13.03.2012

Der Fotograf als Störfaktor

Ich konnte einfach  nicht anders als auf den Auslöser zu drücken, obwohl ich noch ein paar Beine auf dem Foto gehabt hätte. Scheinbar hatten auch die anwesenden Passanten meine Idee erkannt und machten einen riesen Bogen um die fotografierte Stelle als wäre es eine verbotenen Zone. Nach 10 Minuten gab ich auf dem  Motiv Beachtung zu schenken.




Der Störfaktor war ich selber,das war meine Erkenntnis. 


Man erkennt es sofort wenn man man keine Kamera in der Hand hält, und im Zuge des der vielen Streetfotografen die unseren Globus bevölkern ist man vorsichtig was man macht wenn man eine Kamera sieht. Man nimmt Rücksicht auf den Fotografen oder besser gesagt , man wartet bis der Fotograf die Szenen im Kasten hat und geht dann vorbei, oder macht ein Bogen um Fotograf und Kamera ohne zu wissen das man sozusagen schmückendes Beiwerk des Motivs werden könnte.

Liebe Passanten. Ich nehme genauso viel Rücksicht auf Sie und auf ihr Vorhaben an einer Ampel die Straße zu überqueren und bin selber Schuld wenn ich sie versehentlich auf meinen Bildern sehe. Es kann aber auch sein,  das ich genau aus diesem Grund mit der Kamera vor dem Gesicht  an dieser Ampel stehe und bewusst darauf warte das sie vorbei gehen.

 Was wäre das für ein Bild geworden wenn sie an dieser Stelle vorbei gegangen wären. Ein Stativ und ein Funkfernauslöser ist auch keine Lösung, weil man nach der dritten Aufnahme erkennt das es ein Selphy ist. Dies ist ein Grund mehr immer mindestens  zu zweit fotografieren zu gehen.