeiten versprechen auch  die Bewegung dieser Objekte einzufangen.  Alles viel besser.




24.08.2014

Blende auf ab Acht

Nikon ermöglicht es die Blende in Drittelblenden einzustellen,  Fujiobjektive rasten in Halbblendenstufen und Zeiss in ganzen Blenden, um  das Verfahren des Abblenden übersichtlicher zu halten.

Seit ich eine Fuji X 100 besitze treffe ich immer wieder auf Kollegen die das selbe Modell benutzen ,und ähnlich wie ich die Abbildungsleistung nicht von Blende 2 zur weiter geschlossenen Blende betrachten sondern von Blende 8 und die Blende einfach halbieren. Folglich Blende 8, 4, 2.

Bei Blende 2 ist ergeben sich subtile Aufnahmen, Blende 4 ist der Standardwert bei dem fast alles funktioniert und sich genügend Schärfe zeigt, und Blende 8 für kompromisslose Schärfe von vorn bis hinten solange man über 5 Meter vom Objekt entfernt ist. Die Blende 16 ist recht uninteressenat da sich  auf dieser Einstellung keine Verbesserung der Abbildungsleistung ergibt.

Somit vereinfache ich mein Denkprozess und erhalte gleichzeitig eher ein Idee wie das Bild nach der Aufnahme wirkt. Der einzige Unterschied den ich bisher feststellte besteht darin die Kamera nicht ganz
aufzublenden sondern auf Blende 2,8  anstatt auf Blende 2 um etwas mehr Kontrast zu erhalten.


Technisch gesehen ändert sich bei einer Halbierung des Blendenwertes durch ein Aufblenden um zwei Blenden auch eine Durchmesserverdoppelung des Unschärfescheibchens das bei Nachtaufnahmen das Bokeh ziert.  Gleichzeitig  verdoppelt sich auch die Schärfeebene , wobei es dann möglich ist den Schärfepunkt weiter in den Vordergrund zu ziehen um die Grössse der Unschärfescheibchens zu kompensieren. So machen es auch Studiofotografen wenn sie von linearer Schärfedehnung reden.

Wieso dies Thema in Vergessenheit geriet ist recht einfach zu erklären, schuld ist der Autofokus und die Tatsache das er immer den gleichen Punkt wählt, egal wie weit man abblendet. Selbst wenn in der Kamera eine intelligente Technik den Autofokus steuert, dann nicht bei jeder Brennweite und nicht im Nahfeld sondern bei Unendlich.

17.08.2014

Mutation


Letztens schaute ich mir ein Video an, in dem ein amerikanischer Fotograf  mit verlängertem Arm über die Größenverhältnisse aller bisherigen wichtigen Aufnahmeformate von 8x 10 bis Smartphone berichtete, und feststellte das es kein grosser Schritt vom APS-C Sensor zu Vollformat sei, und gleichsam zugab es Welten von hier zum Vollformat  18 x24 cm sei.  Für mutiert die eigenen Technik um klassen wenn man vom Vollformat zum nächst kleinerem Format wechselt. Der Grund ist die veränderte Unschärfe, die plötzlich akzeptiert und dann auch honoriert wird.


11.08.2014

Die Blueport Woche

Die Woche um den 1.August fand hier hier in Hamburg der Blueport statt, ihr wisst Herr Batz installiert alle zwei Jahre blaue Lichter im Hamburger Hafen um Schaulustige anzulocken, es war auch ein Woche Kampf mit dem Blau.  Vor zwei Jahren  viel es mir nicht so auf, aber dies Jahr hatte ich das Gefühl meine Kamera wollte nicht so wie ich wollte, keine richtige Schärfe, der Autofokus fasste nicht. Blau nur abstrichsweise  in dem Farbton den ich gerne gehabt hätte,  aber ich fotografierte wieder, nicht nur am Wochenende sondern Nachts in der Woche. Lag es nun an der Kamera oder an dem Mittel der Wahl gegen kumulierendes Licht, ich weiss es nicht.


Dies waren auch die ersten Tage an dem der neu erworben L-Winkel auf dem neuen Stativ seine Standfestigkeit beweisen konnte, leider vergas ich auf dem offiziell von mir ausgeschrieben Walk das Stativ zu Hause.  Einige Tage vorher  erwies sich der Kamerawinkel als zuverlässig wenn auch nicht perfekt, denn zwei von drei Kameraschnittstellen waren nur sehr schwer zugänglich, aber es sind genau die Schnittstellen die ich ohnehin nicht benutze weil ich kein Videofilmer bin. Alles war viel besser ausbalanciert und schneller von Hoch- auf Querformat um zu setzen. nichts rutschte oder sackte durch, und das für knappe 20 Euro. Einzig die zu lange Befestigungsschraube störte noch ein wenig,was sich aber mit einer Feile schnell beheben ließ Das günstig gekaufte Sirui EN 2004, mit klemmendem Bein bewährte sich auch, vorallem weil ein Hauch Silikonöl Wunder wirkte. Aber es sind eben 100 Euro die ich sparte und  mit dem Einsatz einer Menge Silikonöl behob, die nur wenige Cent ausmachten. Danke Sascha für den Tipp, ansonsten hätte ich die jungfreulichen Washer  mit Silikon in der perfekten Postion fixiert.


Überzeugend war auch deutlich bessere Packmaß im Gegensatz zu einem Manfrotto 055X Pro, und vor allem der passende Kugelkopf der selben Firma. noch nie hatte ich einen kleineren Kopf der besser klemmte ohne beim lösen Probleme zu machen- ganz grosses Kino. Zähneschnirschend entschied ich mich zwar für das 2004, ohne zu wissen das dies auch mit Schnellspannern gibt.  Nur als ich die Angebote sichtete viel mir anstatt eines N 2004 ein EN 2004 in die virtuellen Hände, das genau die lieb gewonnen Schnellspanner hatte, wegen dem ich mein Gitzo verkaufte,dies besaß Drehverschlüsse die vorzugsweise im Winter immer klemmten, und man so mehr Gummiarmierung drehte als Verschluss. Drehverschlüsse braucht man zwar nicht nachstellen, die Schnellspanner des Sirui kann man aber nachspannen, was hoffentlich solange funktionieren wird, bis Carbonstative Alustative vom Markt verdrängen.

 Immer noch ungelöst ist die Frage wie ich mein 8er Tablet am Stativ befestige, denn seit geraumer Zeit suche ich nach einem praktikablen  Halter mit den man das Tablet an einem der Stativbeine befestigen kann. Denn das wäre der Quantensprung zu den elektronischen Suchern der neueren Sony Systemkameras, wenn man die passende Software in betracht zieht.

20.07.2014

Das 50er


Mit der DSLR kauft man in heutigen Tagen ein Zoomobjektiv, das nächste Objektiv das einem ans Herz gelegt wird ist ein 50er.  Nun bin ich aus den Tagen heraus gewachsen, an den ich herum rätzeln musste wie und wo man ein 50er einsetzt, desto mehr überrascht es mich immer wieder was Hersteller aus der alten Konstruktion heraus holen vermögen..  Diese G Objektive und vorallem die Testberichte haben mich immer wieder wie ein Headbanger zu einem Kopfschüttteln veranlasst, als ich las  welche Wunderwerke dort neu erfunden wurden.


Und jetzt..........   war ich ehrlich überrascht als ich das AF-S 1,4/50 G ausprobierte.  Ich besaß schon einmal ein AfF-D 1,8/50, welche in keinerster Weise überzeugen konnte, weder abgeblendet noch geschlossen, weder am Vollformat noch am DX Sensor. Das lichtstärkere AF-D schien mir anhand der Aufnahmen meiner Kollegen als besser steuerbar, aber in keinster Weise überzeugend. Was ich suchte war kein Bokehmonster, oder Schärfespezialist sondern ein Objektiv das sich mit einer angenehmen Korrektion und der Möglichkeit mit hohen Kontrasten umzugehen vermag ohne dabei merkwürdige Erscheinungen auf der Aufnahme zu hinterlassen.

Viele Kollegen meinen das die neuen Objektive in Nahbereich brillieren, dies konnte ich Gottseidank nicht Feststellen, vielmehr  musste ich ganz anders Fotografieren als ich es von den Bokehspezialisten kennt. Als ich anfing mit weit geöffneter Blende zu arbeiten wie es sonst immer klappt, verschenkte ich viel Schönes. Erste Blendenreihen zeigen das ich mich bei passender Gelegenheit trauen muss die Blende radikal zu schliessen um das ICH dieser Linse heraus zukitzeln.  Es ist ein Objektiv für Fotografen die auch ein sanften Unschärfeverlauf  mögen, und 50er, nach alter Väter Sitte, nicht nach gefühl abblenden sondern mit Verstand.   Die Bilder wirken dann glatt und Eben, so wie man es von früheren Baureihen ohne AF kennt, vorallem von dem immer noch gebauten AIs1,2 /50mm, das für Nikonbesitzer immer noch als Referenz gilt.  Nikon hat bei dem neueren 1,4 auf Floating Elements und aspherische Linsen in Gegensatz zum 1,8er verzichtet.  Einer der wenigen Dinge die Nikon in letzter Zeit meiner Meinung nach richtig gemacht hat. Streulichtempfindlich ist dies Objektiv, wie Herstellerübergreifend alle anderen  auch, nur eben deutlich weniger als die Vorgänger. Gut wenn man eine gut funktionierende Gegenlichtblende mit geliefert bekommt, nur funktioniert diese nur bei größerer Entfernungseinstellungen, denn das Linsensystem bewegt sich nicht wie bei den Af-D Modellen mit der Gegenlichtblende sondern ist fest am Frontbajonett verankert, und das bewegt sich kein Millimeter mit dem Linsensystem.Insgesmt ist dies das erste 50er Nikkor das mich überzeugt, nicht der Hammer, in keinster ausgelegt ein schönes Bokeh zu erzeugen, wenn doch dann rein zufällig.

Eine brillante Aufnahme ist der eine Teil, zu einem guten Bild mit diesem Objektiv, der zweite ein übersichtlichen RAW Konverter, mit dem sich die Klarheit und Kontrast gezielt steuern lassen, ansonsten erreicht man mit  diesem  rattenscharfen 50er  nur durchschnittliche Ergebnisse, oder man  hat mehr glück als Verstand um ein Tonal herausragende Bild zu erhalten.  Farblich konnte ich keine Ausreisser finden, was auch nicht anders wegen der Bauweise zu erwarten war. Insgesamt könnte man dies Objektiv als den kurzen Bruder der 1.8/85er bezeichnen, zumindest passen diese Objektive wegen des Looks sehr gut zusammen. Wer mit diesem Objektiv arbeitet wird sich eine Unschärfetabelle wünschen , die seit der ersten Spiegelreflexkamera  eigentlich nicht mehr gebraucht wird, aber ein Anhängerschaft in Form eines DOF Apps besitzt. Dies Objektiv ist nichts für die Alltagsfotografie nebenbei, sondern erfordert Wissen und  möglicherweise eine Testphase, wie jedes andere Objektiv das für extreme Schärfe konzipiert wurde.   Ich persönlich sehe die Anwendung für dies Objektiv nicht in der Streetfotografie, dafür ist der AF-Motor zu langsam, eher im Bereich People, Landschaft und Sachfotografie, wo es auf gnadenlose Zeichnung ankommt. auch für Nahaufnahmen gibt es besseres als diese Linse, schon  wegen des gewöhnungsbedürftigen Bokeh, das es im Nahbereich liefert.

Es steht ausser Frage das es sich um, in optischer Hinsicht, ein super Objektiv handelt,  dies aber ausschliesslich für Kameras mit Sensoren die in der Lage sind die Zeichnung hervorzuheben, anstatt nicht nur viel zu verschenken sondern auch ein extrem hohen Kontrast anzulegen. Wer folglich eine Kamera unterhalb einer D7000 oder D3X besitzt, sollte lieber ein anderes Objektiv benutzen.