04.03.2017

Der Wald und die Bäume

Wenn man in einem Wald fotografiert, ergeben sich einige grundsätzliche farbliche Probleme, und die Möglichkeit sich bei der Wahl der Brennweite zu verschätzen ist riesig. Es sind eben Bäume im Wald und die fangen irgendwo an und enden irgendwo im Himmel....... wieso Farbe fragt sich jeder Zweite der mich kennt, der  Kerl fotografiert doch ohnehin in S/W, und muss man wirklich den Baum  wirklich in seiner vollen Grösse im Bild zeigen.  Alles völlig richtig...... nur setzt man die Farbe ins Monochrome um, und bezüglich der Grössenverhältnisse erhält man entweder die Statur  eines Baumes oder eben die Details. Und für eine der beiden Möglichkeiten muss man sich entscheiden es sei denn man macht es eben anders.


 

Ich fotografierte mit der Fuji X100, dann fällt schon mal die Wahl des Objektivs weg, und wer das Farbschema der Fuji Farbfilme kennt,weiss das die Farbe Blau und Grün eine ganz merkwürdige Charakteristik besitzt.  Nun ist leider so das genau dies satte Grün und  Braun in der Helligkeitsumsetzung wenn man dies Bild ins monochrome umsetzen möchte ganz nah nebeneinander liegen, der Unterschied ist nur das der Mensch Grün deutlich heller wahrnimmt als wirklich ist. Man drückt einmal auf den Buttom Autoumsetzung und ärgert sich die Krätze. Egal..ich habs einfach mal gemacht wie ich es meine das es richtig ist.

25.01.2017

5 Tage Kampf mit sich selber.

Vor einigen Tagen verliess ich ein Krankenhaus nach 5 tägigem körprlichem, geistigem, und spirituellem Matyrium. Wie soll man gesund werden, wenn man hinsichtlich des Befundes, ein kleines kristallines Objekt in den unteren Bereichen des Körpers sein Unwesen treibt. Rein aus farblicher Hinsicht ist dies Bild nicht die allerbeste Wahl, um nicht zu sagen besonders ungeeignet. Man  könnte die Farbe in etwa mit dem Begriff Schokobraun bezeichnen, ohne damit etwas anderes assozieren zu wollen.


Ich weiss das der Himmel über unseren Grossstädten diese Farbe  hat, nur muss man  ihn wirklich so zeigen, vorallem Hinsichtlich der Tatsache das der Rest des Bildes in etwa die  selbe tonale Einschläge zeigt. Sicherlich findet man dies Phenomen auch  bei anderen farblichen Stimmungen, nur Braun ist eben Braun, auch wenn sonnengebräunte Haut und die Rinde eines Baumes dazu gehören könnte. Ich möchte hier nicht weiter  ausführen, ausser sich über die Farbgebung des eigenen Bildmaterials  einmal Gedanken zu machen.  Und dies ist der Anstoss für mich die eigenen  Bilder etwas anders zu  verkaufen.  Ich meine, dies Bild zeigt doch eindeutig wie wichtig es ist für die eigenen Kunstwerke eine brauchbares Umfeld zu finden. 

22.05.2016

Laterne im Dampf

Die letzten Monate hat mich die ganze Fotografiererei nicht so gepackt, vielmehr war ich damit beschäftigt mir zu überlegen was und wann ich fotografiere, und letzendlich stellte ich mir 30 Minuten bevor ich soweit war die  Kamera in die Hand zu nehmen die bedeutsame Frage,..... was soll ich da.    Irgend wann  zog ich dann doch los.... einfache Übung..... ich kannte ja die einschlägigen Locations.... kein Erlebnis..... eher  Business as usual shooting.... es sind aber die kleinen Dinge die mir dann doch etwas Hoffnung geben und Freude machen wie dies Selfie. Es ist wahrscheinlich nicht das beste Bild das aufnahm, aber es setzt eine Grundlage für Bildideen  und zeigt jetzt schon wie folgende Aufnahmen ausshen könnten.


28.02.2016

Kein Ahnung was kommt, aber das Wasser lockt.

Wasser hat etwas magisches , vorallem wenn  wieder einmal nach langer Zeit ein Frachter auf Grund läuft, die letzten Tage waren es sogar zwei.  Man kommt zwar nicht dicht genug an  den Havaristen heran, aber die Handyfotografen auch nicht, und was machen sie, sie Treffen sich zu Fischbrötchen, Bier oder Glühwein in der Nähe.  Wie auch immer, sie kommen mit Partner, Kindern, Hund, Katze oder Goldhamster, wenn es sein muss. Das ist die Stunde der wirklichen Fotografen, die Ihre  Chance riechen etwas Besonderes aufzunehmen.


Alle sind abgelenkt vom Geschehen und nehmen bestennfalls den Sonnenuntergang auf dem Handy mit, während ich mich mit der Fuji unbemerkt und einer fröhlichen Mine die Chance nutze, ganz zuffällig die Szene zu fotografieren. Das ist der Plan, war es schon immer, und ist meistens erfolgreich. Dies ist auch ein Grund warum ich auf den Fotowalks immer etwas gelangweilt  nur wenige Aufnahmen mache   Aufnahmen machen kann, denn die Kollegen mit den Waffengleichen schwarzen überlangen Fotomonstern, schreckt jeden innerhalb kürzester Zeit auf. Mittlerweile halte ich es für vertane Zeit mit mehr als drei Kollegen los zuziehen, es sei denn es werden wieder die Landschaftaufnahmen, bei dem das Motiv nicht weglaufen kann, oder Emotionbilder die fast immer funktionieren, wenn man nur gut genug mit Lightroom umgehen kann. Vielfach bleibt es  auch bei den Emotionsbildern, aber man hat es zumindest versucht.



11.10.2015

Der Moment und die Zeit

Ich denke es wird  Zeit über ein Thema zu Philosophieren,das mir sehr am Herzen liegt. Wir Fotografen können nur ein Moment festhalten, nur was wir festhalten geschieht während das Leben die Szene  verändert. Die Zeit, oder besser die Kulur die auf diesem Bildern gezeigt wird, würde das Bild verändern, wenn wir es einige Zeit später aufnehmen.  Ich glaube ich sagte  einmal das es zu spät ist heute noch in der Speicherstadt Hamburg zu fotografieren weil die Jahre davor viel authentischer waren. Man merkte früher eben mehr wie es einst hier aussah.  Was würde ich wohl in drei Jahren sagen, wenn sich die Speicherstadt noch weiter von der ehemaligen Authentizität entfernt hat -  doch wohl das selbe.


Deswegen sind für mich viele Bilder wichtig auf denen man nicht  den Moment vordergründig festhält, sondern die Szene ansich. Dies ist streng genommen auch die Ansicht eines Landschaftsfotografen der ein Gletscher aufnimmt, wohlwissend das er im nächsten Jahr nicht an dieser Stelle vorhanden sein wird, nur wen stört dies schon, es sei denn man würde ein wissenschaftlichen Vergelich anstellen. das ist aber auch nicht das Thema, viel mehr ist es die Kultur, will sagen,  Dinge die zu dieser Zeit unser Leben bestimmten, das kann eine Strassenlaterne sein , oder  die vorgehensweise wie etwas geregelt wurde. 


Wir könnten vermuten  das  Rauchen in ferner Zukunft ein Relikt der Vergangenheit sein kann, folglich versucht man als Fotograf Raucher aufnehmen, oder eben die  Dampferszene, bevor dies wie das Rauchen reguliert wird. Wenn man sich nun alte Bilder der 20er Jahre aus unseren Grosstädten anschaut, bemerkt man rauchende Menschen, wobei diese als Wischer oder zumindest der Rauch als Wischer dargstellt wird.  Dies ging über die Jahre auch hinsichtlich des gestiegenen Gesundheitsbewusstsein in den kommenden Bildern verloren, weil man es nicht angebracht hält ein rauchenen Mensch zu zeigen.  So unterscheiden sich die Blder  von früher in vielen Details letztlich,selbst wenn sich die Architektur nicht änderte.


 mit jedem unser Bilder zeigen wir dies bewusst oder unbewusst, ob wir es wollen oder nicht, keiner von uns kann sich dieser Tatsache entziehen, auch wenn wir es wollen.