05.10.2015

Manchmal ist die fotografische Lüge ehrlicher als die Wahrheit

Wir kennen das Problem alle, unser Versatand spielt allen Menschen schneller einen Streich als uns lieb  ist. Verzerrungen optischer Art, Lichtfärbungen bis hin zur Helligkeutswahrnehmungen,  dies ist normalerweise der Grund warum sich viele Kollegen ihr Bild aus  einer RAW Aufnahme erarbeiten anstatt es in einem anderen Format auf zunehmen. Und dies ist die Stunde der Raw Konverter die weit mehr können als aus einer Aufnahme ein schönes Bild zu verwabdeln.  Sie bieten einem auch die Option ein bestimmten Stil zu verfolgen, sozusagen eine Abstraktion der Wirklichkeit, nur wo fängt die Abstraktion an und wo korregieren wir nur die physikalisch starren Aufnahmemöglichkeiten der Kamera, während unser Auge und der Verstand uns etwas anderes empfinden lassen.  Ein gutes Bespiel hierfür ist der Spruch, Im Dunkeln sind alle Katzen grau. Tatsächlich ist uns Fotografen hier die Kamera überlegen denn, im Dunkeln nehmen wir Menschen zuerst Helligkeitunterschiede war , und mit zumehmender Helligkeit Farben.  Der Clou an dieser Tatsache ist das unser Verstand entscheidet wie das Bild während der Aufnahme aussehen kann. Sieht man aber die Szene Schwarzweiss, fehlen einem zwar die Farbeindrücke, nur fügt sie unser Gehirn kurzerhand hinzu.


  Es stellt sich nun die Frage ob man tatsächlich Nachtafnahmen knallbunt wiedergeben sollte, oder ist  edles Paynesgrau doch besser geeignet Nahtaufnahmen anzulegen. Sicherlich kommt es für ein Baum auf einer grünen Wiese in der Nacht nicht in Frage aber  weniger gesättigt als gewohnt kann die Lösung für viele physikalsche Probleme  sein.