03.10.2012

Die metallische Phase

Ich glaube ich wurde die letzten Tage mindestens ein Dutzend mal gefragt wie man Laub metallisch bekommt.

Die Antwort ist einfach zu verstehen , als auch schwierig zu erklären. Alles in Allem steckt es entweder im Bild  oder man kann es vergessen. Ein  wichtiges Details ist die Tatsache das es mit hochauflösenden Spiegelreflexkameras neuester Baureihe deutlich schwieriger ist als mit einer älteren Baureihe, dies liegt vorwiegend am Kontrast der Aufnahmen. Vorzugsweise funktioniert es mit einem brilliant arbeitendem Objektiv eher als mit Objektiven bei dem nachträglich am Kontrast gedreht werden muss um ein brilliantes Bild zu erhalten.  Das zweite Hinderniss stellt die Tatsache dar, das die brillianten Details in der Mitte der Helligkeitskurve liegen sollten und zum Schluss noch das die später zu erwartenden metallischen Details etwas glänzen sollten, deshalb ist auch teilweise ein dezenter Einsatz eines Blitzgerätes notwendig.

Jetzt zu den erfreulichen Dingen, es funktioniert nicht nur in dem man an Lightroomreglern dreht sondern auch z.b. in Gimp 2.x, egal welche Version und damit auch wenn man ein Bitmap zur Verfügung hat.

1.) Zuerst erstellt man in Gimp zwei neue Ebenen, die man nach S/W umstellt, eine nach Helligkeit, die andere nach Durchschnitt. Die unterste Ebene dient als Ersatz wenn etwas schief gehen sollte.

2.) die Dunklere schiebt man über die hellere

3.) Beide Ebenen werden per Farbwerte so angepasst das die Regler neben dem hellsten und dunkelsten Wert stehen. Die ober Ebene macht man noch etwas dunkler in dem man den mittleren Regler ein Viertel des Spektrums nach rechts zieht.


4.) Als letztes holt man sich noch die möglicherweise ausgerissenen Stellen zurück in dem man die Verrechnungsmodus der oberen Ebene auf Überlagern stellt und die Deckung etwas reduziert.