26.11.2012

Was die Zeit so bringt!

Ich sitze hier an meinem PC und retuschiere meine ersten Bilder mit einem 12" Grafiktablett in das ich mich erst  einarbeiten muss. Die Bastelei bezüglich der Akkus und der Stative nimmt kein Ende, oder besser gesagt ich denke noch über die eine oder andere Sache nach.

Aber gelegentlich geht man ja mal mit Freunden auf  Tour, angekündigt war die neue  U- Bahnstation , daraus wurde das üblich Entlang der Küste Fotografieren. Bis auf die Feinheit das es neblig und vor allem kalt war. Es hat sich aber gelohnt.  Nebel ist nie so richtig einfach, bietet aber eine atemberaubende Tiefe wenn man die Finger von den vielen Reglern lässt die sonst das Bild verbessern würden. Schärfe nur moderat , das gleiche gilt für das Entrauschen, sonst ist der Nebel weg.

Oder man versucht es mit  Residual  Redrawing.

Folglich  schummelt  man sich den Nebel eben hin, in dem man schärft und den übrigen extrahierten unscharfen Rest teilweise wieder hinzufügt. Ich will sagen wenn man  alle scharfen Bildteile vom Originalbild herausrechnet bleibt etwa das nach was man in der Ferne als Nebel empfindet. Dies Funktioniert natürlich nicht in Photoshop denn hier geht nur die eine Richtung entweder ins Weiche oder Scharfe aber eben keine Subtraktion bestimmter Detailfrequenzen.


18.11.2012

Böses Licht

Jeden Herbst ist immer das gleiche, das Licht wird flach, so flach das sich weder Farben zeigen noch das die Aufnahmen dreidimensional wirken. Dafür bilden sich Stimmungen die man das ganze Jahr vergeblich sucht. Ein wirklich böses Licht, Endzeitstimmung, da fehlt nur noch Selbstmördermusik und man ist reif das Fotografieren aufzugeben, für immer..........................................
oder zumindest bis zu den nächsten gleißend hellen Wintertagen.


Ich weiss zwar nicht warum, aber mein Publikum identifiziert sich mit diesen Aufnahmen nicht nur Menschen die in der Nacht Knochen ausgräbt, sondern auch ganz normale Leute. Seit einem Jahr beobachte ich einen Finnen der das ganze Jahr mit derartigen Bildern  sein Fotostream  bestückt, und das mit Erfolg.

Warum nur..............

14.11.2012

Die Gedanken werden wieder klarer wie das Licht.

Die letzten Wochen war nicht viel zu berichten, ein Grund mehr darüber nachzudenken was passiert ist und was noch kommen wird. Wenn ich nun meine eigenen Gedanken sortiere wird immer klarer, das der Kauf der Fuji  X100 ein Glücksgriff war. Ich hatte die Kamera gekauft um nach der Arbeit fotografieren zu können, Zur gleichen Zeit wechselte ich mein Arbeitgeber und damit änderten sich auch die Arbeitszeiten. sodass aus dem Vorhaben  kein größeres Projekt wurde. Allerdings lernte ich eine Kamera kennen die nicht wie jede mir bekannte Spiegelreflexkamera glattgebügelte Aufnahmen produziert. Viel mehr  hat die Kameras optisch Ecken und Kanten die mir zwar nicht neu sind, die ich aber bisher immer reuschieren konnte.    Das funktioniert so nicht mehr, entweder ich lebe mit dem unterkorrgiertem Objektiv oder ich  hebe die Fehler sogar hervor.  Zu dem sind die Aufnahmen einfach zu anders als das man sie neben Bildern anderer Kameras zeigen sollte. Ein herbe Enttäuschung erlebte ich mit dem Einsatz eines Polfilters, Aufnahmen die durch diesem Kunstgriff sonst an Schärfe gewannen, wurden mit der Fuji deutlich schlechter je minderwertiger der Filter war.. Folglich habe ich auch die Idee auf Eis gelegt Infrarotaufnahmen mit dieser Kamera zu machen, obwohl die Kamera wegen der schwach ausgeprägten Filter vor dem Sensor bestens dafür geeignet scheint.

Das Akkuproblem scheint auch in nächster Zeit gelöst zu sein, da die passende  Hardware in einem der nächsten Post von mir vorgestellt wird. Ein noch bessere Nachricht, es geht ohne viel Basteln. zu dem Preis eines originalen Fujiakkus.

Warum behalte ich nun diese Kamera ? Die Antwort ist einfach mit den Worten "ich liebe das Ding" zu beantworten, denn es ist bei Leibe keine schlechte Kamera, denn sie liefert zwar Bilder die anders aussehen als die anderen, dies aber in einer immer gleichmäßigen Qualität und einem besonderen Look. Die Kamera regt dazu an sich Gedanken zu machen wie man eine Szene erleben kann , anstatt stereotyp durch das Gelände zu gehen und immer nach dem gleichen Susjets zu suchen. Es ist ein Erleben und kein Suchen nach einem Objekt. Es  ist malen mit Licht und kein Fotografieren unter den vorhandenem Bedingungen Alles in allem würde ich das Thema intellektuelle Fotografie nennen. Traurger Weise erleben ich es immer fter das viele Kollegen ihre Fuji wieder verkafen anstatt sich mt ihr zu arrangieren.