04.06.2017

So langsam geht es wieder.

Das letzte Jahr habe mehr oder weniger damit zugebracht um zu Sehen,  zum Sehen braucht man keine Kamera sondern nur Gedult und Zeit.   Sehr deutlich wurde das sich meistens nichts am Motiv ändert, aber sehr viel an einem selbst.  Wir standen schon alle  auf der Poggenpohlbrücke und fotografierten das Fleetschlösschen.  Die allermeisten Aufnahmen gelichen sich  bis auf wenige Details wie Wasserstand und  Anzahl der Kräne  die auf den resultierendem Bild zu sehen sind.  Nun kann man festlegen welcher der Fotografen  wirklich sein Handwerk verstand, entweder das Bild so aus zuarbeiten, daß das Bild einem innerhalb von 10 Sekunden gefällt.  Oder man fotografiert den selben Inhalt so daß sich das Bild von der Menge absetzt.  An dieser Stelle kann man nicht besonders viel am Standort drehen, wohl aber an der Einstellung zur Szene, in dem man erkennt  was einem an der Szene gefällt.


 Die benachbarten Bogenbrücken zeigen das gleiche Szenario, allerdings hat man hier die Wahl sich den Hintergund auszusuchen, und dies ist die geistige Haltung die einem das Fotografieren einem abverlangt. Nun  kommen nur noch wenige Brücken in Frage die man zu dem derzeitigen Zeitpunkt fotografieren würde, und plötzlich wird ein Detail im Hintergrund zur Kirsche auf der Torte.