28.12.2012

Jahresrückblick

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber für mich gibt es nicht langweilgeres als Jahresrückblicke in Romanform zu lesen, geschweige denn ihn zu schreiben, deshalb schon bevor alles anfängt spannend zu werden, ein Dank an alle meine Leser aus den verschiedenen Netzwerken und Kollegen die zu mir gehalten haben, denn dies war kein einfaches Jahr für mich, da mir öfter die Zeit um Material zu sammeln, geschweige denn zu fotografieren fehlte. Dann klappte es doch irgendwie und ich war froh ein Zeitzeugnis  nach dem anderen präsentieren zu dürfen.

Seit Jahren nutze ich die Zeit zwischen den Jahren um hoffentlich etwas Schnee zu erwischen, dies klappte dies Jahr wieder, dabei warf sich die Frage auf ob es nicht besser wäre anstatt in der Nachbearbeitung die Aufnahme während  der Aufnahme zu filtern wie man es noch aus vergangenen Tagen kennt.. Dies Thema beschäftige mich bis das Licht besser wurde und  damit auch die Konturenschärfe der Aufnahmen. Für mich ist diese Frage deutlich positiv verlaufen, denn mit einem Polfilter stellen wir auch nichts anderes an, wobei das Licht das nicht auf den Sensor fällt die Aufnahme nicht die  unscharf macht.

Gleich danach ging es weiter mit dem sehr erfolgreichem Shooting  Maskenzauber an der Alster, insgesamt  wurden dies Beiträge öfter gelesen als alles andere was ich dies Jahr schrieb, ausserdem schloss ich dort Freundschaften die bis heute halten.

Ich war kaum mit den Arbeiten an diesen Bildern fertig, da bot sich für mich die Möglichkeit eine Stelle anzunehmen die mir erlaubte aus den Fängen der sozialen Armut zu entfliehen. Leider bedeutete das viele Geld aber auch viel Arbeit, und dies im Schichtbetrieb. Es entstand  ein Engpass, denn meine fotografische Ausrüstung war nicht kompakt genug um vor oder nach der Arbeit zu fotografieren.  Ich schafft mir also die Fuji X100 an  Leider hielt die Anstellung nicht solange bis brauchbares Material an dieser Stelle eingeflochten werden konnte. Ein Monat später kam dies Material aber , und es war für mich revolutionärer als ich es erwartete. Die X100 krämpelte komplett mein fotografisches Denken um, so wie vor 25 Jahren es die Zeiss Objektive  taten als ich  mit Contax und Hasselblad fotografierte, es war einfach anders , schöner, einfacher, kleiner, feiner, besser, anspruchsvoller. Ganz großes Kino für mich, und ein Zeitabschnitt den ich noch meinen Enkeln erzählen würde, wenn ich welch hätte, und die sich für Fotografie interessieren würden.

Zwei Jahre lang suchte ich nach Kollegen die mit mir Fotowalken, scheinbar war dies Jahr auch das Jahr der Fotowalks, denn zwei eigene und fünf die von anderen Kollegen ausgerichtet wurden bestritten wir sozusagen per Blinddatemethode, und es geht weiter. Scheinbar ist mein Wissen doch gefragt auch wenn ich bei vielen Kollegen wie ein Freak wirken  musste wenn ich ihnen mit meinen Ideen ein Blumenkohl ans Ohr schwatzte.

Das 12-24mm Nikon, welch ein Objektiv, und das 70-300 mm  mit den viele Buchstaben hinter der Brennweitengravur auch, des beiden Objektive gaben mit die Hoffnung das Nikon doch in der Lage ist brauchbare Obejktive bauen zu lassen,  nicht selber zu bauen, und das war die Lösung auf die Frage woher  man gute Objektive bekommt, oder besser gesagt welchen Hersteller ich mir in Zukunft anschauen werde.

Der Yeti, ich habe Anzeichen darauf das es ihn gibt, zumindest virtuell als Kommentator auf einem benachbarten Blog, es gibt wirklich nicht viel als Leser fotografischer Blogs zu lachen, er schaffte es aus dem Stand.

Nun haben wir wieder den Jahreswechsel zum nächsten Jahr, der Weihnachtsmann fährt immer noch ein Fahrzeug das standesgemäß beim Gasgeben nach Rentieren klingt , die Welt ist Rund und in nächster Zeit scheinen Fotografen die evolutionär überlegene Spezies nach Insekten zu werden, denn die Zahl meiner Verfolger stieg im Netz rasant an. Es stellt sich nur die Frage, wie hoch die Relevanz meiner Bilder sein wird, denn darüber habe ich noch keine genauen Daten, allerdings  ebnet sich ein Weg  zum Erfolg.