30.12.2012

Weihnachts Aftershowparty

Die beste Zeit Weihanchtsbilder aufzunehmen ist auch die Zeit zu der niemand sich an diesen Orten befindet. das wirk wie Wir haben jetzt Weihnachten und keiner geht hin. Sehr skuril, aber das ist ja gerade.







28.12.2012

Jahresrückblick

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber für mich gibt es nicht langweilgeres als Jahresrückblicke in Romanform zu lesen, geschweige denn ihn zu schreiben, deshalb schon bevor alles anfängt spannend zu werden, ein Dank an alle meine Leser aus den verschiedenen Netzwerken und Kollegen die zu mir gehalten haben, denn dies war kein einfaches Jahr für mich, da mir öfter die Zeit um Material zu sammeln, geschweige denn zu fotografieren fehlte. Dann klappte es doch irgendwie und ich war froh ein Zeitzeugnis  nach dem anderen präsentieren zu dürfen.

Seit Jahren nutze ich die Zeit zwischen den Jahren um hoffentlich etwas Schnee zu erwischen, dies klappte dies Jahr wieder, dabei warf sich die Frage auf ob es nicht besser wäre anstatt in der Nachbearbeitung die Aufnahme während  der Aufnahme zu filtern wie man es noch aus vergangenen Tagen kennt.. Dies Thema beschäftige mich bis das Licht besser wurde und  damit auch die Konturenschärfe der Aufnahmen. Für mich ist diese Frage deutlich positiv verlaufen, denn mit einem Polfilter stellen wir auch nichts anderes an, wobei das Licht das nicht auf den Sensor fällt die Aufnahme nicht die  unscharf macht.

Gleich danach ging es weiter mit dem sehr erfolgreichem Shooting  Maskenzauber an der Alster, insgesamt  wurden dies Beiträge öfter gelesen als alles andere was ich dies Jahr schrieb, ausserdem schloss ich dort Freundschaften die bis heute halten.

Ich war kaum mit den Arbeiten an diesen Bildern fertig, da bot sich für mich die Möglichkeit eine Stelle anzunehmen die mir erlaubte aus den Fängen der sozialen Armut zu entfliehen. Leider bedeutete das viele Geld aber auch viel Arbeit, und dies im Schichtbetrieb. Es entstand  ein Engpass, denn meine fotografische Ausrüstung war nicht kompakt genug um vor oder nach der Arbeit zu fotografieren.  Ich schafft mir also die Fuji X100 an  Leider hielt die Anstellung nicht solange bis brauchbares Material an dieser Stelle eingeflochten werden konnte. Ein Monat später kam dies Material aber , und es war für mich revolutionärer als ich es erwartete. Die X100 krämpelte komplett mein fotografisches Denken um, so wie vor 25 Jahren es die Zeiss Objektive  taten als ich  mit Contax und Hasselblad fotografierte, es war einfach anders , schöner, einfacher, kleiner, feiner, besser, anspruchsvoller. Ganz großes Kino für mich, und ein Zeitabschnitt den ich noch meinen Enkeln erzählen würde, wenn ich welch hätte, und die sich für Fotografie interessieren würden.

Zwei Jahre lang suchte ich nach Kollegen die mit mir Fotowalken, scheinbar war dies Jahr auch das Jahr der Fotowalks, denn zwei eigene und fünf die von anderen Kollegen ausgerichtet wurden bestritten wir sozusagen per Blinddatemethode, und es geht weiter. Scheinbar ist mein Wissen doch gefragt auch wenn ich bei vielen Kollegen wie ein Freak wirken  musste wenn ich ihnen mit meinen Ideen ein Blumenkohl ans Ohr schwatzte.

Das 12-24mm Nikon, welch ein Objektiv, und das 70-300 mm  mit den viele Buchstaben hinter der Brennweitengravur auch, des beiden Objektive gaben mit die Hoffnung das Nikon doch in der Lage ist brauchbare Obejktive bauen zu lassen,  nicht selber zu bauen, und das war die Lösung auf die Frage woher  man gute Objektive bekommt, oder besser gesagt welchen Hersteller ich mir in Zukunft anschauen werde.

Der Yeti, ich habe Anzeichen darauf das es ihn gibt, zumindest virtuell als Kommentator auf einem benachbarten Blog, es gibt wirklich nicht viel als Leser fotografischer Blogs zu lachen, er schaffte es aus dem Stand.

Nun haben wir wieder den Jahreswechsel zum nächsten Jahr, der Weihnachtsmann fährt immer noch ein Fahrzeug das standesgemäß beim Gasgeben nach Rentieren klingt , die Welt ist Rund und in nächster Zeit scheinen Fotografen die evolutionär überlegene Spezies nach Insekten zu werden, denn die Zahl meiner Verfolger stieg im Netz rasant an. Es stellt sich nur die Frage, wie hoch die Relevanz meiner Bilder sein wird, denn darüber habe ich noch keine genauen Daten, allerdings  ebnet sich ein Weg  zum Erfolg.


26.12.2012

Der Plan D600

Seit einem halben Jahr habe ich mit der X100 das Blut geleckt das eine mögliche Kleinbilddigitale, in nächster Zeit bieten könnte. Als ich mir überlegt woher ich leihweise  eine Nikon  D600 zum Testen bekomme, bemerkte ich den Preiswerfall der in etwa einem kontrollierten Absturz gleicht. Am 1 Dezember lag der Straßenpreis noch bei 1700 Euro, nun am Ende des Monats  fällt der Preis für eine neue originale Nikon mit Europagarantie etwa auf 1500 Euro. Allerdings glaube ich das eine 1000 Euro Netto Kamera nicht unter 1200 weggehen wird, um noch etwas zu verdienen. Allerspätesten wenn die D600 bei Mediamarkt und Co auftaucht weiss man das es soweit ist.

Aber  eine Vollformatkamera, mit moderater Auflösung bei dem auch noch ältere Objektive Leistungstechnisch so gerade noch hinterher kommen, bietet einem die Möglichkeit die Aufnahme wie mit einem Gummiband zu formen weil eben der volle Bildkreis genutzt wird, respektive sich Bildfehler am Rand des Bildes zuerst zeigen anstatt wie beim Dx Format einfach nicht mehr ins Gewicht fallen. Seit  etwa einem Jahr zog ich dies in Betracht als ich mir neue Objektive zulegte.

Worum geht es mir dabei:
In meinen Augen ist das Objektiv das falsche Wort für ein fehlerbehaftetes Linsensystem,  Subjektiv passt in diesem Zusammenhang viel besser. Vor hundert Jahren nannte man die Art der  Fotografie Lichtbildnerei weil das Endprodukt eine schöne Aufnahmen sein sollte und die realistische Wiedergabe der Szene in den Hintergrund rücken ließ. In den letzten Jahren wurde dies mit Rawkonvertern oder per HDR Software zusammen geschnipselt. Meiner Meinung nach fehlen diesen Aufnahmen die Dynamik des Augenblicks, folglich ist ein außergewöhnliches Objektiv immer noch ein gefragtes Ausrüstungstück wenn es darum geht Bilder für die Wand zu produzieren. Genau aus diesem Grund haben viele Fotografen die Silberhalogenidfotografie wiederentdeckt. Ich erspare mir auszuführen was ich von Dunkelkammern halte in Zeiten in denen dies Wort durch Lightroom ersetzt wird.




22.12.2012

Nikon D600

Weil meine D90 wieder einmal technischen Service benötigt wie vor zwei Jahren auch, ist es mir jetzt möglich eine D600 zu testen. Ich möchte niemanden mit Dingen langweilen die man ohnehin besser an anderer Stelle nachlesen kann, aber bei Nikon hat sich seit meiner D90 einiges getan. Leider gibt es auch Dinge die mir persönlich nicht gefielen. Das Sucherbild ist wie nicht anders zu erwarten, weil es sich um eine Vollformatkamera handelt, deutlich klarer und auch ebener, und vorallem leicht per Hand einzustellen. Die Kamera hat eben ein größeren Sensor, Spiegel und auch eine größere Einstellscheiben, die natürlich feiner wirkt als eine die in einer Kamera mit kleinerem Sensor verbaut wird.  Weiterhin muss ich wieder anmerken das die Augenmuschel nicht meinem Geschmack entspricht da meine Nase, wie auch bei der D90, beim auslösen am Display klebt. Ich hatte auch nicht ernsthaft geglaubt das dies Detail geändert würde, selbst wenn es wünschenswert wäre. Dafür passt aber die schon bewährte Augenmuschel  die für  Pentax M Modelle gedacht ist.

Der Auslöser besitzt keinen  deutlich fühlbaren Druckpunkt, und wieder muss ich die Blende des Objektivs mit einem der zwei Stellrädern verändern. Dafür wurden die Displays weiter ins Gehäuse versenkt. das Hauptdisplay ist kamerabündig und das obere Hilfsdisplay ist sogar vertieft verbaut..Zwei Kartenslots offerieren zwar einige Möglichkeiten die Speicherkarten zu nutzen leider fehlt mir aber ein Knopf um zwischen den Karten hin und her zu schalten. Mit einer Hand geführt habe ich den Eindruck  sich die Kamera schnell auf die linke Seite neigt, dafür ist die Kamera angenehm leicht und vermittelt ein auch ein angenehmes Auslösegeräusch. Die Kamera stellt noch den Anschluss für Objektive mit Stangenautofokus bereit, denn die Auflösung des Sensors ist noch nicht so hoch das sich ein Teil der  alten AF-D Objektive  zweckmäßig benutzen ließen, wenn nicht auch wie bei meinem 50er mit einem Nebel belegte Aufnahmen liefern.  Im Geigensatz zur D90 ist der Spiegelschlag fast nicht zu bemerken obwohl er einiges größer ist als der eines DX Bodies.  Technisch bietet die Kamera ein RAW Bild einerseits in 14 Bit oder 12 Bit Farbtiefe als auch komprimiert und unkomprimiert abzuspeichern. Endlich und sehr nützlich finde die Möglichkeit im Live Viewmodus den  künstlichen Horizont  der auch auf Neigen reagiert zu nutzen.

  


Ich habe immer die Meinung vertreten das man sich mit einem AF -D 1,8/ 50 mm an einer DX Kamera die Krätze ärgert weil kein sinnvoller Nutzen erkennbar ist.. Man lönnte genauso gut ein 2,8er Modell nutzen  und so sogar ein  gut fassenden Autofokus erhalten würde. Dies ändert sich mit der D600 deutlich , leider aber nicht in der Bildqualität, die Aufnahmen sind unterhalb der Blende 4 zunehmend mit einem Schleier versehen, allerdings wirkt der Schleier deutlich homogener als bei einer DX Kamera.

Alles in allem haben sich die Nikon Dsigner alle Mühe gegeben die Kamera gut ins Licht zu setzen, Man merkt das alles was mit einen anständigen Objektiv nicht zu realisieren war. per Software aufpoliert wurde. Gerade das letzte Bild zeigt wie die Software der Kamera selbst bei einem RAW zugreift, anders ist es nicht zu erklären das  im Hintergrund schärfere Segmente zu sehen sind als auf dem eigentlichem Schärfepunkt.

19.12.2012

Grafiktablett Pro

Wer hat sich nicht schon einmal über Wasserpfützen geärgert die nicht nach einer Pfütze aussehen weil die Spitzlichter nicht vorteilhaft aussehen. Mit der Maus die Spitzlichter nachzeichnen bedeutet meistens eine Erfahrung zu Wissen wie der Tastenkürzel für zurück heißt.  Für diesen und ähnliche Zwecke legt man sich besser ein Grafiktablett zu. Wacom bietet  alles von S bis XL an. Gern empfohlen werden in meinen Augen immer kleine Tabletts.  Ich persönlich bin kein Fan dieser Tabletts, denn gerade kleine Bewegungen bedeuten Ungenauigkeiten. Das Thema der Größe ist auch  von den eigenen Gewohnheiten zu zeichnen abhängig. Den besten Praxistest erhielt ich von einem Grafiker der mir riet ein Tablett einfach mit der eigenen Unterschrift zu testen, weil jeder von uns  dies am besten kann. Danach riet er mir noch ein paar parallele Striche neben einander zu zeichnen da man  hier am besten merkt ob der Stift gut eingestellt ist. 

Produktfotografen nutzen für Spitzlichter ein Grafiktablett täglich, das war der Grund eines anzuschaffen. Aber eben kein Wacom und auch kein Havon weil die Preis-Nutzen Relation einfach zu hoch ist. Ich entschied mich  für ein auch unter anderen Namen bekannte Waltop Sirius 6 x 10" das auch von Perixx vertrieben wird. Andere Waltopmodelle werden  unter den Handelsnamen Trust , Aiptek,  Genius vertrieben.  Wenn man anfängt mit einem Grafiktablett zu zeichnen oder retuschieren ist Photoshop das Programm der Wahl Ich arbeite nicht mit diesem Programm Stattdessen installierte ich MyPaint  und die zusätzlichen Pinsel die sich hinter Gimp Paint Studio verbergen.  Gerde mit dem neuen Gimp 2.8 macht dies Sinn da sich gerade bei den Pinseln viel getan hat. Die letzten zwei Wochen probierte ich viel aus und kam zu dem Ergebnis beim Kauf alles richtig gemacht zu haben da ich nichts vermisst un das für ein moderaten Preis.











Ich schreibe demnächst noch ein Post über die Nutzung. Aber wer sich ein Grafiktablett nicht zum zeichen sondern zum retuschieren zulegen sollte,  sollte   das Perixx Peritab 501 ins Auge fassen.

02.12.2012

Facelifting der Hochbahn

Es sollen sich schon Leute vor die Gleise geworfen haben weil die Fahrt so langweilig war. Viel häufiger schlafen die Mitfahrenden ein weil die Strecke so langweilig ist. Mit anderen Worten, der Hochbahn scheint es gelungen zu sein dies erkannt zu haben. Anstatt in den Bahnhöfen Lampinions aufzuhängen hat man sich scheinbar für Lichtobjekte entscheiden, die auch nicht so schnell Feuer fangen, auch wenn dies eine gewisse Stimmung auf den Bahnhof bringen würde. 

Nein, ganz Ehrlich, letztes Wochenende wollte ich schon mit der U-Bahn bis Hafencity Universität fahren und die Station Fotografisch besuchen. Leider musste ich mich eines besseren Belehren lassen, weil der Testbetrieb erst diesen Donnerstag aufgenommen wurde. Das gab mir die Möglichkeit etwas Legendäres zu fotografieren das möglicherweise nicht so viele Fotografen in ihrem Portfolio besitzen,da nächstes Wochenende der Testbetrieb wieder eingestellt wird und außerdem immer nur bis Zeitweise die Station angefahren wird..

Hier also die Bilder der neuen U-Bahnstation  Hafencity Universität Hamburg.




01.12.2012

Strom für die x100

Jeder der ein Fuji X100 besitzt weiss wie weit ein Akku der Kamera reicht. Wenn ich ein Wochenende ohne Strom in der Pampas verweile reicht der mitgelieferte Akku nicht eine Tag lang.  Da dies öfter in einem Jahr vorkommt als es mir lieb ist und auch andere Stromfresser nach Energie verlangen habe ich mich entschlossen ein passendes Backingsystem zu bauen anstatt endlos Akkus zu kaufen. So etwas  gibt es schon im Handel als so genannte Powerbank. Diese Geräte liefern meistens 5 Volt Spannung und je nach Größe eine bestimmte Kapazität. Solange man ein Handy oder ein Kamera direkt anschließen kann greift die interne Ladesteuerung des zu ladenden Geräts. Ein Akku besitzt allerdings in den seltensten Fällen ein brauchbaren Schutz gegen Überladung.  Und genau das ist das Problem wenn man ein Kameraakku laden möchte ohne die Kamera anzuschließen. Ich hätte mir die elektronische Schaltung selbst zusammen löten können, allerdings fehlt mir dann noch die passende Ladeschublade. Mein Gedanke war es einfach ein Ladegerät zu nutzen das am USB Host des Computers angesteckt werden kann. Damit wird die Spannung auf 4,2 Volt heruntergeregelt und der Strom auf 0, 5 Ampere begrenzt. Dies bedeute aber auch daß das Laden eines großen Akkus einige Stunden dauert. Aber besser so, als den Akku zu braten.


Im Handel kann man Ladegeräte beziehen die entweder über die 12 V Autobatterie  oder eben über den USB Anschluss eines Computers ihre Spannung beziehen.. Leider nur für die NP-40er Typen, der aber mit der Kontaktbelegung und der Breite mit meinem NP-95 entspricht. Folglich beschränkt sich die Bastelarbeit darauf die Ladeschublade an den größeren Akku anzupassen. Das ist alles, fast alles, denn meine Powerbank liefert wenn sie kann, ein Strom bis 2 Ampere. Nach der ersten Messung im Betrieb standen aber 470 m Ampere zur Verfügung ohne das sich die Schaltung in blauen Dunst auflöst.


Unerlässlich ist das Gummiband um den Akku in der richtige Position zu halten abgesehen von Nikon Ladegeräten ist dies bei vielen Ladegeräten ohnehin notwendig wenn man den Akku im Rucksack laden möchte. Sehr schön  zu sehen der neue Ausschnitt damit der Akku passt..

Was wäre wenn ein zu hoher Strom fließen würde: Ganz einfach man lötet in den Minuspol irgendwo nach der Ladeschaltung ein Widerstand ans Kabel der vom Akku wegführt, damit bildet der Akku und der Widerstand eine Einheit mit höherem Widerstand, der den Strom begrenzt allerdings nicht die Spannung, wie es ein Widerstand vor, oder besser gesagt am Pluspol des Akkus , zur Folge hätte.

26.11.2012

Was die Zeit so bringt!

Ich sitze hier an meinem PC und retuschiere meine ersten Bilder mit einem 12" Grafiktablett in das ich mich erst  einarbeiten muss. Die Bastelei bezüglich der Akkus und der Stative nimmt kein Ende, oder besser gesagt ich denke noch über die eine oder andere Sache nach.

Aber gelegentlich geht man ja mal mit Freunden auf  Tour, angekündigt war die neue  U- Bahnstation , daraus wurde das üblich Entlang der Küste Fotografieren. Bis auf die Feinheit das es neblig und vor allem kalt war. Es hat sich aber gelohnt.  Nebel ist nie so richtig einfach, bietet aber eine atemberaubende Tiefe wenn man die Finger von den vielen Reglern lässt die sonst das Bild verbessern würden. Schärfe nur moderat , das gleiche gilt für das Entrauschen, sonst ist der Nebel weg.

Oder man versucht es mit  Residual  Redrawing.

Folglich  schummelt  man sich den Nebel eben hin, in dem man schärft und den übrigen extrahierten unscharfen Rest teilweise wieder hinzufügt. Ich will sagen wenn man  alle scharfen Bildteile vom Originalbild herausrechnet bleibt etwa das nach was man in der Ferne als Nebel empfindet. Dies Funktioniert natürlich nicht in Photoshop denn hier geht nur die eine Richtung entweder ins Weiche oder Scharfe aber eben keine Subtraktion bestimmter Detailfrequenzen.


18.11.2012

Böses Licht

Jeden Herbst ist immer das gleiche, das Licht wird flach, so flach das sich weder Farben zeigen noch das die Aufnahmen dreidimensional wirken. Dafür bilden sich Stimmungen die man das ganze Jahr vergeblich sucht. Ein wirklich böses Licht, Endzeitstimmung, da fehlt nur noch Selbstmördermusik und man ist reif das Fotografieren aufzugeben, für immer..........................................
oder zumindest bis zu den nächsten gleißend hellen Wintertagen.


Ich weiss zwar nicht warum, aber mein Publikum identifiziert sich mit diesen Aufnahmen nicht nur Menschen die in der Nacht Knochen ausgräbt, sondern auch ganz normale Leute. Seit einem Jahr beobachte ich einen Finnen der das ganze Jahr mit derartigen Bildern  sein Fotostream  bestückt, und das mit Erfolg.

Warum nur..............

14.11.2012

Die Gedanken werden wieder klarer wie das Licht.

Die letzten Wochen war nicht viel zu berichten, ein Grund mehr darüber nachzudenken was passiert ist und was noch kommen wird. Wenn ich nun meine eigenen Gedanken sortiere wird immer klarer, das der Kauf der Fuji  X100 ein Glücksgriff war. Ich hatte die Kamera gekauft um nach der Arbeit fotografieren zu können, Zur gleichen Zeit wechselte ich mein Arbeitgeber und damit änderten sich auch die Arbeitszeiten. sodass aus dem Vorhaben  kein größeres Projekt wurde. Allerdings lernte ich eine Kamera kennen die nicht wie jede mir bekannte Spiegelreflexkamera glattgebügelte Aufnahmen produziert. Viel mehr  hat die Kameras optisch Ecken und Kanten die mir zwar nicht neu sind, die ich aber bisher immer reuschieren konnte.    Das funktioniert so nicht mehr, entweder ich lebe mit dem unterkorrgiertem Objektiv oder ich  hebe die Fehler sogar hervor.  Zu dem sind die Aufnahmen einfach zu anders als das man sie neben Bildern anderer Kameras zeigen sollte. Ein herbe Enttäuschung erlebte ich mit dem Einsatz eines Polfilters, Aufnahmen die durch diesem Kunstgriff sonst an Schärfe gewannen, wurden mit der Fuji deutlich schlechter je minderwertiger der Filter war.. Folglich habe ich auch die Idee auf Eis gelegt Infrarotaufnahmen mit dieser Kamera zu machen, obwohl die Kamera wegen der schwach ausgeprägten Filter vor dem Sensor bestens dafür geeignet scheint.

Das Akkuproblem scheint auch in nächster Zeit gelöst zu sein, da die passende  Hardware in einem der nächsten Post von mir vorgestellt wird. Ein noch bessere Nachricht, es geht ohne viel Basteln. zu dem Preis eines originalen Fujiakkus.

Warum behalte ich nun diese Kamera ? Die Antwort ist einfach mit den Worten "ich liebe das Ding" zu beantworten, denn es ist bei Leibe keine schlechte Kamera, denn sie liefert zwar Bilder die anders aussehen als die anderen, dies aber in einer immer gleichmäßigen Qualität und einem besonderen Look. Die Kamera regt dazu an sich Gedanken zu machen wie man eine Szene erleben kann , anstatt stereotyp durch das Gelände zu gehen und immer nach dem gleichen Susjets zu suchen. Es ist ein Erleben und kein Suchen nach einem Objekt. Es  ist malen mit Licht und kein Fotografieren unter den vorhandenem Bedingungen Alles in allem würde ich das Thema intellektuelle Fotografie nennen. Traurger Weise erleben ich es immer fter das viele Kollegen ihre Fuji wieder verkafen anstatt sich mt ihr zu arrangieren.

30.10.2012

Immer die leeren Akkus

Im Gegensatz zu meiner Nikon, bei derein Akku normalerweise immer ausreicht um ein Wochenende zu fotografieren , sind die zwei meiner Fuji etwas knapp bemessen. Ein Tag fotografieren und beide Akkus sind bevor es  richtig losgeht leer.  Mit anderen Worten das Teil ist nicht gerade das was man in dieser Hinsicht als sparsam bezeichnen kann, Es gibt einige Kameras die man wie ein Handy am USB Port laden  kann oder eben Akku oderKamera einfach mit einer Powerbank verbinden kann. Das geht weder mit der Nikon noch bei der Fuji. Allerdings geht es so nicht weiter,  ein Tag am Rande der Zivilisation und alles ist vorbei , weil die Akkus am Ende sind. Das soll nun ein Ende haben, immerhin wir es Winter und die Bastelstunden länger.
 Mein Plan ist es eine solargestützte Powerbank mit der Ladeschublade der Kamera zu verbinden um immer volle Akkus zu haben.

 Das zweite Bastelprojekt hat schon Form angenommen. Hohe ISO Werte schön und gut, niedrige sind immer besser. Nun bekommt man ein großes Stativ nicht an der  Security vorbei wenn man   Nachts fotografieren möchte. Also überlegte ich mir ein Einbeinstativ mit einem kleinem Dreibein zu kombinieren um zumindest etwas Standfestigkeit zu haben, und das so kurz das man das Ganze im Rucksack verstauen kann.

Falls jemand Erfahrung haben sollte; möge er ein Kommnetar schreiben.


28.10.2012

James Bond Lightroom Preset

Alle reden von James Bond  und dem neuen Film Skyfall, und ich glaub ich bin schon sehr nahe dran.

 So jetzt etwas Effekthascherei,   Ihr glaubt doch nicht das ich dies Preset zum Download anbiete,so gut ist auch wieder nicht,  also gut ihr habt gewonnen.



  Der James Bond Preset zum Download

27.10.2012

Das spricht Bände

Mich überraschen nicht mehr viel Dinge, machmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln .


Jeder der etwas von  Bildbearbeitung und Fotografie versteht, hat vor Jahren gemerkt, das HDR angesichts der immer besser werdenden Sensoren unserer Kameras genauso wie  Stitching Software technisch gesehen immer überflüssiger werden.


Viel  heftiger finde ich allerdings die Idee ein Plugin anzubieten das per Knopfdruck aus Photoshop ein Bildbearbeitungsprogramm zu machen, das mit jeder Kamera ohnehin schon ohne Aufpreis mitgeliefert wird. Noch verrückter finde ich die Idee hierfür ein Buch zu schreiben und ein Preis zu verlangen  der bei weitem den Preis der nächst besseren Software übersteigt.


Leute..............
Ich nehme das Buch wenn ich noch 100 Euro dazu bekomme. Meine Kontonummer lautet..........
Ich nehme auch zwei...........



24.10.2012

U - Bahn Historisch

Vor ein paar Jahren sah ich auf einem nebligen Bahnhof eine alte U-Bahn die mit ihrem gelblichen Licht die Szene erleuchtet, dies Bild verankerte sich  bis heute in meinem Kopf . Letztes Wochenende bot sich die Möglichkeit diesen Treibwagen zu fotografien ,besser gesagt zwei der drei Triebwagen. Jeder kennt  Bilder der New Yorker Subway, nur leider befand ich mich nicht in NewYork sondern in Deutschland und somit erwartete mich anstatt eines abgewetzen Looks strukturierte Aufgeräumheit.

Eine U-Bahn ist ein Teil des Bildes , eine brauchbare Umgebung wäre der zweite Teil der möglichen Bilder. Folglich fuhr ich einfach die Strecke ab um nach mehr als ein Fotograf der eine guten Einfall hat und eben nach meiner eigen Idee in Form eines nicht überlaufenen hellen ansprechenden Bahnhof. In Hamburg ist die Auswahl nicht sehr groß. Nur ein paar überirdische U- Bahnhöfe kamen folglich in Frage.

Die nächste Frage betrifft die Größenverhältnisse die einem erwarten, immerhin kann es sein das  ich nicht die Zeit habe das Objektiv zu wechseln während der Zug an mir vorbei fährt. Die Wahl wird noch kritischer wenn man bedenkt das man  entweder direkt vor dem Triebwagen stehen kann oder auf dem nächsten Bahnsteig.



Meine X100 erwies sich wieder als eine unschätzbare Hilfe weil sich ein monochromes Bild in den Sucher einspiegeln kann und per Tastendruck auf die Realität umschwenkt. Auch sonst überrascht mich die Kamera immer wieder aufs neue., denn immer mehr nutze ich die Möglichkeit nicht in Raw auf zunehmen sondern die verbesserten Möglichkeiten der Kontrastseuerung  eines Jpgs nutze.

Ich war etwas überrascht als die beiden Triebwagen während einer 20 minütigen Pause direkt vor mir standen. Nur eine handvoll Leute die sich eher im inneren drängelten als davor. Folglich war genug Platz den Zug auch ohne störendendes Beiwerk zu fotografieren.

Gewünscht hätte ich mir ein Standort der die Bahn ohne Bahnsteig zeigen würde, da nichts die Aufnahme stören könnte ,außer eben ein weitere vorbeifahren U-Bahn auf der Gegenstrecke.



21.10.2012

Hochformat

Ich schlag vor zu Scrollen

Thomas Kunadt Shipspotter


An alle Shipspooter, das ist etwas für euch, Thomas Kunadt öffnet sein Archiv so heißt es auf einem Flyer der in meinem Briefkasten landete, nicht wie üblich der virtuelle sondern dem richtigem an der Hauswand angebrachten Briefkasten.. Ich kann nichts über den Inhalt des  auf der Rückseite des Flyers respektive den erhältlichen Drucken erzählen, allerdings klingt es interessant zu sehen wie und was er fotografiert. Die verhältnismäßig kleine Gemeinde der Schiffsfotografen stehen hier in Hamburg einer mengenmäßig großer Zahl potenziellen Liebhabern solcher Bilder entgegen die eine begrenzte Übersicht wegen des fehlenden Netzwerkes zu den Fotografen fehlt.. Natürlich findet man solche Bilder wenn man nur will, nur beschreibt das Wort Finden im Gegensatz zu Suchen den Umstand der Publizität solcher Bilder. Im Zweifelsfall sucht man entweder Bei Köhler oder bei Beeken of Coves, das ist es aber nicht was die Liebhber solcher Bilder möchten, vielmehr besteht  gerade hier in Hamburg eine gewisse Verbundenheit zum Fluss an dem man lebt, und findet und so ist es nicht weiter Verwunderlich das viele Bilder an den Verlagen vorbei verkauft werden. Alles in allem kann  dies kommende Buch eien Bereicherung sein.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf was man sich bei den Arbeiten einstellen kann.





Noch ein Hinweis für die jenigen die noch ein  QM 2 Bild brauchen, zum Download steht immer noch das
QM 2 im Dock Bild  bereit.

18.10.2012

Mein Sessel meime Palme

Wie hast du eigentlich nicht den Blitz mitgenommen......... Och Nö..... brauchst du nicht, dachte ich noch als ich loszog ein Bild in den silberschwarzen Kasten zu bekommen. Genau bei dieser Aufnahme hätte ich den Blitz nötig gehabt, oder eben einen der zwei riesigen Aufheller aus meinem kleinen Studio. Monatelang liegen Blitz und auch Aufheller ungenutzt herum, und wenn man sie bräuchte lässt man es da Heim. Standard , ist schon jedem passiert, und jeder wusste sich zu helfen.

Aber zurück zur Szene, ein fast leeres Planten und Blomen, immer wieder nett weil man sich die Stühle, bei denen man schon beim Hinschauen Augenschmerzen bekommt, hinrücken wie man möchte, man kann sie aber auch so stehen lassen wie sie gerade stehen..




16.10.2012

RAW Therapee 4 Versuche in Farbe

Es waren wirklich nur Versuche, denn so gut sich das Programm für S /W Arbeiten machte , so komplex waren die Probleme die bei farbigen Exponaten auftraten.  Ich  habe nicht begriffen wozu man drei verschiedene Farbkanalsektionen braucht, der übliche Kanalmixer ist recht witzig wenn einem nach einer Farbverfremdung ist, aber wozu die in einem RAW Konverter produzieren? Ich habe keine Ahnung wieso der Konverter teilweise schwarze Stellen produzierte wo keine hinghören, über vieles hätte ich hinweg geschaut, allerdings arbeitet der Konverter in den Schatten auch etwas rauh, vorallem wenn man versucht Bilder zu Tonen, werden unerklärliche Farbsäume sichtbar die einem Clipping gleichen. Es liegt im Bereich des Möglichen das ich nicht den richtigen Regler gefunden habe, allerdings ist er dann versteckt angebracht, sodass ihn auch andere Nutzer nicht finden werden.


Die zahlreichen Kurvenwerkzeug erfüllen zwar ihren Zweck , das Arbeiten wird zu einer Bastelstunde wenn man sich die jeweilige letzte Kurve automatisch beim Öffnen der Nächsten wieder schliesst.  RAW Therapee kann vorhandene Objektivkorrekturtabellen von Lightroom oder Photoshop verwenden , wenn sie vorhanden sind. Angesichts der immer etwas belegten Bildern ist es nützlich die Bilder mit dem integrierten Tonemapping etwas Brillianz  verleihen. In Raw Therapee ist ein Werkzeug zur Unterdrückung chromatischer Abberationen vorhanden, besser funktioniert es im HSV Farbequalizier den Fehler zu beheben.
 Alles in allem kann man mit diesem Programm arbeiten, allerdings reicht es nicht, wenn man die Tonwerte betrachtet an Lightroom 3 oder 4 heran, Leider. Ich empfehle trotzdem den Konverter auszuprobieren da er in einigen Teilbereichen Ergebnisse bietet die In Lightroom nicht möglich sind. Hoffnung besteht aber,da das nächste Update schon vor der Tür steht, worin die  Fehler hoffentlich gehoben werden.

14.10.2012

Ansichtssache

Einige von euch warten schon auf den zweiten Teil  Rawtherapee 4, nur zur Information es dauert noch etwas, da  sich RT4 im Gegensatz zum Bearbeiten schwarzweisser Arbeiten, sich das Programm etwas störrisch verhält.

Stattdessen , jetzt eine Aufnahme von Scott Kelby World Wide Photowalk in Hamburg, Ich habe die ersten Bilder auf Flickr gesehen und hatte dann keine Lust mehr etwas beizutragen. Im Ernst, das Licht war nicht so wie ich es mir wünschte und dann die ewige Speicherstadtknipserrei. Ich habe mich gefragt ob niemanden etwas besseres einfällt als Hamburg Speicherstadt. Wieso bin ich überhaupt dort hin gegangen, ich weiss es im Nachhinein auch nicht mehr. Allerdings ist mir ein Bild gelungen das anders als die andern ist. Radikal geschnitten und farblich hätte ich das Bild vor einem Jahr noch in den virtuellen Papierkorb geworfen. Mittlerweile finde ich den Look gelungen wenn es zum Motiv passt.






08.10.2012

Ich glaub daran und ich stehe dazu !

Ich hatte die letzten Monate den Verdacht das ich etwas verpasst habe, gestern bestätigte sich mein Verdacht als ich las das RAW Therapee 4 die 3er Version ablöste.  Die ganze Fotowelt spricht von Lightroom angesichts des Preises und der Leistung. Seit ich Lightroom benutze ärgere ich mich über das was ich schon seit Windows 98(der zweite Versuch) sagte, das Teil wird immer größer und komplexer, so etwas kostet Rechenleistung nur weil der Rechner mit der Menge der Daten herumärgern muss.

Nun, ich konnte es wirklich nicht glauben, nach meinem persönlichen Fiasko bezüglich RAW Therapee 3 mit dem nicht nur ich nicht so richtig klar kam, bietet sich hier besseres Werkzeug. So schön der Farbequalizer auch war so schrullig war Bedienung des Programms. Vor einigen Monaten war es scheinbar soweit, RT4 wurde ins Netz gestellt und scheinbar interessierte es niemanden, denn sonst hätte ich früher davon erfahren. 48 MB Code im Gegensatz zu dem 20 fachen dessen was sich Lightroom genehmigt. Und genauso läuft das Programm auch, mittlerweile arbeite ich zwar auf einem schnellerem Rechner, allerdings merkt man daran wie schnell und konstant die Einstellungen umgesetzt werden das es sich um ein kompakteren Code handelt. Ich bin nach wie vor ein Fan UFRaw`s wenn es darum geht ein RAW in ein größeres Bitmap um zurechnen. UFRaw ist allerdings sehr spartanisch wenn man etwas Besonderes machen möchte und läßt einige Wünsche offen.

Ich habe folglich Raw Therapee 4 ausprobiert und war von Anfang an überrascht da  Programmiereruntypisch diesmal an der Usability geschraubt wurde.  Im Großen und Ganzen hat sich am Menü nicht viel geändert, allerdings arbeitet RT 4 deutlich gefälliger, abgesehen von der Tatsache das die Schärfe innerhalb des Programms nicht den Ausgabeprodukt entsprach, kenne ich nun nur noch einem Grund warum man sich mit Lightroom herumschlagen sollte. Es fehlt der  Retuschiermodus, dafür ist ein schnelles arbeiten möglich da  mit  einem Viewer der Wahl nach einigen Sekunden Verarbeitungszeit das endgültige Ergebnis betrachten werden kann. Das Fehlen des Importmoduls und des vielen anderen Schnickschnack dem man bei Lightroom findet, empfinde ich hier eher als positiv , denn immerhin importiert man  die Aufnahmen ohnehin separat und weiss wo sie sich tatsächlich befinden und ärgert sich nicht über ein plötzlich anspringen des Importfenster wenn die Speicherkarte gewechselt wird. 

Ich brauchte ein paar Tage um dahinter zu kommen wie RT4 arbeitet, dann allerdings lief vieles flotter als in Lightroom. Solange man ein RAW File in ein Bitmap umsetzen möchte ohne im Konverter retuschieren oder maskieren zu müssen ist Raw Therapee Lightroom ebenbürtig, was die Vorgängerversion  nicht war. Gerade wenn man Wert auf  ein Analog ähnliches Korn legt ist man mit RT4 meiner Meinung nach besser bedient, obwohl man kein Korn der Aufnahme hinzufügen kann, nur das vorhandene Rauschen gewinnbringend einsetzen kann, da hier die Rauschreduzierung und Schärfemethoden selektiver arbeiten wurde meiner Meinung nach  ein kleiner Grundstein gelegt der zur Hoffnung veranlasst, denn meistens sind es die geringfügigen Details die ein Ausschlag zu einem gutes Bild geben. Man sieht  das Korn nicht, man ahnt es eher, empfindet das Bild aber anders und erhält zusätzlich ein besseres Schärfeverhalten als es in Lightroom möglich ist, das ist der Tenor dem man bei der Bearbeitung eines RAWs zum schwarzweissem Bild erhält.

Nächste Woche habe ich mehr Zeit um mich der  Farbe zu widmen,

 Stay tuned.

07.10.2012

Es steckt in der Aufnahme

Ich hatte schon viele Aufnahmen bei denen ich dachte das man das Bild hinbastelt könnte. Über die Jahre machte ich die Erfahrung das es aus der Kamera kommen muss. Mit anderen Worten muss ich mich auf meine Kamera verlassen können um ein Bild zu erschaffen, das eine gewisse Lebhaftigkeit besitzt. Natürlich nimmt so ewas nicht alle Tage auf, aber ich arbeite daran dies zu erreichen.  Gerade die letzten Wochen bin ich diesem Ideal ein gutes Stück näher gekommen, nicht zuletzt du ich jetzt mit der X100 fotografiere, die optisch einige Ecken und Kanten hat, das Fotografieren nie langweilig werden lässt. 


03.10.2012

Die metallische Phase

Ich glaube ich wurde die letzten Tage mindestens ein Dutzend mal gefragt wie man Laub metallisch bekommt.

Die Antwort ist einfach zu verstehen , als auch schwierig zu erklären. Alles in Allem steckt es entweder im Bild  oder man kann es vergessen. Ein  wichtiges Details ist die Tatsache das es mit hochauflösenden Spiegelreflexkameras neuester Baureihe deutlich schwieriger ist als mit einer älteren Baureihe, dies liegt vorwiegend am Kontrast der Aufnahmen. Vorzugsweise funktioniert es mit einem brilliant arbeitendem Objektiv eher als mit Objektiven bei dem nachträglich am Kontrast gedreht werden muss um ein brilliantes Bild zu erhalten.  Das zweite Hinderniss stellt die Tatsache dar, das die brillianten Details in der Mitte der Helligkeitskurve liegen sollten und zum Schluss noch das die später zu erwartenden metallischen Details etwas glänzen sollten, deshalb ist auch teilweise ein dezenter Einsatz eines Blitzgerätes notwendig.

Jetzt zu den erfreulichen Dingen, es funktioniert nicht nur in dem man an Lightroomreglern dreht sondern auch z.b. in Gimp 2.x, egal welche Version und damit auch wenn man ein Bitmap zur Verfügung hat.

1.) Zuerst erstellt man in Gimp zwei neue Ebenen, die man nach S/W umstellt, eine nach Helligkeit, die andere nach Durchschnitt. Die unterste Ebene dient als Ersatz wenn etwas schief gehen sollte.

2.) die Dunklere schiebt man über die hellere

3.) Beide Ebenen werden per Farbwerte so angepasst das die Regler neben dem hellsten und dunkelsten Wert stehen. Die ober Ebene macht man noch etwas dunkler in dem man den mittleren Regler ein Viertel des Spektrums nach rechts zieht.


4.) Als letztes holt man sich noch die möglicherweise ausgerissenen Stellen zurück in dem man die Verrechnungsmodus der oberen Ebene auf Überlagern stellt und die Deckung etwas reduziert.



30.09.2012

Blaue Stunde bei Vollmond

Jedesmal wenn ich an der Fußgängerbrücke am Fischmarkt vorbei gehe packt mich das kalte Grausen angesichts der betonierten Einöde die mich jedesmal erwartet. Das einzige Detail sind die 70er Jahre Lampen die den Weg ein ganzes Stück bis zu den Landungsbrücken säumen.  Ich sagte noch zu meinem Kollegen, wie cool es wäre wenn die Lampen angehen würden.














 Eine Minute später war es soweit, die Sparlampen wurden langsam heller während der Mond sich deutlicher gegen den dunkler werdenen Himmel abzeichnete.  Ich konnte zuschauen wie sich die Szene veränderte, man tut besser daran jetzt wie ein wilder daruf los zu fotografieren, da es die wichtigsten Minuten der blauen Stunde sind und in dieser Zeit die besten Aufnahmen entstehen. Daher fand ich es auch nicht prickelnd das Stativ zu zweit zu benutzen , lieber fotografierte ich freihand und passte den ISO Wert meiner Fuji an, die Nikon blieb im Rucksack obwohl sich dort auch das 12 24er befand. Allerdings muss man  in diesen Minuten schnell sein oder es ist dunkel, der Mond an der falschen Stelle oder andere Dinge die unser Planet als Sauerei zu bieten hat. Ich drehte mich noch einmal um, um die Szene ganzheitlich zu erfassen und schoß noch ein paar Aufnahmen.

Welch  gelungenen  5 Minuten.................


28.09.2012

Fledermäuse am Chilehaus

Die Hamburger Innenstadt ist immer wieder für Überraschungen gut, ich weiss nicht wieviele Menschen dies schon gesehen haben, vorallem weil das fotografierte Gebäude dort schon eine Weile steht, allerdings glaube ich das der Zeitgeschmack vor langer Zeit anders war.  Wie dem auch sei, als ich am Chilehaus ankam sah ich diese Szene. Zwei gebändere Säulen die an der Bänderung im Licht Fledermäuse erscheinen lassen. Man brauchte nur auf die Stelle zugehen und die Kamera in den Blümchenmodus versetzen und auslösen . So einfach scheint es einem Gebäude etwas umgewöhnliches abzuschauen.

Wie auch immer, es steckt in der Szene drin, man kann es nicht verbessern oder verändern nur anders aufnehmen, in Stein gemeisselt für alle Zeit , und das  vor langer Zeit. Ein Glück das Herr Sloman  als Material für die Säulen Ziegelsteine vorsah was jeder Architekt heutzutage der Einfachheit halber tun würde.