29.03.2013

Hysterpan

In Hamburg schien die Sonne in den letzten Tagen recht spärlich, Zwei Tage waren es diese Woche die ich nutzte um mich endlich in das neue Projekt ein zuarbeiten. Wer vermutet das ich hierfür die beiden neuen Objektive  nutzen würde liegt verkehrt, genau hierfür sind die zwei ungeeignet wegen des eher seidigen Looks, meine Idee ist  etwas heftigeres eher dunkles  Aussehen, ein Bild das PENG da ist, wenn man darauf schaut. Dies ist meienr Meinung nach weder mit einer Canon noch mit einem Hochleistungsobjektiv  glaubhaft möglich, folglich mussten die D90 und die Zoomobjektive herhalten.




25.03.2013

The Song Remains the Same

Es war schon eine verrückte Zeit, als meine Freunde Nena und Marcus  hörten als sie von Sternen und Taschenlampen sangen,  hütete ich eine Schallplatte wie die englische Königin die Kronjuwelen hüten lässt.
Ein mattschwarzes Cover auf der eine  lebende Ruine zeigt wird. Einmal im Leben die Möglichkeit zu haben so etwas fotografieren zu können, das war einer meiner Wünsche zu dieser Zeit abgesehen von der Musik die ich mittlerweile als Selbstmördermusik bezeichne blieb das Cover im Gedächtnis hängen.

Gestern auf dem letzten Fotowalk an dem ich teilnahm, und glücklicherweise nicht zum 100sten mal durch die Speicherstadt führte, hatte ich den Gedanken das es mir ansatzweise gelungen sein könnte und das direkt vor meiner Haustür direkt auf St. Pauli.


Ein Gebäude das schon besser Zeiten erlebt hat, ein zugemauerter und gekachelter Eckeingang  der nur noch vermuten lässt wie es damals ausgesehen haben könnte. Sicherlich ist dies Haus noch bewohnt, ansonsten hätte man nur Tage gehabt bis das Abrisskommando dies Juwel  zu Bauschutt verarbeitet hätte.  Mit Sicherheit währe dies Bild auch in Monochrome möglich gewesen. allerdings macht dies Bild so mehr Spass.

 Led Zeppelin The Song Remains the Same Plattencover von  pietjepukjecd.blogspot.de/

17.03.2013

Ich konnte mir den Distanzring nicht erklären


Ich schrieb schon einiges über das Voigtländer 3,5 /90 mm Apo-Lanthar. Sicher war aber nicht welche Wirkung der Distanzring hinter der Nahlinse hat.. Tatsache ist das der Distanzring zur Sonnenblende gehört und ohne Nahlinse nicht stört. Da der Dome auch für das 40er passt, braucht man natürlich eine Sonnenblendenverlängerung in Form  des Distanzringes. Wie es schon in jedem besserem Lehrbuch steht , liefert eine Nahlinse bessere Ergebnisse wenn sie nah an der Frontlinse montiert ist, so hat Cosina den konstruktiven Weg über ein abnehmbaren Distanzring gewählt. Folglich, ohne Nahlinse mit Distanzring fotografieren, mit Nahlinse ohne Distanzring fotografieren um besser Ergebnisse zu erhalten.  Leider steht dies nirgendwo und schon garnicht auf der Homepage des Herstellers oder  im mitgelieferten Begleittext des Objektivs. Es schade das dies verschwiegen wird. Dies ist auch ein grundsätzliches Kriteriun  wie hoch die zu erwartende Übertrageung eines Objetivs  sein kann. Je kompakter ein Objektiv gebaut ist, desto höher kann die Auflösung sein,  folglich schwächt auch der Reflexspiegel die Auflösung, das zeigt jede spiegellose Kamera täglich.


14.03.2013

Manchmal hat man keine andere Wahl

Vor einigen Tagen startete ich ein Experiment, das bestätigt was ich immer schon meinte, Nikon baut Objektive für Reporter, folglich habe ich mich in die Notlage eines Reporters versetzt , verband die meine Nikon mit dem gehassten 50er und, fotografierte als ob ich kein anderes Objektiv in meiner Vitrine besäße, sozusagen als Zwangslage.

Ich versuchte einfach nur ein brauchbares Bild aus der Kamera zu quetschen.  einfach nur fotografieren  , keine langen Basteleien in Lightroom , sondern darauf hoffen das die Bilder ohnehin kleinformatig in einer Zeitung erscheinen und fertig.  

Danach wartete ich  ein Tag und sah mir die Bilder noch mal an. 

Und genau so sehen die Bilder aus.............




05.03.2013

Höllisch aufpassen

Wenn ich mir ein Objektiv kaufe, abgesehen das die beiden letzten preislich echte Schnäppchen sind, stellt sich immer die Frage woher man mögliche Ersatzteile bekommt. In der Regel ist das erste Zubehörteil das verloren geht, der Objektivdeckel. Kennt jeder...., einfach weg...., nicht  in der Jackentasche und auch nicht im Objektivbeutel. Nun ja... halb so schlimm, die Zubehörindustrie hat sich darauf eingestellt, weil viele Leicafotografen ihre originalen Objektivdeckel gleich gegen ein Ersatzteil tauschen , damit das Objektiv möglichst original, gleich neben der Kamera in der Vitrine glänzt wenn Gäste zu Besuch kommen. Abgesehen das die Voigtländer Objektivdeckel schlechter an Objektiv halten als die von Nikon, ist schon Handlungsbedarf im Prospekt geboten. Aber was ist mit Gegenlichtblenden Distanzringen und Makrolinsen, mein Arbeitskollege würde  Bolshoi Problema sagen. Die originale Gegenlichtblenden für beide Optiken kosten etwa so viel wie das günstigere Objektiv mich gekostet hat. Der Original Zwischenring als auch die beiden Vorsatzlinsen mit 1, 92 Dioptien und 1,75 Dioptrien sind überhaupt nicht zu bekommen. 

 Bloss nicht verlieren...............

Hinzufügen sollte ich das ich die Gegenlichtblenden des Apo-Lanthars und des Ultrons vemessen habe, sie sind bis auf den Aufdruck in den Maßen identisch.


03.03.2013

Voigtländer Apo Lanthar 3.5 /90

Ich habe in letzter Zeit nach Objektiven gesucht die ein Art Magie ausstrahlen, wobei ich dachte daß ich das  Ziel mit der Fuji X100 erreicht hätte, jetzt denke ich innerhalb sechs Wochen zwei weitere gefunden zu haben, die meiner Meinung nach die Spitze der Objektivbaukunst repräsentieren. Wobei das Letzte seit 2011 nicht mehr gebaut wird. Wer außer mir kauft schon ein 90er mit einer Öffnungsweite von 3,5  in Zeiten in denen man an jeder Ecke Objektive ähnlicher Brennweite bekommt, die einerseits ein  Autofokus besitzen und zudem noch deutlich lichtsärker sind.. Aber davon rede ich schon geraume Zeit, hohe Lichtstärke bedeutet auch geringere Zeichnung und ebenso ein Verlust an duftiger Tiefenstaffelung.. Ich hatte schon den Verdacht als ich die ersten Bilder des 40er Ultron sah, denn auch dies Objektiv lässt genauso wie das 90er Apo Lanthar bei voller Öffnungsweite brauchbare Ergebnisse zu. 


Aber fangen wir von vorne an, Voigtländer hat 2011 ein 1,8/75 mm  Portraitobjektiv angekündigt. Von einem Portraitobjektiv erwartet man die beste Leistung bei einer relativ großen Öfnnungsweite und nicht gegen Unendlich sondern zwischen 1 und 5 Metern. Leider ist dies Objektiv bis heute ncht als SL Variante erschienen  Das Apo-Lanthar verhält sich ähnlich nur das die höchste Auflösung weiter geschlossener Blende  zu erwarten ist , so wie man es von klassischen Sachobjektiven kennt. Leider  wissen dies nur noch die alten Hasen unter uns, und kaufen eben nicht nach Brennweite sondern nach thematischem Einsatzgebiet.


Hinzu kommt das es sich nicht bei dem Apo-Lanthar um eine Gaussderivat handelt wie es üblicheweise in diesem Feld zu Finden ist sondern um ein Triplet, folglich eine Rechnung die für Tessar, Heliar, Xenar Pate stand.  Diese Objektive sind dafür bekannt das sie eine schöne Tiefenstaffelung entwickeln. Zur Ehrenretung Nikons sei gesagt das die 85er Nikkore auch Triplets sind , nur bieten sie zwar ein helles Sucherbild, sind damit aber deutlich weicher was bei Portraitaufnahmennicht verkehrt sein kann. Hinzu kommt das dies Objektiv sich mit und ohne Vorsatzlinse recht gut für Nahaufnahmen eignet. Wieso also ein Nkkor kaufen, wenn die auch noch gebraucht teurer ist. Bei  dem Bau wird seit den späten 50er Jahren Lanthanoxid verwendet ,was bei anderen Herstellern an eien dick aufgedrucktem ED oder  LD,  zu erkennen ist. Voigtländer lässt sowas weg. Ich kann noch einiges mehr darüber schreiben aber wieso wenn ich auch Bild zeigen kann. Übrigens, kein Autofokus, Öffnungsweite 3,5, und man sieht trotzdem ob das Bild scharf ist oder eben nicht, das habe ich bei Nikon schon immer vermisst.  Wer mit diesem Objektiv und einem hochauflösendem Sensor arbeitet und sich das Schärfefeld auf seinem Smartphone errechnet, kommt nicht drumherum den Zerstreuungskreis auf 1/100 mm einzustellen wie es auf dem Objektiv angezeigt wird, es sei denn man benutzt eine D3 oder D200 dort ist die Schärfentiefe wie gewohnt 1/30mm bis 1/50mm je nach Ausgabeformat des Bildes.