24.07.2013

NIK Software Das Heroin der digitalen Fotografie


Dies oder etwas ähnliches sagte man auch jedes mal als Adobe eine neue Version ihres Photoshop veröffentlichte.. Ich arbeite nicht mehr mit Photoshop, stattdesen mit Gimp und auch hier lässt sich die NIK Software wie in Lightroom mit Übergabeparametern starten.  Innerhalb Photoshops werden sogar der erarbeite Alphakanal übergeben und lässt sich dort auch verfeinern. Selbst wenn man wie ich nicht unter Photoshop arbeitet, sind die Möglichkeiten schon bahnbrechend vielfältig.  Als im Herbst letzten Jahres NIKSoftware an Google verkauft wurde, verbreitete sich die Nachricht wie ein Urknall im Internet. Wer  ein Plugin bei NIK Software registrierte, erhielt daraufhin im Frühjahr die ganze Google Suite als Downloadpaket geschenkt. Innerhalb einiger Tage merkte man den Bildern dem Aussehen wegen der Software an.



Hat man erst einmal Blut geleckt kann man nicht mehr davon lassen, weil alles so einfach wirkt. Es gibt fast keine Aufnahme die nicht langweilig wirkt, und das in einer Bearbeitungszeit die  sich sehen lassen kann. Die Filter der Software, egal ob Colorefex oder Silverefex, lassen sich  global als auch  mit Hilfe einstellbarer Kontrollpunkte auch selektiv anwenden. Die Kontrollpunkte lassen sich auch zusammenfassen , sodass eine Einstellung für mehrere Kontrollpunkte möglich ist. Genau wie in Lightroom benutzt auch diese Software  eine intelligente Kantensuche die auf die Masken angewandt werden können.

Alles in Allem ganz grosses Kino. Zu den beiden Sharpenern sei noch gesagt das die Software recht sauber aber auch gnadenlos arbeitet, folglich sind schnell Lichtsäume und unruhiges Korn die Folge, zumindest das Korn sollte man deshalb zuerst in Dfine  mildern.

Abschliessend sein gesagt das auch ein recht gutes Programm für Tablet aus dieser Softwareschmiede stammt. Wer ein Tablet mit Android 4 besitzt sollte sich unbedingt Snapseed ansehen.