30.12.2012

Weihnachts Aftershowparty

Die beste Zeit Weihanchtsbilder aufzunehmen ist auch die Zeit zu der niemand sich an diesen Orten befindet. das wirk wie Wir haben jetzt Weihnachten und keiner geht hin. Sehr skuril, aber das ist ja gerade.







28.12.2012

Jahresrückblick

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber für mich gibt es nicht langweilgeres als Jahresrückblicke in Romanform zu lesen, geschweige denn ihn zu schreiben, deshalb schon bevor alles anfängt spannend zu werden, ein Dank an alle meine Leser aus den verschiedenen Netzwerken und Kollegen die zu mir gehalten haben, denn dies war kein einfaches Jahr für mich, da mir öfter die Zeit um Material zu sammeln, geschweige denn zu fotografieren fehlte. Dann klappte es doch irgendwie und ich war froh ein Zeitzeugnis  nach dem anderen präsentieren zu dürfen.

Seit Jahren nutze ich die Zeit zwischen den Jahren um hoffentlich etwas Schnee zu erwischen, dies klappte dies Jahr wieder, dabei warf sich die Frage auf ob es nicht besser wäre anstatt in der Nachbearbeitung die Aufnahme während  der Aufnahme zu filtern wie man es noch aus vergangenen Tagen kennt.. Dies Thema beschäftige mich bis das Licht besser wurde und  damit auch die Konturenschärfe der Aufnahmen. Für mich ist diese Frage deutlich positiv verlaufen, denn mit einem Polfilter stellen wir auch nichts anderes an, wobei das Licht das nicht auf den Sensor fällt die Aufnahme nicht die  unscharf macht.

Gleich danach ging es weiter mit dem sehr erfolgreichem Shooting  Maskenzauber an der Alster, insgesamt  wurden dies Beiträge öfter gelesen als alles andere was ich dies Jahr schrieb, ausserdem schloss ich dort Freundschaften die bis heute halten.

Ich war kaum mit den Arbeiten an diesen Bildern fertig, da bot sich für mich die Möglichkeit eine Stelle anzunehmen die mir erlaubte aus den Fängen der sozialen Armut zu entfliehen. Leider bedeutete das viele Geld aber auch viel Arbeit, und dies im Schichtbetrieb. Es entstand  ein Engpass, denn meine fotografische Ausrüstung war nicht kompakt genug um vor oder nach der Arbeit zu fotografieren.  Ich schafft mir also die Fuji X100 an  Leider hielt die Anstellung nicht solange bis brauchbares Material an dieser Stelle eingeflochten werden konnte. Ein Monat später kam dies Material aber , und es war für mich revolutionärer als ich es erwartete. Die X100 krämpelte komplett mein fotografisches Denken um, so wie vor 25 Jahren es die Zeiss Objektive  taten als ich  mit Contax und Hasselblad fotografierte, es war einfach anders , schöner, einfacher, kleiner, feiner, besser, anspruchsvoller. Ganz großes Kino für mich, und ein Zeitabschnitt den ich noch meinen Enkeln erzählen würde, wenn ich welch hätte, und die sich für Fotografie interessieren würden.

Zwei Jahre lang suchte ich nach Kollegen die mit mir Fotowalken, scheinbar war dies Jahr auch das Jahr der Fotowalks, denn zwei eigene und fünf die von anderen Kollegen ausgerichtet wurden bestritten wir sozusagen per Blinddatemethode, und es geht weiter. Scheinbar ist mein Wissen doch gefragt auch wenn ich bei vielen Kollegen wie ein Freak wirken  musste wenn ich ihnen mit meinen Ideen ein Blumenkohl ans Ohr schwatzte.

Das 12-24mm Nikon, welch ein Objektiv, und das 70-300 mm  mit den viele Buchstaben hinter der Brennweitengravur auch, des beiden Objektive gaben mit die Hoffnung das Nikon doch in der Lage ist brauchbare Obejktive bauen zu lassen,  nicht selber zu bauen, und das war die Lösung auf die Frage woher  man gute Objektive bekommt, oder besser gesagt welchen Hersteller ich mir in Zukunft anschauen werde.

Der Yeti, ich habe Anzeichen darauf das es ihn gibt, zumindest virtuell als Kommentator auf einem benachbarten Blog, es gibt wirklich nicht viel als Leser fotografischer Blogs zu lachen, er schaffte es aus dem Stand.

Nun haben wir wieder den Jahreswechsel zum nächsten Jahr, der Weihnachtsmann fährt immer noch ein Fahrzeug das standesgemäß beim Gasgeben nach Rentieren klingt , die Welt ist Rund und in nächster Zeit scheinen Fotografen die evolutionär überlegene Spezies nach Insekten zu werden, denn die Zahl meiner Verfolger stieg im Netz rasant an. Es stellt sich nur die Frage, wie hoch die Relevanz meiner Bilder sein wird, denn darüber habe ich noch keine genauen Daten, allerdings  ebnet sich ein Weg  zum Erfolg.


26.12.2012

Der Plan D600

Seit einem halben Jahr habe ich mit der X100 das Blut geleckt das eine mögliche Kleinbilddigitale, in nächster Zeit bieten könnte. Als ich mir überlegt woher ich leihweise  eine Nikon  D600 zum Testen bekomme, bemerkte ich den Preiswerfall der in etwa einem kontrollierten Absturz gleicht. Am 1 Dezember lag der Straßenpreis noch bei 1700 Euro, nun am Ende des Monats  fällt der Preis für eine neue originale Nikon mit Europagarantie etwa auf 1500 Euro. Allerdings glaube ich das eine 1000 Euro Netto Kamera nicht unter 1200 weggehen wird, um noch etwas zu verdienen. Allerspätesten wenn die D600 bei Mediamarkt und Co auftaucht weiss man das es soweit ist.

Aber  eine Vollformatkamera, mit moderater Auflösung bei dem auch noch ältere Objektive Leistungstechnisch so gerade noch hinterher kommen, bietet einem die Möglichkeit die Aufnahme wie mit einem Gummiband zu formen weil eben der volle Bildkreis genutzt wird, respektive sich Bildfehler am Rand des Bildes zuerst zeigen anstatt wie beim Dx Format einfach nicht mehr ins Gewicht fallen. Seit  etwa einem Jahr zog ich dies in Betracht als ich mir neue Objektive zulegte.

Worum geht es mir dabei:
In meinen Augen ist das Objektiv das falsche Wort für ein fehlerbehaftetes Linsensystem,  Subjektiv passt in diesem Zusammenhang viel besser. Vor hundert Jahren nannte man die Art der  Fotografie Lichtbildnerei weil das Endprodukt eine schöne Aufnahmen sein sollte und die realistische Wiedergabe der Szene in den Hintergrund rücken ließ. In den letzten Jahren wurde dies mit Rawkonvertern oder per HDR Software zusammen geschnipselt. Meiner Meinung nach fehlen diesen Aufnahmen die Dynamik des Augenblicks, folglich ist ein außergewöhnliches Objektiv immer noch ein gefragtes Ausrüstungstück wenn es darum geht Bilder für die Wand zu produzieren. Genau aus diesem Grund haben viele Fotografen die Silberhalogenidfotografie wiederentdeckt. Ich erspare mir auszuführen was ich von Dunkelkammern halte in Zeiten in denen dies Wort durch Lightroom ersetzt wird.




22.12.2012

Nikon D600

Weil meine D90 wieder einmal technischen Service benötigt wie vor zwei Jahren auch, ist es mir jetzt möglich eine D600 zu testen. Ich möchte niemanden mit Dingen langweilen die man ohnehin besser an anderer Stelle nachlesen kann, aber bei Nikon hat sich seit meiner D90 einiges getan. Leider gibt es auch Dinge die mir persönlich nicht gefielen. Das Sucherbild ist wie nicht anders zu erwarten, weil es sich um eine Vollformatkamera handelt, deutlich klarer und auch ebener, und vorallem leicht per Hand einzustellen. Die Kamera hat eben ein größeren Sensor, Spiegel und auch eine größere Einstellscheiben, die natürlich feiner wirkt als eine die in einer Kamera mit kleinerem Sensor verbaut wird.  Weiterhin muss ich wieder anmerken das die Augenmuschel nicht meinem Geschmack entspricht da meine Nase, wie auch bei der D90, beim auslösen am Display klebt. Ich hatte auch nicht ernsthaft geglaubt das dies Detail geändert würde, selbst wenn es wünschenswert wäre. Dafür passt aber die schon bewährte Augenmuschel  die für  Pentax M Modelle gedacht ist.

Der Auslöser besitzt keinen  deutlich fühlbaren Druckpunkt, und wieder muss ich die Blende des Objektivs mit einem der zwei Stellrädern verändern. Dafür wurden die Displays weiter ins Gehäuse versenkt. das Hauptdisplay ist kamerabündig und das obere Hilfsdisplay ist sogar vertieft verbaut..Zwei Kartenslots offerieren zwar einige Möglichkeiten die Speicherkarten zu nutzen leider fehlt mir aber ein Knopf um zwischen den Karten hin und her zu schalten. Mit einer Hand geführt habe ich den Eindruck  sich die Kamera schnell auf die linke Seite neigt, dafür ist die Kamera angenehm leicht und vermittelt ein auch ein angenehmes Auslösegeräusch. Die Kamera stellt noch den Anschluss für Objektive mit Stangenautofokus bereit, denn die Auflösung des Sensors ist noch nicht so hoch das sich ein Teil der  alten AF-D Objektive  zweckmäßig benutzen ließen, wenn nicht auch wie bei meinem 50er mit einem Nebel belegte Aufnahmen liefern.  Im Geigensatz zur D90 ist der Spiegelschlag fast nicht zu bemerken obwohl er einiges größer ist als der eines DX Bodies.  Technisch bietet die Kamera ein RAW Bild einerseits in 14 Bit oder 12 Bit Farbtiefe als auch komprimiert und unkomprimiert abzuspeichern. Endlich und sehr nützlich finde die Möglichkeit im Live Viewmodus den  künstlichen Horizont  der auch auf Neigen reagiert zu nutzen.

  


Ich habe immer die Meinung vertreten das man sich mit einem AF -D 1,8/ 50 mm an einer DX Kamera die Krätze ärgert weil kein sinnvoller Nutzen erkennbar ist.. Man lönnte genauso gut ein 2,8er Modell nutzen  und so sogar ein  gut fassenden Autofokus erhalten würde. Dies ändert sich mit der D600 deutlich , leider aber nicht in der Bildqualität, die Aufnahmen sind unterhalb der Blende 4 zunehmend mit einem Schleier versehen, allerdings wirkt der Schleier deutlich homogener als bei einer DX Kamera.

Alles in allem haben sich die Nikon Dsigner alle Mühe gegeben die Kamera gut ins Licht zu setzen, Man merkt das alles was mit einen anständigen Objektiv nicht zu realisieren war. per Software aufpoliert wurde. Gerade das letzte Bild zeigt wie die Software der Kamera selbst bei einem RAW zugreift, anders ist es nicht zu erklären das  im Hintergrund schärfere Segmente zu sehen sind als auf dem eigentlichem Schärfepunkt.

19.12.2012

Grafiktablett Pro

Wer hat sich nicht schon einmal über Wasserpfützen geärgert die nicht nach einer Pfütze aussehen weil die Spitzlichter nicht vorteilhaft aussehen. Mit der Maus die Spitzlichter nachzeichnen bedeutet meistens eine Erfahrung zu Wissen wie der Tastenkürzel für zurück heißt.  Für diesen und ähnliche Zwecke legt man sich besser ein Grafiktablett zu. Wacom bietet  alles von S bis XL an. Gern empfohlen werden in meinen Augen immer kleine Tabletts.  Ich persönlich bin kein Fan dieser Tabletts, denn gerade kleine Bewegungen bedeuten Ungenauigkeiten. Das Thema der Größe ist auch  von den eigenen Gewohnheiten zu zeichnen abhängig. Den besten Praxistest erhielt ich von einem Grafiker der mir riet ein Tablett einfach mit der eigenen Unterschrift zu testen, weil jeder von uns  dies am besten kann. Danach riet er mir noch ein paar parallele Striche neben einander zu zeichnen da man  hier am besten merkt ob der Stift gut eingestellt ist. 

Produktfotografen nutzen für Spitzlichter ein Grafiktablett täglich, das war der Grund eines anzuschaffen. Aber eben kein Wacom und auch kein Havon weil die Preis-Nutzen Relation einfach zu hoch ist. Ich entschied mich  für ein auch unter anderen Namen bekannte Waltop Sirius 6 x 10" das auch von Perixx vertrieben wird. Andere Waltopmodelle werden  unter den Handelsnamen Trust , Aiptek,  Genius vertrieben.  Wenn man anfängt mit einem Grafiktablett zu zeichnen oder retuschieren ist Photoshop das Programm der Wahl Ich arbeite nicht mit diesem Programm Stattdessen installierte ich MyPaint  und die zusätzlichen Pinsel die sich hinter Gimp Paint Studio verbergen.  Gerde mit dem neuen Gimp 2.8 macht dies Sinn da sich gerade bei den Pinseln viel getan hat. Die letzten zwei Wochen probierte ich viel aus und kam zu dem Ergebnis beim Kauf alles richtig gemacht zu haben da ich nichts vermisst un das für ein moderaten Preis.











Ich schreibe demnächst noch ein Post über die Nutzung. Aber wer sich ein Grafiktablett nicht zum zeichen sondern zum retuschieren zulegen sollte,  sollte   das Perixx Peritab 501 ins Auge fassen.

02.12.2012

Facelifting der Hochbahn

Es sollen sich schon Leute vor die Gleise geworfen haben weil die Fahrt so langweilig war. Viel häufiger schlafen die Mitfahrenden ein weil die Strecke so langweilig ist. Mit anderen Worten, der Hochbahn scheint es gelungen zu sein dies erkannt zu haben. Anstatt in den Bahnhöfen Lampinions aufzuhängen hat man sich scheinbar für Lichtobjekte entscheiden, die auch nicht so schnell Feuer fangen, auch wenn dies eine gewisse Stimmung auf den Bahnhof bringen würde. 

Nein, ganz Ehrlich, letztes Wochenende wollte ich schon mit der U-Bahn bis Hafencity Universität fahren und die Station Fotografisch besuchen. Leider musste ich mich eines besseren Belehren lassen, weil der Testbetrieb erst diesen Donnerstag aufgenommen wurde. Das gab mir die Möglichkeit etwas Legendäres zu fotografieren das möglicherweise nicht so viele Fotografen in ihrem Portfolio besitzen,da nächstes Wochenende der Testbetrieb wieder eingestellt wird und außerdem immer nur bis Zeitweise die Station angefahren wird..

Hier also die Bilder der neuen U-Bahnstation  Hafencity Universität Hamburg.




01.12.2012

Strom für die x100

Jeder der ein Fuji X100 besitzt weiss wie weit ein Akku der Kamera reicht. Wenn ich ein Wochenende ohne Strom in der Pampas verweile reicht der mitgelieferte Akku nicht eine Tag lang.  Da dies öfter in einem Jahr vorkommt als es mir lieb ist und auch andere Stromfresser nach Energie verlangen habe ich mich entschlossen ein passendes Backingsystem zu bauen anstatt endlos Akkus zu kaufen. So etwas  gibt es schon im Handel als so genannte Powerbank. Diese Geräte liefern meistens 5 Volt Spannung und je nach Größe eine bestimmte Kapazität. Solange man ein Handy oder ein Kamera direkt anschließen kann greift die interne Ladesteuerung des zu ladenden Geräts. Ein Akku besitzt allerdings in den seltensten Fällen ein brauchbaren Schutz gegen Überladung.  Und genau das ist das Problem wenn man ein Kameraakku laden möchte ohne die Kamera anzuschließen. Ich hätte mir die elektronische Schaltung selbst zusammen löten können, allerdings fehlt mir dann noch die passende Ladeschublade. Mein Gedanke war es einfach ein Ladegerät zu nutzen das am USB Host des Computers angesteckt werden kann. Damit wird die Spannung auf 4,2 Volt heruntergeregelt und der Strom auf 0, 5 Ampere begrenzt. Dies bedeute aber auch daß das Laden eines großen Akkus einige Stunden dauert. Aber besser so, als den Akku zu braten.


Im Handel kann man Ladegeräte beziehen die entweder über die 12 V Autobatterie  oder eben über den USB Anschluss eines Computers ihre Spannung beziehen.. Leider nur für die NP-40er Typen, der aber mit der Kontaktbelegung und der Breite mit meinem NP-95 entspricht. Folglich beschränkt sich die Bastelarbeit darauf die Ladeschublade an den größeren Akku anzupassen. Das ist alles, fast alles, denn meine Powerbank liefert wenn sie kann, ein Strom bis 2 Ampere. Nach der ersten Messung im Betrieb standen aber 470 m Ampere zur Verfügung ohne das sich die Schaltung in blauen Dunst auflöst.


Unerlässlich ist das Gummiband um den Akku in der richtige Position zu halten abgesehen von Nikon Ladegeräten ist dies bei vielen Ladegeräten ohnehin notwendig wenn man den Akku im Rucksack laden möchte. Sehr schön  zu sehen der neue Ausschnitt damit der Akku passt..

Was wäre wenn ein zu hoher Strom fließen würde: Ganz einfach man lötet in den Minuspol irgendwo nach der Ladeschaltung ein Widerstand ans Kabel der vom Akku wegführt, damit bildet der Akku und der Widerstand eine Einheit mit höherem Widerstand, der den Strom begrenzt allerdings nicht die Spannung, wie es ein Widerstand vor, oder besser gesagt am Pluspol des Akkus , zur Folge hätte.