14.08.2012

Blue Port Erste Impressionen.

Der Stintfang war von Fotografen belagert bevor es überhaupt losging. Auf den Landungsbrücken herrschte unkoordiniertes Gedränge. Zu dieser Zeit ging gerade die Sonne unter und bildete ein schönen Gegensatz zu dem spärlich vorhandenem Blau.Wie gut das ich etwas früher dort war, als es noch nicht überfüllt war. Wo zum Gilb ist das versprochene Blau, sind Batz die blauen Funzeln ausgegangen. Langsam  wurde es dunkler wobei immer irgend ein Fotografenkollege die Ruhe weg hatte, und scheinbar nur alle 5 Minuten genau vor mir eine Aufnahme nach der anderen aufnahm, dann noch das Objektiv wechseln, was auch noch einige Zeit im Dunkeln in Anspruch nahm...........  ich krieg die Krise. Selbst als Fotomotiv sind diese Kollegen ungeeignet, weil sie sich so langsam bewegen das sie bei Langzeitbelichtungen keine Wischer erzeugen.
Ich sah sie alle, von Fotografen  die versuchten ohne Stativ ein bewegliches Objekt scharf  fest zuhalten bis zu Hobbyreportern die meinten ihren schwer erkämpften Standort lautstark verteidigen zu müssen. Aber Blitzgeräte wirken Wunder wenn man es benutzen kann per Stroboskoplicht die Menge wach zu rütteln.



Der blaueste Punkt des Event, das durch ein lautes Schiffshorn eingeleitet wurde, befand sich an den Überseebrücken. Insgesamt nichts für Fotografen mit Kameras die nicht Dämmerungstauglich sind und  Objektiven die ein weiten Brennweitenbereich abdecken. Problematisch sind vorallem die sich bewegende Schiffe die der Kamera einiges an Rauschfreiheit abverlangen. Warten wir ab was die Kollegen ins Netz stellen. Wer eine gute Motividee besitzt sei die Zeit vor dem eigentlichem Event empfohlen, da wie schon berichtet  das rotorange Licht des Abendhimmels ein guter Gegensatz zu dem etwas spärliche Blau darstellt.
Es ist kein Grund in Panik auszubrechen, da nächstes Wochenende bestimmt die Szene noch interessanter wird.

 Noch ein Wort an die Iniatoren, wie wäre es mit einem blau beleuchtetem U-Bahnzug