29.07.2013

Harry check mal die Fuji

es ist immer wieder überraschend, ich fotografiere überwiegend mit den beiden Nikons, nebenbei liegt  meine X100  in Rucksack. Einmal hat sie versagt, aber ich habe ihr verziehen worauf sie wieder anstandslos funktionierte, Diven haben eben ihre zickigen Tage. 



aber wenn sich die Geglegenheit bietet und die Brennweite passt, fotografiere ich mit dem kleinen Wunder und vergesse immer wieder die Speicherkarte zu checken. Eine Woche später merke ich dann doch das die Speicherkarte randvoll ist. Eigentlich brauche ich ein Experten der immer nach den Rundgängen die Fuji checkt, wie Derreck  Harry den Wagen holen lässt, und das aus gutem Grund, denn die Ergebnisse sind Problemlos und überwiegend einzigartig. Schliesst man die Blende wird das Bild problemlos scharf , öffnet man  die Blende  fangen an die Lichter zu überstrahlen, es ist seit einem Jahr Praxis immer wieder überraschend wie einfach Fotografieren sein kann. In dem Zusannenhang verstehe nun auch das früher die Kameras nur drei Blendeeinstellungen hatten. Im  Ernst mehr braucht man nicht,das und ein bisschen Glück.

24.07.2013

NIK Software Das Heroin der digitalen Fotografie


Dies oder etwas ähnliches sagte man auch jedes mal als Adobe eine neue Version ihres Photoshop veröffentlichte.. Ich arbeite nicht mehr mit Photoshop, stattdesen mit Gimp und auch hier lässt sich die NIK Software wie in Lightroom mit Übergabeparametern starten.  Innerhalb Photoshops werden sogar der erarbeite Alphakanal übergeben und lässt sich dort auch verfeinern. Selbst wenn man wie ich nicht unter Photoshop arbeitet, sind die Möglichkeiten schon bahnbrechend vielfältig.  Als im Herbst letzten Jahres NIKSoftware an Google verkauft wurde, verbreitete sich die Nachricht wie ein Urknall im Internet. Wer  ein Plugin bei NIK Software registrierte, erhielt daraufhin im Frühjahr die ganze Google Suite als Downloadpaket geschenkt. Innerhalb einiger Tage merkte man den Bildern dem Aussehen wegen der Software an.



Hat man erst einmal Blut geleckt kann man nicht mehr davon lassen, weil alles so einfach wirkt. Es gibt fast keine Aufnahme die nicht langweilig wirkt, und das in einer Bearbeitungszeit die  sich sehen lassen kann. Die Filter der Software, egal ob Colorefex oder Silverefex, lassen sich  global als auch  mit Hilfe einstellbarer Kontrollpunkte auch selektiv anwenden. Die Kontrollpunkte lassen sich auch zusammenfassen , sodass eine Einstellung für mehrere Kontrollpunkte möglich ist. Genau wie in Lightroom benutzt auch diese Software  eine intelligente Kantensuche die auf die Masken angewandt werden können.

Alles in Allem ganz grosses Kino. Zu den beiden Sharpenern sei noch gesagt das die Software recht sauber aber auch gnadenlos arbeitet, folglich sind schnell Lichtsäume und unruhiges Korn die Folge, zumindest das Korn sollte man deshalb zuerst in Dfine  mildern.

Abschliessend sein gesagt das auch ein recht gutes Programm für Tablet aus dieser Softwareschmiede stammt. Wer ein Tablet mit Android 4 besitzt sollte sich unbedingt Snapseed ansehen.

23.07.2013

Die Ecke

Jeder der die Hafencity besuchte kennt das Gebäude an dem sich am Eingang zum Innenhof die beiden Gebäudehälften zueinander neigen. An einer der Ecken , sozusagen dem Eingang, wurde die Fassade mit Glas verblendet. Gleich daneben auf der anderen Straßenseite steht das Kraftwerk mit dem langen Schornsteinen, Soviel zur geografischen Lage an der ich dies Bild aufnahm.



Die Hafencity bietet leider nicht viele Ecken die für Fotografen interessant sein könnten , abgesehen von den beiden U-Bahnstationen und dem Marco Polo Tower steht man mehr oder minder immer noch auf einer Baustelle die nur wegen der Nähe zur Speicherstadt in einem Rutsch mitbesucht wird, ansonsten würde sich kein Fotograf dort hin verirren. Diese dritte Location auch nur wegen dem meist verschlossenen Innenhof, dem Zugang, und dieser Ecksituation, die meist nicht als Interessant erkannt wird.  Nehmen wir also an, man erkennt die Situation doch, dann bleiben nicht viele Möglichkeiten die Fassade in Szene zu setzen. Ein Schiff kann man auch nur aus 8 Positionen fotografieren und dann wird es langweilig.  Noch viel langweiliegr sind die immer wieder auftauschenden Eingänge der zwei U-Bahnstationen die noch weniger  Möglichkeiten bieten. Aus genau diesem Grund zeigte ich so was auch nicht, dann zeige ich lieber dies hier das zumindest farblich mehr bietet. 

15.07.2013

Der Spass am Bild

Ich habe keine Ahnung warum soviel Scripte und Plugins für Bildbearbeitungsprogramme geschrieben werden, einerseits verbessern sie wirklich gute Bilder nicht, sondern verändern sie nur, andererseits kann man schlechte Aufnahmen nicht wirklich polieren. Dies ist seit Jahren mein Credo und ich fotografiere danach, kein HDR, kein grossartiges Blenden, wobei der Name es schon in sich trägt, einfach die Möglichkeiten des Objektivs erkunden und damit leben und arbeiten. aber irgendwann packt mich doch der Spieltrieb und ich versuche etwas Anderes,......... nur so zum Spass, eigentlich nur um sie später zu löschen.

Bei der nächsten Aufnahme konnte ich mich nicht entscheiden wohin ich den Fokus legen sollte, also drehte ich kurzerhand einfach am Entfernungsring und löste dabei einfach aus.


Es ist mit Sicherheit nicht die schärfste meiner Aufnahmen, aber wahrscheinlich einer der expressivsten die man sich lange anschaut um die Details zu erfahren. und genau das ist  doch derGrund warum sich so viele Menschen skurrile Arbeiten an die Wand hängen. Der Spass am Bild

07.07.2013

Ein Bild eines meiner Kollegen

Am Samstag dem 5 .7. fand wieder ein Fotowalk in Hamburg statt, angekündingt auf Google Plus trafen wir uns Mittags in Hamburg. Auf einen Kollegen freute ich mich besonders, weil er mit ähnlicher Technik fotografierte wie ich es vor 15 Jahren tat.. So lange ist es her das ich meine Linhof  Technika 45 und die Hasselblad  zur Seite legte und mich der digitalen Fotografie zu wandte. 

Und dann erlebte ich es  noch einmal , ein grosser Mann mit einer grossen Tasche und  elefantengrauer Kamera und einer motorisch betriebenen Hasselblad wie sie schon während des  Apollo Programms mit einer Saturn V Rakete mit zum Mond flog. Ein erdbebensicheres Stativ das erst mit zunehmendem Kameragewicht seine wahre Standfestigkeit erreicht. 6 Jahre Grossbildtechnik mit der eigenen Kamera  rasten gedanklich wie ein D-Zug an mir vorbei. Ich  bin mir nicht sicher ob mich dieser Zug immer noch erfasst hat oder dieser Anblick ein Schleudertrauma  verursachte, aber irgendwas blieb.