20.12.2013

Elbmonochromie die 45zigste

Ehrlich gesagt hat das Wetter und die Umstände dazu geführt das ich nicht viel fotografierte. Gestern war es wieder so weit, und wenn man die Kamera mit nimmt fotografiert man auch irgend etwas.  Zugegben stört es mich recht wenig ein oder zwei Monate Pasue zu machen, immerhin tun dies viele Fotografen während der Wintermonate,dann lockt aber doch die grosse Stadt mit ihrenWeinachtsmärkten und Weihnachtsevents. Gleich links daneben, saß dieser Strassenmusiker mit Pferdekopf, der sich das Geld für ein Verlobungsring erspielte.  Konnte er wirklich nichts sehen oder waren Löcher in der Maske - ich weiss es nicht, nur ein Versuch ist es Wert denn dies ist für ein journalistisch fotografierenden Fotografen ein gefundenes Fressen. Zugegeben sind 23mm an einer Cropkamera nicht viel, aber was solls ein Versuch ist war es allemal wert, zumal man den Menschen in Person nicht erkennt.

08.12.2013

Wenn alle Bären schlafen

Ich hatte schon daran gedacht ein fotografischen Winterschlaf einzulegen, so von Dezember bis März, unterbrochen von den hellen Schneetagen mit gleissendem Licht. Momentan ist das Licht für meinen Geschmack so flach und strukturlos , das es immer zu einem harten Brot wird, Bild für Bild das fehlende Licht herein zu zaubern. Zaubern ist das richtige Wort wenn ich alle Tricks während der Bearbeitung anwende die mir zur Verfügung stehen, und das ist Zeitaufwendig und nie so richtig überzeugend, ich habe bei vielen meiner Kollegen den unterschwelligen Verdacht das derzeit etwas fehlt. Ich will sagen, man sieht den Bildern die Jahreszeit an, nicht die fehlenden Blätter an den Bäumen oder Schnee der die Szene säumt sondern, viel Licht gibt viel Struktur, und die fehlt etwas. Blitzlicht ist zwar die Waffe der Wahl, nur zerstört  das Licht aus der Dose schnell die Szene und ist nicht überall einsetzbar. Wo nichts das Licht reflektieren kann tut sich auch nichts, und die Natürlichkeit geht allemal flöten, egal wie ausgefeilt das Blitzlicht das Licht streut.