16.10.2012

RAW Therapee 4 Versuche in Farbe

Es waren wirklich nur Versuche, denn so gut sich das Programm für S /W Arbeiten machte , so komplex waren die Probleme die bei farbigen Exponaten auftraten.  Ich  habe nicht begriffen wozu man drei verschiedene Farbkanalsektionen braucht, der übliche Kanalmixer ist recht witzig wenn einem nach einer Farbverfremdung ist, aber wozu die in einem RAW Konverter produzieren? Ich habe keine Ahnung wieso der Konverter teilweise schwarze Stellen produzierte wo keine hinghören, über vieles hätte ich hinweg geschaut, allerdings arbeitet der Konverter in den Schatten auch etwas rauh, vorallem wenn man versucht Bilder zu Tonen, werden unerklärliche Farbsäume sichtbar die einem Clipping gleichen. Es liegt im Bereich des Möglichen das ich nicht den richtigen Regler gefunden habe, allerdings ist er dann versteckt angebracht, sodass ihn auch andere Nutzer nicht finden werden.


Die zahlreichen Kurvenwerkzeug erfüllen zwar ihren Zweck , das Arbeiten wird zu einer Bastelstunde wenn man sich die jeweilige letzte Kurve automatisch beim Öffnen der Nächsten wieder schliesst.  RAW Therapee kann vorhandene Objektivkorrekturtabellen von Lightroom oder Photoshop verwenden , wenn sie vorhanden sind. Angesichts der immer etwas belegten Bildern ist es nützlich die Bilder mit dem integrierten Tonemapping etwas Brillianz  verleihen. In Raw Therapee ist ein Werkzeug zur Unterdrückung chromatischer Abberationen vorhanden, besser funktioniert es im HSV Farbequalizier den Fehler zu beheben.
 Alles in allem kann man mit diesem Programm arbeiten, allerdings reicht es nicht, wenn man die Tonwerte betrachtet an Lightroom 3 oder 4 heran, Leider. Ich empfehle trotzdem den Konverter auszuprobieren da er in einigen Teilbereichen Ergebnisse bietet die In Lightroom nicht möglich sind. Hoffnung besteht aber,da das nächste Update schon vor der Tür steht, worin die  Fehler hoffentlich gehoben werden.