25.11.2013

Transmission

Jede Sache hat Vor und Nachteile, vorallem wenn es wie bei diesem Beispiel um RAW Dateien geht. Neue Sensoren schaffen es knappe 15 Bit Farbtiefe aufzulösen , das steht zwar so im Prospekt, nur werden bei älteren Kameras diese 14 Bit nicht ausgenutzt. Eine D300 schafft ohne das Objektiv gerade 13 Bit, damit war auch ein 14 Bit Modus notwendig, dies gelingt aber nur bei nominalen 200 ISO und ohne Objektiv, das Objektiv schluckt ebenfalls  bis 3 Bit Auflösung.

Woran erkennt man nun solche Objektive und bei welcher Wellenlänge ist dieser Übertragungvorteil vorhanden. In erster Linie sind es die teuren und Lichtstarken Objektive, in zweiter Linie kann man nur raten. weniger Linsen, treten in dieser Disziplin gegen hohe Lichtsärke an. Im Prinzip ist aber die Farbe des verwendeten Glases und die Tatsache das Konstrukteure immer versuchen Die Frontlinse immer so klein wie möglich zu halten , und deswegen möglichst neutralfarbige Gläser verwenden.


Unbewusst kaufte ich mit den AF -S 1.8/28mm solch ein Objektiv, wobei die Vorteile sofort  in der Nachbearbeitung zu Tage traten, denn drückt man den Autobutton, bekommt man ein mattes Bild, die Wolken werden beim korregieren der Tonwerte plastischer, Farben die man noch nie gesehen hat treten zu Tage, alles in Allem erhält man  das was man für ein HDR hält. Dei Technik ist auch nicht so weit davon entfernt, denn 10 Bit plus 2 Blenden sind 12 Bit in einen 8 Bit Bild komprimiert, oder eben in meinem Fall 13,8 Bit minus 1,6 Bit für das Objektiv.


Mit einem normalen Monitor kann man dies Bild  ohne Einschränkungen nicht darstellen, selbst Adobe Lightroom 4 war nicht in der Lage alle Tonwerte zu berücksichtigen. blieb eben nur die Datei wie ein Pseudo HDR zu zerlegen oder den Kollegen mit dem Widegarmut Monitor und der besseren Software ans Bild zu lassen, oder eben per Dodge and Burn das Bild an den richtigen Stellen aufzuhellen oder eben abzudunkeln. Besser als ein HDR ist das nicht, nur eben anders, denn beim besten Willen rauscht auch der beste Sensor in den Schatten selbst bei Tageslicht. Nur entstand dies Bild aus einer Datei, und das ohne das Bild zu zerlegen Und dies Experiment zeigt was möglicherweise überflüssig wird und was in nächster Zeit zum Standard wird.

23.11.2013

Fuji X Magazine

Quelle ProPhotoOnline
Es sind keine Leicas, aber sehr dicht dran, Kameras mit einer gewissen Mystik .
Wer sich ein Leica nicht leisten konnte oder wollte, griff  seit einigen Jahren zur Fuji X. Viele meiner Bilder für Elbmonochromie entstehen entstehen auch deswegen mit einer Fuji X 100. Deswegen freut es mich auch das es seit kurzem ein kostenlosen Fuji X Magazin gibt. Das Magazin berichtet über Neuheiten, Produktupdates und bietet Interviews und kreative Idee rund um die Fuji X Serie. Als Onlinemagazin lässt es sich über den Interbrowser als auch über eine App in verschieden Sprachen und unter verschiedene Systemen beziehen. Warten wir mal was noch von dieser Stelle noch kommt, denn bisher ist die erste Ausgabe des Magazins zwar voll Interaktiv, will sagen intelligent gesteuert, aber Inhaltlich wird das Magazine noch nicht den qualitativen Möglichkeiten der Kameras gerecht, vorallem dann wenn es um das Thema  Nachbearbeitung und  Einsatz der Kameras geht.Für den Internetbrowser steht einem auch ein voller Download im Gegensatz zum scrollen durch die Seiten zur Verfügung.





02.11.2013

NIK Analogefex

Ich wollte es nicht haben, bekam es aber doch, und das heimlich still und leise, ohne Vorwarnung direkt und kostenlos auf den PC. Der Name klingt vielversprechend, nur macht man sich damit unter den Fotofreunden schneller zum Deppen als einem lieb sein kann. Kein gekonntes Braunweiss oder gut recherchierte und programmierte Vintageeffekte die sich mit Analogefex zaubern lassen, sondern bunte Bildchen ohne Tiefgang , ganz so wie es schon eine ganze Weile mit Pixlr Express und Instagram möglich ist. Etwas komfortabler und aufwändiger gemacht aber im Grunde sehr ähnlich und nach dem dritten Bild abgegriffen. Ich habe keine Ahnung was sich Google, neuer Besitzerder Firma NIK Software ,dabei gedacht hat.

01.11.2013

Resteveredelung


Vor einigen Jahren schnippelte ich mit  Leidenschaft an den Bildern herum um das allerletzte aus den Aufnahmen zu holen. Danach folgte eine Phase in der ich wenige an den Aufnahmen machte, nur um sie natürlich zu halten , während andere Vulkaninseln in ein undefinierbares  Schwarzweiss tauchten. Die Zeiten änderten sich, und damit auch die verfügbare Technik und Software.  Hochauflösende Objektive und Kamera zeigen nun Dinge die besser nicht sehen will, und die Software verschafft einem Möglichkeiten die sonst nur im gutem alten Fotolabor am Vergrößerer möglich waren.  Nur hat Dunkelkammer nicht mit Licht und Hell zu tun, sondern eher mit  Dunkel und Kammer, eingeengt in einem meist kleinem Raum, in dem Licht zweckgebunden Mangelware ist. 


Während man sich früher mit dem Reifegrad des Materials herum ärgerte, ist es heute der schnell voranschreitende Fortschritt des Darstellungsystems und die Folge im Endprodukt. Man wirft nicht einfach unsauber aufgenommene Aufnahmen weg, man unterzieht sie künstlerischen Prozessen um sie dem Publikum doch  als Spitzenprodukt zu verkaufen. In der Fachsprache nennt man dies Resteveredelung, ,in der Musik gemischter Tonlagenwechsel, und in Kunst bezeichnet man es als kreativ. Keine gezieltes Erscheinungsbild sondern mal sehen was draus wird.

Trotzdem ist viele dieser Bilder sehenswert, weil sie  doch letztendlich ein Sinn ergeben, ein dekorativer Sinn, kein intellektueller Sinn, wobei Intellekt immer etwas mit Sprache zu tun hat, Form oder Bildsprache, die einen verstehen es die anderen nicht.  Mir gefallen Dinge die ich selber nicht produzieren kann, das Ist der entscheidende gedankliche Weg zum Wort Begehrlichkeit. Begeherlichkeit ist etwas das  andere haben, man selber gern hätte, und genau an dieser Stelle setzt produktive Kunst an.