01.09.2013

Toy oder Tool.

Seit einigen Wochen besitze ein Tablet PC,  bei bestem Wissen vermutete ich das dieser elektronische Helfer eine Mond und Sonnenvorhersage einfacher machen würde. Zu diesem Zweck bedient man sich einschlägiger Apps die den Sonnenstand als auch  Mondstand voraussagen können. Die sollte wenn ich es clever anstelle mit Daten aus der Vergangenheit klappen , falls ich  ein bestimmtes Bild nachstellen möchte. Eines der bekanntesten Apps nennt sich Sun Surveyor, kostet nicht die Welt und ist einfach zu beschaffen.  Für direkt Sonnenauf und Untergänge am Meer oder auf einer flachen Wiese klappt dies recht gut. Man gibt sein Aufnahmestandort  auf einer übertragenen Google Maps Karte ein, danach legt man die Richtung des astronomischen Objektes ein und freut sich über ein  zeitliches Ergebnis für das man beim Chef Urlaub einreichen sollte.  Nur hat das Ganze ein Haken, wenn die Sonne untergeht ist auch das Licht weg, folglich muss man ein Punkt einige Grad über dem Horizont berechnen.  Dies lässt sich alles noch abschätzen , solange man auf einem freiem Feld steht um genügend Platz nach rechts und links hat und somit kurzerhand den Kamerastandpunkt ändern kann. Was ist nur wenn man weder den Winkel über dem Horizont kennt,  weil man vor ein  Turm steht oder die Sonne direkt von einem Turm aus aufnehmen möchte wie sie ein bestimmtes Punkt erreicht und ich mich nicht nach rechts oder Links bewegen kann, dann hat man sich entweder sich schon um ein oder zwei Tage vertan oder das Ereignis tritt überhaupt nicht ein weil man theoretisch neben dem Turm stehen müsste.  Ein weiteres Problem das man zwar schnell in den Griff bekommt ist die Tatsache das es die  mitteleuropäische Sommerzeit gibt. Und das dritte Problem sind die Geräte selbst die möglicherweise nicht genau genug sind weil die eigene Elektronik oder 
 andere magnetische oder auch elektromagnetisch relevante Geräte den Kompass stören.


Folglich stellt sich mir die Frage stellt sich die Frage ob dies App  eher als Toy als Tools zu behandeln ist.

Eine zweite Methode die dies App anbietet besteht darin auf ein mit der internen Kamera aufgenommenen Bild das Ereignis so zusagen Live auf dem Display regelrecht auszirkelt.  Nur muss ich hierzu den Ort zweimal besuchen, wobei dieser nicht immer zugänglich ist, oder eben nur gegen bare Münze im Fall des Hamburger Michels oder der Cap San Diego. Alles im allen ist diese Methode aber genauer als die über Goggle Maps, vorallem dann wenn man sich die Daten über ein nicht vorhandenes WLAN  holen muss und es bei dem Gerät nicht über ein Gerät ohne Internetanbindung handelt. Dies ist aber in Zeiten käuflich zu erwerbender UMTS Sticks , Hotspots und Smartphones mit denen man ein internetzugängliches Netzwerk aufspannen kann, das kleinere Problem

 Nun noch etwas zu der Praxis. Im Grunde funktioniert  alles ganz einfach, zuerst besorgt  man sich die GPS Daten entweder über GPS oder über Google Maps,  In der luxuriösen Kartenansicht kann man sich alle wichtigen Daten einblenden lassen sogar ein Balken der die Schattenlänge angibt. Nur eben nicht die Höhe des Planeten über den Horizont.  Dazu wechselt man in den 3 D Kompass und sieht nun die Höhe über dem Horizont. nun kann man mit dem Slider die Verlauf zeitlich planen.

Wenn man ohnehin vor Ort ist, funktioniert genauso gut die Kameraversion in dem man das Modul  wechselt und ähnlich einem Sextanten die Sonne schiesst und  sich anhand des Bildes den Möglichkeiten plant. Wichtig ist die Mitte der Kamera auf den Horizont abzustimmen.

Zu näherem Verständnis gibt es auch auf You tube passende Videos-