08.12.2013

Wenn alle Bären schlafen

Ich hatte schon daran gedacht ein fotografischen Winterschlaf einzulegen, so von Dezember bis März, unterbrochen von den hellen Schneetagen mit gleissendem Licht. Momentan ist das Licht für meinen Geschmack so flach und strukturlos , das es immer zu einem harten Brot wird, Bild für Bild das fehlende Licht herein zu zaubern. Zaubern ist das richtige Wort wenn ich alle Tricks während der Bearbeitung anwende die mir zur Verfügung stehen, und das ist Zeitaufwendig und nie so richtig überzeugend, ich habe bei vielen meiner Kollegen den unterschwelligen Verdacht das derzeit etwas fehlt. Ich will sagen, man sieht den Bildern die Jahreszeit an, nicht die fehlenden Blätter an den Bäumen oder Schnee der die Szene säumt sondern, viel Licht gibt viel Struktur, und die fehlt etwas. Blitzlicht ist zwar die Waffe der Wahl, nur zerstört  das Licht aus der Dose schnell die Szene und ist nicht überall einsetzbar. Wo nichts das Licht reflektieren kann tut sich auch nichts, und die Natürlichkeit geht allemal flöten, egal wie ausgefeilt das Blitzlicht das Licht streut.