01.01.2013

Die Neujahrsansprache

Gestern war es  war es soweit, ein Jahr verabschiedete sich mit lauten Knall und buntem Feuerwerk. Wir alle schreiben eine neue Jahreszahl in die Copyrightvermerke unser Fotos vieles ist beim Alten geblieben und andere leisten sich gedanklich gute Vorsätze für die nächste Periode eines Jahres, die hoffentlich keine Vorsätze bleiben. 

Aber im Grunde ist doch alles beim alten geblieben.  Das Licht kommt wenn die Sonne aufgeht und verlässt uns größtenteils wenn sie wieder untergeht. Licht kann etwas magisches haben wenn wir morgens den Kühlschrank öffnen oder schon viel früher wenn wir endlich den Lichtschalter am Bett gefunden haben.

Licht auf unserem Sensor einzufangen und aus den binären Zahlenreihen ein möglichst gefälliges Bild zu erschaffen, darum ging es uns in letzten Jahr und wird es hoffentlich auch im nächsten Jahr gehen. Gerade im letzten Jahr hat die Qualität der Bilder stätig durch immer bessere technische Möglichkeiten zugenommen. Nicht zu letzt der Micro Four Thirds Anschluss und  die Verwendung alter optischer Geheimwaffen schuf eine Quelle neuer Ideen, aber auch neue Sensoren  zeigten wie die Jahre davor das wir uns alle erst am Anfang einer neuen fotografischen Ära befinden und niemand dies Rad zurück zu  drehen vermag. Einige trauern den alten Tagen der Fotografie nach, in denen wir lichtempfindliches  Papier in einer Salzlösung badeten um ein bleibendes Abbild in Zeit und Raum zweidimensional festzuhalten. Aber auch hier ändert sich nicht viel denn die Idee etwas für eine möglichst lange Zeit festzuhalten läßt sich immer noch und nicht nur  auf digitalem Weg bestreiten, und die Möglichkeiten werden werden immer besser, auch wenn es für den einem oder anderen ein steiniger Weg wird oder bis hier hin war, er ist alle Mal leichter als der  Weg in vergangene Tagen der Fotografie

Ich bin kein Forscher, obwohl es zuweilen den Anschein haben kann, ich forsche nur wenn es unbedingt notwendig ist und ich es nutzbringend verwenden kann. Allerdings sollte sich jeder von uns Fragen ob nicht in Zukunft mehr geht und ob dies überhaupt notwendig ist. Bilder sind dazu dar gesehen zu werden , die verwendete Technik die Prothese die es uns ermöglicht etwas in Erinnerung zu halten, und bestimmt hat jeder von Favoriten in irgend welchen virtuellen Schuhkartons die nicht mehr dem Stand der Technik darstellen aber absolut vorzeigbar sind, weil sie ein Zeitgeschehen wiederspiegeln und das mit der damaligen Technik aufgenommen wurde.

Löscht diese Bilder nicht, es ist ein Stück Kultur.

Ich weiss das es dort draußen einige Ecken gibt in der deutsch nicht zur Landessprache gehört und man mich trotzdem versteht, möglicherweise sind es nicht unbedingt meine Worte, sondern meine Bilder und  die Erinnerung an diese Stadt in der ich lebe und fotografiere, 

und somit wünsche ich allen denen die ich hiermit erreiche ein erfolgreiches neues Jahr.