30.12.2012

Weihnachts Aftershowparty

Die beste Zeit Weihanchtsbilder aufzunehmen ist auch die Zeit zu der niemand sich an diesen Orten befindet. das wirk wie Wir haben jetzt Weihnachten und keiner geht hin. Sehr skuril, aber das ist ja gerade.







28.12.2012

Jahresrückblick

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber für mich gibt es nicht langweilgeres als Jahresrückblicke in Romanform zu lesen, geschweige denn ihn zu schreiben, deshalb schon bevor alles anfängt spannend zu werden, ein Dank an alle meine Leser aus den verschiedenen Netzwerken und Kollegen die zu mir gehalten haben, denn dies war kein einfaches Jahr für mich, da mir öfter die Zeit um Material zu sammeln, geschweige denn zu fotografieren fehlte. Dann klappte es doch irgendwie und ich war froh ein Zeitzeugnis  nach dem anderen präsentieren zu dürfen.

Seit Jahren nutze ich die Zeit zwischen den Jahren um hoffentlich etwas Schnee zu erwischen, dies klappte dies Jahr wieder, dabei warf sich die Frage auf ob es nicht besser wäre anstatt in der Nachbearbeitung die Aufnahme während  der Aufnahme zu filtern wie man es noch aus vergangenen Tagen kennt.. Dies Thema beschäftige mich bis das Licht besser wurde und  damit auch die Konturenschärfe der Aufnahmen. Für mich ist diese Frage deutlich positiv verlaufen, denn mit einem Polfilter stellen wir auch nichts anderes an, wobei das Licht das nicht auf den Sensor fällt die Aufnahme nicht die  unscharf macht.

Gleich danach ging es weiter mit dem sehr erfolgreichem Shooting  Maskenzauber an der Alster, insgesamt  wurden dies Beiträge öfter gelesen als alles andere was ich dies Jahr schrieb, ausserdem schloss ich dort Freundschaften die bis heute halten.

Ich war kaum mit den Arbeiten an diesen Bildern fertig, da bot sich für mich die Möglichkeit eine Stelle anzunehmen die mir erlaubte aus den Fängen der sozialen Armut zu entfliehen. Leider bedeutete das viele Geld aber auch viel Arbeit, und dies im Schichtbetrieb. Es entstand  ein Engpass, denn meine fotografische Ausrüstung war nicht kompakt genug um vor oder nach der Arbeit zu fotografieren.  Ich schafft mir also die Fuji X100 an  Leider hielt die Anstellung nicht solange bis brauchbares Material an dieser Stelle eingeflochten werden konnte. Ein Monat später kam dies Material aber , und es war für mich revolutionärer als ich es erwartete. Die X100 krämpelte komplett mein fotografisches Denken um, so wie vor 25 Jahren es die Zeiss Objektive  taten als ich  mit Contax und Hasselblad fotografierte, es war einfach anders , schöner, einfacher, kleiner, feiner, besser, anspruchsvoller. Ganz großes Kino für mich, und ein Zeitabschnitt den ich noch meinen Enkeln erzählen würde, wenn ich welch hätte, und die sich für Fotografie interessieren würden.

Zwei Jahre lang suchte ich nach Kollegen die mit mir Fotowalken, scheinbar war dies Jahr auch das Jahr der Fotowalks, denn zwei eigene und fünf die von anderen Kollegen ausgerichtet wurden bestritten wir sozusagen per Blinddatemethode, und es geht weiter. Scheinbar ist mein Wissen doch gefragt auch wenn ich bei vielen Kollegen wie ein Freak wirken  musste wenn ich ihnen mit meinen Ideen ein Blumenkohl ans Ohr schwatzte.

Das 12-24mm Nikon, welch ein Objektiv, und das 70-300 mm  mit den viele Buchstaben hinter der Brennweitengravur auch, des beiden Objektive gaben mit die Hoffnung das Nikon doch in der Lage ist brauchbare Obejktive bauen zu lassen,  nicht selber zu bauen, und das war die Lösung auf die Frage woher  man gute Objektive bekommt, oder besser gesagt welchen Hersteller ich mir in Zukunft anschauen werde.

Der Yeti, ich habe Anzeichen darauf das es ihn gibt, zumindest virtuell als Kommentator auf einem benachbarten Blog, es gibt wirklich nicht viel als Leser fotografischer Blogs zu lachen, er schaffte es aus dem Stand.

Nun haben wir wieder den Jahreswechsel zum nächsten Jahr, der Weihnachtsmann fährt immer noch ein Fahrzeug das standesgemäß beim Gasgeben nach Rentieren klingt , die Welt ist Rund und in nächster Zeit scheinen Fotografen die evolutionär überlegene Spezies nach Insekten zu werden, denn die Zahl meiner Verfolger stieg im Netz rasant an. Es stellt sich nur die Frage, wie hoch die Relevanz meiner Bilder sein wird, denn darüber habe ich noch keine genauen Daten, allerdings  ebnet sich ein Weg  zum Erfolg.


26.12.2012

Der Plan D600

Seit einem halben Jahr habe ich mit der X100 das Blut geleckt das eine mögliche Kleinbilddigitale, in nächster Zeit bieten könnte. Als ich mir überlegt woher ich leihweise  eine Nikon  D600 zum Testen bekomme, bemerkte ich den Preiswerfall der in etwa einem kontrollierten Absturz gleicht. Am 1 Dezember lag der Straßenpreis noch bei 1700 Euro, nun am Ende des Monats  fällt der Preis für eine neue originale Nikon mit Europagarantie etwa auf 1500 Euro. Allerdings glaube ich das eine 1000 Euro Netto Kamera nicht unter 1200 weggehen wird, um noch etwas zu verdienen. Allerspätesten wenn die D600 bei Mediamarkt und Co auftaucht weiss man das es soweit ist.

Aber  eine Vollformatkamera, mit moderater Auflösung bei dem auch noch ältere Objektive Leistungstechnisch so gerade noch hinterher kommen, bietet einem die Möglichkeit die Aufnahme wie mit einem Gummiband zu formen weil eben der volle Bildkreis genutzt wird, respektive sich Bildfehler am Rand des Bildes zuerst zeigen anstatt wie beim Dx Format einfach nicht mehr ins Gewicht fallen. Seit  etwa einem Jahr zog ich dies in Betracht als ich mir neue Objektive zulegte.

Worum geht es mir dabei:
In meinen Augen ist das Objektiv das falsche Wort für ein fehlerbehaftetes Linsensystem,  Subjektiv passt in diesem Zusammenhang viel besser. Vor hundert Jahren nannte man die Art der  Fotografie Lichtbildnerei weil das Endprodukt eine schöne Aufnahmen sein sollte und die realistische Wiedergabe der Szene in den Hintergrund rücken ließ. In den letzten Jahren wurde dies mit Rawkonvertern oder per HDR Software zusammen geschnipselt. Meiner Meinung nach fehlen diesen Aufnahmen die Dynamik des Augenblicks, folglich ist ein außergewöhnliches Objektiv immer noch ein gefragtes Ausrüstungstück wenn es darum geht Bilder für die Wand zu produzieren. Genau aus diesem Grund haben viele Fotografen die Silberhalogenidfotografie wiederentdeckt. Ich erspare mir auszuführen was ich von Dunkelkammern halte in Zeiten in denen dies Wort durch Lightroom ersetzt wird.




22.12.2012

Nikon D600

Weil meine D90 wieder einmal technischen Service benötigt wie vor zwei Jahren auch, ist es mir jetzt möglich eine D600 zu testen. Ich möchte niemanden mit Dingen langweilen die man ohnehin besser an anderer Stelle nachlesen kann, aber bei Nikon hat sich seit meiner D90 einiges getan. Leider gibt es auch Dinge die mir persönlich nicht gefielen. Das Sucherbild ist wie nicht anders zu erwarten, weil es sich um eine Vollformatkamera handelt, deutlich klarer und auch ebener, und vorallem leicht per Hand einzustellen. Die Kamera hat eben ein größeren Sensor, Spiegel und auch eine größere Einstellscheiben, die natürlich feiner wirkt als eine die in einer Kamera mit kleinerem Sensor verbaut wird.  Weiterhin muss ich wieder anmerken das die Augenmuschel nicht meinem Geschmack entspricht da meine Nase, wie auch bei der D90, beim auslösen am Display klebt. Ich hatte auch nicht ernsthaft geglaubt das dies Detail geändert würde, selbst wenn es wünschenswert wäre. Dafür passt aber die schon bewährte Augenmuschel  die für  Pentax M Modelle gedacht ist.

Der Auslöser besitzt keinen  deutlich fühlbaren Druckpunkt, und wieder muss ich die Blende des Objektivs mit einem der zwei Stellrädern verändern. Dafür wurden die Displays weiter ins Gehäuse versenkt. das Hauptdisplay ist kamerabündig und das obere Hilfsdisplay ist sogar vertieft verbaut..Zwei Kartenslots offerieren zwar einige Möglichkeiten die Speicherkarten zu nutzen leider fehlt mir aber ein Knopf um zwischen den Karten hin und her zu schalten. Mit einer Hand geführt habe ich den Eindruck  sich die Kamera schnell auf die linke Seite neigt, dafür ist die Kamera angenehm leicht und vermittelt ein auch ein angenehmes Auslösegeräusch. Die Kamera stellt noch den Anschluss für Objektive mit Stangenautofokus bereit, denn die Auflösung des Sensors ist noch nicht so hoch das sich ein Teil der  alten AF-D Objektive  zweckmäßig benutzen ließen, wenn nicht auch wie bei meinem 50er mit einem Nebel belegte Aufnahmen liefern.  Im Geigensatz zur D90 ist der Spiegelschlag fast nicht zu bemerken obwohl er einiges größer ist als der eines DX Bodies.  Technisch bietet die Kamera ein RAW Bild einerseits in 14 Bit oder 12 Bit Farbtiefe als auch komprimiert und unkomprimiert abzuspeichern. Endlich und sehr nützlich finde die Möglichkeit im Live Viewmodus den  künstlichen Horizont  der auch auf Neigen reagiert zu nutzen.

  


Ich habe immer die Meinung vertreten das man sich mit einem AF -D 1,8/ 50 mm an einer DX Kamera die Krätze ärgert weil kein sinnvoller Nutzen erkennbar ist.. Man lönnte genauso gut ein 2,8er Modell nutzen  und so sogar ein  gut fassenden Autofokus erhalten würde. Dies ändert sich mit der D600 deutlich , leider aber nicht in der Bildqualität, die Aufnahmen sind unterhalb der Blende 4 zunehmend mit einem Schleier versehen, allerdings wirkt der Schleier deutlich homogener als bei einer DX Kamera.

Alles in allem haben sich die Nikon Dsigner alle Mühe gegeben die Kamera gut ins Licht zu setzen, Man merkt das alles was mit einen anständigen Objektiv nicht zu realisieren war. per Software aufpoliert wurde. Gerade das letzte Bild zeigt wie die Software der Kamera selbst bei einem RAW zugreift, anders ist es nicht zu erklären das  im Hintergrund schärfere Segmente zu sehen sind als auf dem eigentlichem Schärfepunkt.

19.12.2012

Grafiktablett Pro

Wer hat sich nicht schon einmal über Wasserpfützen geärgert die nicht nach einer Pfütze aussehen weil die Spitzlichter nicht vorteilhaft aussehen. Mit der Maus die Spitzlichter nachzeichnen bedeutet meistens eine Erfahrung zu Wissen wie der Tastenkürzel für zurück heißt.  Für diesen und ähnliche Zwecke legt man sich besser ein Grafiktablett zu. Wacom bietet  alles von S bis XL an. Gern empfohlen werden in meinen Augen immer kleine Tabletts.  Ich persönlich bin kein Fan dieser Tabletts, denn gerade kleine Bewegungen bedeuten Ungenauigkeiten. Das Thema der Größe ist auch  von den eigenen Gewohnheiten zu zeichnen abhängig. Den besten Praxistest erhielt ich von einem Grafiker der mir riet ein Tablett einfach mit der eigenen Unterschrift zu testen, weil jeder von uns  dies am besten kann. Danach riet er mir noch ein paar parallele Striche neben einander zu zeichnen da man  hier am besten merkt ob der Stift gut eingestellt ist. 

Produktfotografen nutzen für Spitzlichter ein Grafiktablett täglich, das war der Grund eines anzuschaffen. Aber eben kein Wacom und auch kein Havon weil die Preis-Nutzen Relation einfach zu hoch ist. Ich entschied mich  für ein auch unter anderen Namen bekannte Waltop Sirius 6 x 10" das auch von Perixx vertrieben wird. Andere Waltopmodelle werden  unter den Handelsnamen Trust , Aiptek,  Genius vertrieben.  Wenn man anfängt mit einem Grafiktablett zu zeichnen oder retuschieren ist Photoshop das Programm der Wahl Ich arbeite nicht mit diesem Programm Stattdessen installierte ich MyPaint  und die zusätzlichen Pinsel die sich hinter Gimp Paint Studio verbergen.  Gerde mit dem neuen Gimp 2.8 macht dies Sinn da sich gerade bei den Pinseln viel getan hat. Die letzten zwei Wochen probierte ich viel aus und kam zu dem Ergebnis beim Kauf alles richtig gemacht zu haben da ich nichts vermisst un das für ein moderaten Preis.











Ich schreibe demnächst noch ein Post über die Nutzung. Aber wer sich ein Grafiktablett nicht zum zeichen sondern zum retuschieren zulegen sollte,  sollte   das Perixx Peritab 501 ins Auge fassen.

02.12.2012

Facelifting der Hochbahn

Es sollen sich schon Leute vor die Gleise geworfen haben weil die Fahrt so langweilig war. Viel häufiger schlafen die Mitfahrenden ein weil die Strecke so langweilig ist. Mit anderen Worten, der Hochbahn scheint es gelungen zu sein dies erkannt zu haben. Anstatt in den Bahnhöfen Lampinions aufzuhängen hat man sich scheinbar für Lichtobjekte entscheiden, die auch nicht so schnell Feuer fangen, auch wenn dies eine gewisse Stimmung auf den Bahnhof bringen würde. 

Nein, ganz Ehrlich, letztes Wochenende wollte ich schon mit der U-Bahn bis Hafencity Universität fahren und die Station Fotografisch besuchen. Leider musste ich mich eines besseren Belehren lassen, weil der Testbetrieb erst diesen Donnerstag aufgenommen wurde. Das gab mir die Möglichkeit etwas Legendäres zu fotografieren das möglicherweise nicht so viele Fotografen in ihrem Portfolio besitzen,da nächstes Wochenende der Testbetrieb wieder eingestellt wird und außerdem immer nur bis Zeitweise die Station angefahren wird..

Hier also die Bilder der neuen U-Bahnstation  Hafencity Universität Hamburg.




01.12.2012

Strom für die x100

Jeder der ein Fuji X100 besitzt weiss wie weit ein Akku der Kamera reicht. Wenn ich ein Wochenende ohne Strom in der Pampas verweile reicht der mitgelieferte Akku nicht eine Tag lang.  Da dies öfter in einem Jahr vorkommt als es mir lieb ist und auch andere Stromfresser nach Energie verlangen habe ich mich entschlossen ein passendes Backingsystem zu bauen anstatt endlos Akkus zu kaufen. So etwas  gibt es schon im Handel als so genannte Powerbank. Diese Geräte liefern meistens 5 Volt Spannung und je nach Größe eine bestimmte Kapazität. Solange man ein Handy oder ein Kamera direkt anschließen kann greift die interne Ladesteuerung des zu ladenden Geräts. Ein Akku besitzt allerdings in den seltensten Fällen ein brauchbaren Schutz gegen Überladung.  Und genau das ist das Problem wenn man ein Kameraakku laden möchte ohne die Kamera anzuschließen. Ich hätte mir die elektronische Schaltung selbst zusammen löten können, allerdings fehlt mir dann noch die passende Ladeschublade. Mein Gedanke war es einfach ein Ladegerät zu nutzen das am USB Host des Computers angesteckt werden kann. Damit wird die Spannung auf 4,2 Volt heruntergeregelt und der Strom auf 0, 5 Ampere begrenzt. Dies bedeute aber auch daß das Laden eines großen Akkus einige Stunden dauert. Aber besser so, als den Akku zu braten.


Im Handel kann man Ladegeräte beziehen die entweder über die 12 V Autobatterie  oder eben über den USB Anschluss eines Computers ihre Spannung beziehen.. Leider nur für die NP-40er Typen, der aber mit der Kontaktbelegung und der Breite mit meinem NP-95 entspricht. Folglich beschränkt sich die Bastelarbeit darauf die Ladeschublade an den größeren Akku anzupassen. Das ist alles, fast alles, denn meine Powerbank liefert wenn sie kann, ein Strom bis 2 Ampere. Nach der ersten Messung im Betrieb standen aber 470 m Ampere zur Verfügung ohne das sich die Schaltung in blauen Dunst auflöst.


Unerlässlich ist das Gummiband um den Akku in der richtige Position zu halten abgesehen von Nikon Ladegeräten ist dies bei vielen Ladegeräten ohnehin notwendig wenn man den Akku im Rucksack laden möchte. Sehr schön  zu sehen der neue Ausschnitt damit der Akku passt..

Was wäre wenn ein zu hoher Strom fließen würde: Ganz einfach man lötet in den Minuspol irgendwo nach der Ladeschaltung ein Widerstand ans Kabel der vom Akku wegführt, damit bildet der Akku und der Widerstand eine Einheit mit höherem Widerstand, der den Strom begrenzt allerdings nicht die Spannung, wie es ein Widerstand vor, oder besser gesagt am Pluspol des Akkus , zur Folge hätte.

03.10.2012

Die metallische Phase

Ich glaube ich wurde die letzten Tage mindestens ein Dutzend mal gefragt wie man Laub metallisch bekommt.

Die Antwort ist einfach zu verstehen , als auch schwierig zu erklären. Alles in Allem steckt es entweder im Bild  oder man kann es vergessen. Ein  wichtiges Details ist die Tatsache das es mit hochauflösenden Spiegelreflexkameras neuester Baureihe deutlich schwieriger ist als mit einer älteren Baureihe, dies liegt vorwiegend am Kontrast der Aufnahmen. Vorzugsweise funktioniert es mit einem brilliant arbeitendem Objektiv eher als mit Objektiven bei dem nachträglich am Kontrast gedreht werden muss um ein brilliantes Bild zu erhalten.  Das zweite Hinderniss stellt die Tatsache dar, das die brillianten Details in der Mitte der Helligkeitskurve liegen sollten und zum Schluss noch das die später zu erwartenden metallischen Details etwas glänzen sollten, deshalb ist auch teilweise ein dezenter Einsatz eines Blitzgerätes notwendig.

Jetzt zu den erfreulichen Dingen, es funktioniert nicht nur in dem man an Lightroomreglern dreht sondern auch z.b. in Gimp 2.x, egal welche Version und damit auch wenn man ein Bitmap zur Verfügung hat.

1.) Zuerst erstellt man in Gimp zwei neue Ebenen, die man nach S/W umstellt, eine nach Helligkeit, die andere nach Durchschnitt. Die unterste Ebene dient als Ersatz wenn etwas schief gehen sollte.

2.) die Dunklere schiebt man über die hellere

3.) Beide Ebenen werden per Farbwerte so angepasst das die Regler neben dem hellsten und dunkelsten Wert stehen. Die ober Ebene macht man noch etwas dunkler in dem man den mittleren Regler ein Viertel des Spektrums nach rechts zieht.


4.) Als letztes holt man sich noch die möglicherweise ausgerissenen Stellen zurück in dem man die Verrechnungsmodus der oberen Ebene auf Überlagern stellt und die Deckung etwas reduziert.



30.09.2012

Blaue Stunde bei Vollmond

Jedesmal wenn ich an der Fußgängerbrücke am Fischmarkt vorbei gehe packt mich das kalte Grausen angesichts der betonierten Einöde die mich jedesmal erwartet. Das einzige Detail sind die 70er Jahre Lampen die den Weg ein ganzes Stück bis zu den Landungsbrücken säumen.  Ich sagte noch zu meinem Kollegen, wie cool es wäre wenn die Lampen angehen würden.














 Eine Minute später war es soweit, die Sparlampen wurden langsam heller während der Mond sich deutlicher gegen den dunkler werdenen Himmel abzeichnete.  Ich konnte zuschauen wie sich die Szene veränderte, man tut besser daran jetzt wie ein wilder daruf los zu fotografieren, da es die wichtigsten Minuten der blauen Stunde sind und in dieser Zeit die besten Aufnahmen entstehen. Daher fand ich es auch nicht prickelnd das Stativ zu zweit zu benutzen , lieber fotografierte ich freihand und passte den ISO Wert meiner Fuji an, die Nikon blieb im Rucksack obwohl sich dort auch das 12 24er befand. Allerdings muss man  in diesen Minuten schnell sein oder es ist dunkel, der Mond an der falschen Stelle oder andere Dinge die unser Planet als Sauerei zu bieten hat. Ich drehte mich noch einmal um, um die Szene ganzheitlich zu erfassen und schoß noch ein paar Aufnahmen.

Welch  gelungenen  5 Minuten.................


28.09.2012

Fledermäuse am Chilehaus

Die Hamburger Innenstadt ist immer wieder für Überraschungen gut, ich weiss nicht wieviele Menschen dies schon gesehen haben, vorallem weil das fotografierte Gebäude dort schon eine Weile steht, allerdings glaube ich das der Zeitgeschmack vor langer Zeit anders war.  Wie dem auch sei, als ich am Chilehaus ankam sah ich diese Szene. Zwei gebändere Säulen die an der Bänderung im Licht Fledermäuse erscheinen lassen. Man brauchte nur auf die Stelle zugehen und die Kamera in den Blümchenmodus versetzen und auslösen . So einfach scheint es einem Gebäude etwas umgewöhnliches abzuschauen.

Wie auch immer, es steckt in der Szene drin, man kann es nicht verbessern oder verändern nur anders aufnehmen, in Stein gemeisselt für alle Zeit , und das  vor langer Zeit. Ein Glück das Herr Sloman  als Material für die Säulen Ziegelsteine vorsah was jeder Architekt heutzutage der Einfachheit halber tun würde.  



26.09.2012

Zappelllichtmodus

Einer von mir verwendete Tricks, wenn ich schon mit einem Blitzlicht arbeite ist der Zappellichtmodus, braucht jeder, hat aber nicht jeder.  Die einen besnutzen eine Taschenlampe um ihre Makromotive den letzten Schliff zu geben, ich bin nicht der Makrofotograf der im Blümchenmodus  Insekten fotografiert, sondern eher die Insekten mit Sekundenkleber auf einem Grashalm festklebt um Zeit zu schinden um die Kamera einzustellen.  Was macht der versierte Fotograf wenn er ein Blitzgerät besitzt das nicht an die Kamera des Nachbarn passt?

Genau,  Zapellllicht, in Wirklichkeit heißt es in der Bedienungsanleitung meines Metzblitzgerät Modellinglight, kurz "ML".Das Blitzgerät sendet für 5 Sekunden ein Stroboskoplicht aus, das ein  Eindruck des Blitzlichtes geben soll. Nah ja, die Firma Metz hat hier etwas hochgegriffen , 5 Sekunden Licht reichen aber aus um eine nicht angeschlossene Kamera auszulösen während das Zappellicht die Szene erhellt. Das ist allemal besser als eine Taschenlampe oder ein LED Scheinwerfer.

Also baute ich meine Fuji auf ein Stativ, die Kamera im Selbsauslösermodus,  Links daneben das Bltzgerät ohne Kabel  in meiner Hand, ein Druck und das Bltzgerät fing an zu blitzen während die Kamera auslöste.  Nach dem dritten Versuch war alles klar,

Nein wie Geil ist das denn.

17.08.2012

Beyond the Lens

 Das ist jetzt was für Landschaftfotografen , besser gesagt die die es werden wollen und Spass daran haben in  Wanderschuhen die Pampas zu besuchen und  ein eBook in englischer Sprache zu lesen zu wollen.  Es ist eher Basic, aber trotzdem vermittelt es einem die Umstände die zu den von Robert Rodiques gezeigten Bildern führt. Die technische Seite der Bilder ist eher schlank umrissen worden um bewusst zu zeigen das es nicht darauf ankommt mit was man fotografiert sondern wie man fotografiert, was meiner Meinung nach immer stiefmütterlich behandelt wird.  Also Lesen oder downloaden, solange es noch  für Lau zu haben ist.







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15.08.2012

Blueport Zwo

Es gibt Dinge die  funktionieren eben nicht.....dachte ich bis ich diese Bilder von meiner Speicherkarte zog.

Nein..heute zur Abwechselung keine Bilder von  der Fuji, da sie für meinen Geschmack bei Dämmerlicht besser funktioniert als alle anderen Gerätschaften mit denen ich  bisher fotografiert habe, bei Gegenlicht heftigst versagt, obwohl ich mich gestern Nacht eines besseren belehren lassen musste. Aber ich arbeite dran.

Also wieder zurück zur bewährten Technik, mit Stativ und im unteren Bereich festgetackerten ISO Werten. Ich hatte mir vorgenommen Aufnahmen mit nach Hause zu bringen die sich von der Masse abheben, aber das sie für mein Geschmack farblich so schräge wurden habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet.

Um genau zu sein, war ich mit einer Flickrgruppe unterwegs, die immer für Überraschungen gut ist. Leider verloren wir uns zwischen Stativen und Blitzlichtern im Dunkeln. Mit Sascha und Angela, und im Dunkeln ist gut Munkeln, kam dies Bild zustande. Glaubt nicht das die Szene für das menschliche Auge so blau erschien wie es das Bild zeig, aber selbst bei den andern zwei Beiden waren die Ergebnisse nur marginal anders. Wir drei wissen nun nicht ob der Rest der Gruppe diese Szene erkannt hätte, allerdings vermute ich, selbst wenn sie diesem Ort besuchten  fotografierten sie mit größter Wahrscheinlichkeit das andere Flussufer.  Ein Bild das ich noch unbedingt zeigen möchte beschreibt die Verrücktheit direkt unter  blauen Neonröhren zu fotografieren.


 Und je länger ich dies Bild anschaue desto witziger finde ich das Ergebnis.

 Sascha das hat Spass gemacht.........., und Angela viel Spass mit der neuen Kamera. 

14.08.2012

Blue Port Erste Impressionen.

Der Stintfang war von Fotografen belagert bevor es überhaupt losging. Auf den Landungsbrücken herrschte unkoordiniertes Gedränge. Zu dieser Zeit ging gerade die Sonne unter und bildete ein schönen Gegensatz zu dem spärlich vorhandenem Blau.Wie gut das ich etwas früher dort war, als es noch nicht überfüllt war. Wo zum Gilb ist das versprochene Blau, sind Batz die blauen Funzeln ausgegangen. Langsam  wurde es dunkler wobei immer irgend ein Fotografenkollege die Ruhe weg hatte, und scheinbar nur alle 5 Minuten genau vor mir eine Aufnahme nach der anderen aufnahm, dann noch das Objektiv wechseln, was auch noch einige Zeit im Dunkeln in Anspruch nahm...........  ich krieg die Krise. Selbst als Fotomotiv sind diese Kollegen ungeeignet, weil sie sich so langsam bewegen das sie bei Langzeitbelichtungen keine Wischer erzeugen.
Ich sah sie alle, von Fotografen  die versuchten ohne Stativ ein bewegliches Objekt scharf  fest zuhalten bis zu Hobbyreportern die meinten ihren schwer erkämpften Standort lautstark verteidigen zu müssen. Aber Blitzgeräte wirken Wunder wenn man es benutzen kann per Stroboskoplicht die Menge wach zu rütteln.



Der blaueste Punkt des Event, das durch ein lautes Schiffshorn eingeleitet wurde, befand sich an den Überseebrücken. Insgesamt nichts für Fotografen mit Kameras die nicht Dämmerungstauglich sind und  Objektiven die ein weiten Brennweitenbereich abdecken. Problematisch sind vorallem die sich bewegende Schiffe die der Kamera einiges an Rauschfreiheit abverlangen. Warten wir ab was die Kollegen ins Netz stellen. Wer eine gute Motividee besitzt sei die Zeit vor dem eigentlichem Event empfohlen, da wie schon berichtet  das rotorange Licht des Abendhimmels ein guter Gegensatz zu dem etwas spärliche Blau darstellt.
Es ist kein Grund in Panik auszubrechen, da nächstes Wochenende bestimmt die Szene noch interessanter wird.

 Noch ein Wort an die Iniatoren, wie wäre es mit einem blau beleuchtetem U-Bahnzug

11.08.2012

Wenn man noch nicht weiss was Sache ist.

Dies ist eine Geschichte die gerne erzähle, weil sie sich bei jeder neuen Kamera wie ein Faden durch die ersten Wochen des Gebrauchs zieht. Zugegeben habe ich am eigenen Bild gemerkt das meine neue Kamera anders als die Andern ist, riesige Raws, eine nette Unschärfe zum Rand die nicht weiter auffällt, und wenn dann eher positiv als negativ. Lensflares die auf die auf einen sehr sparsamen Einsatz integrierter Filter schließen lässt, und andere Dinge die eigentlich nicht weiter Erwähnenswert wären. Wenn man nur die ersten Hürden der optimalen Grundeinstellungen und Techniken genommen hätte........... Ich weiss noch nicht einmal ob die Kamera ein Antishake besitzt. Das macht auch nichts, denn wenn doch, habe ich diesen Verwacklungsschutz nicht im Menü gefunden und auch nicht vermisst.  Aber irgendwo muss man  Anfagen bis man sich sicher ist das man die Kamera beherrscht. Eigentlich hatte ich mir die Kamera gekauft da ich mich entschloss wieder in der Dämmerung zu fotografieren.  Also probierte ich auf Bahnhöfen aus wie das Teil funktioniert. Das folgende Bild entstand in der Bahnhofshalle  Dammtor.  Mischlicht, dunkel aber interessant. Vorweg sei noch gesagt das ich ein gesteigerten Wert auf eine brauchbare Tiefenstaffelung und guten Tonwerte lege und bisher immer etwas vermisste oder während des Schärfens verloren geht.  Also machte ich einige Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungswerten, der ISOWert immer auf 200 festgenagelt, geschraubt oder geklebt, je nachdem was man als Befestigungsmittel gerade zur Verfügung hat. Dank der neuen Firmware legte ich den ND Filter auf die Funktionstaste und die Empfindlichkeit auf die RAW-Taste.  Und jetzt Freihand, 1 /25 Sekunde Blende 4,  ISO 500, nach der ersten Aufnahmen hätte ich wetten können das entweder ein Rauschen sichtbar wäre oder sich die Tonwerte veränderten oder das Bild verwackelt ist. oder wie üblich, alles drei zusammen Das ist bisher der Standard der sich durch nicht nur meine Aufnahmen zieht    Nichts traf zu wie man sehen kann. Eigentlich hätten drei Aufnahmen ausgereicht um ein gutes Bild zu erzeugen, so waren es deutlich mehr die alles funktionierten.



 Wenn ich das jetzt sehe,  ziehe ich daraus folgende Konsequenzen. 

 Bloss keine Filter   Blitzgerät völlig überbewertet., kein Stativ , andere Streulichtblende.

09.08.2012

Kamera mit Android Betriebsystem

Bisher kennt man Android von Smartphones, scheinbar arbeitet aber Nikon einer Compaktkamera mit einem Androidsystem. Das Thema Magic Lantern und CHDK wäre dann in Kürze ein alter Hut  weil es dann dies freihaus gäbe. Zum anderen sind Hersteller gezwungen auf lange Sicht ihre Geheimnistuerei aufzugeben da hoffentlich jeder zweiter Programmierer seinen eigenen Aufnahmealgorithmus schreiben kann.  Es ist ein kleiner Schritt, aber man weiss was mit einer kleinen Kamera funktioniert, funktioniert ebenso bei der nächst größeren Kamera.  Man stelle sich dann folgendes vor, eine Nikon D900 mit einem Betriebsystem das dank eines versierten Programmierers blitzschnell auslöst und der ganze Schnickschnack löschbar ist, dafür aber Platz bietet für Dinge die das Leben eines Fotografen vereinfacht, DOF direkt zugeschnitten auf das jeweilige Objektiv, Entzerrungsalgorithmen und Farbcharakteristiken die gleich auf das RAW wirken. Immerhin bot bisher niemand eine parametrisch oder gar grafischen Farbcharakteristikeinstellungen an die brauchbar ist, bestenfalls Gradationseinstellungen die auf aus dem Raw entwickelten Bitmap wirkte.  Es stellt sich dann aber die Frage ob das Raw das JPG ersetzt da niemand mehr an dem Raw herumbasteln wird, und das in vollen 16 Bit Farbtiefe die möglicherweise noch nicht voll ausgenutzt werden. Was nun auch immer kommen mag, Magic Lantern als auch CHDK geben einen Vorgeschmack  was möglich ist, und dies ist erst der Anfang dessen was in Zukunft möglich wäre. Das eine Spiegelreflexkamera immer noch ein Verschluss benötigt um die aus dem Licht gewonnen Daten nutzbringend zu speichern, während es bei kleineren Sensoren über ein Stromstoss einfacher und schneller geht, ist jedem klar der mit seiner Ixus schon mit 1/10000 Sekunde fotografiert hat. Ebenso das  Kamerahersteller in Zugzwang geraten sind weil immer hochauflösende Sensoren nach hochauflösenderen und gleichermassen kontratsreicher arbeitenden Objektive verlangen die  immer kürzere Auflagemasse und Objektive mit weniger Linsen und enger zusammenstehenden Linsen fordert , möglicherweise sogar  sphärisch gekrümmten Sensoren.

Aber ein Anfang ist gemacht.

Nikon Rumors The Coolpix S800 The first Android based camera


07.08.2012

Man klickt sich so durch die Stadt

Es ist schon merkwürdig wie leicht einem eine Kamera dazu assoziiert auf den Auslöser zu drücken, bevor ich die X100 besaß brachte ich  50 und weniger Aufnahmen den Tag mit. Jetzt mag ich die Kamera nicht aus der Hand legen, weil sich immer neue Motive zeigen die ich mit einer Spiegelreflexkamera sicher nicht aufgenommen hätte. Einerseits ist die neue Kamera schneller zu bedienen andererseits bekommt man eine andere Sichtweise, weil  weiss wie  ein besser aufgelöstes Bild jetzt funktionieren kann. Ich weiss nicht wie es die Konstrukteure hin bekamen, aber selbst Schüsse aus der Hüfte werden ohne Sucher oder Display zu benutzen gerader als bei  allen meiner Vorgänger Kameras. Ich habe das Gefühl das man automatisch die Kamera gerader hält als mit einer Spiegelreflexkamera, das mag an dem Gehäuse liegen oder auch an einer besseren Balancierung, aber es funktioniert auf eine Weise die ich ich so nicht erklären kann.  Das Objektiv in Verbindung mit dem Sensor gibt mir immer noch ein paar Rätsel auf , die ich noch begreifen muss, es entstehen zum Beispiel  Bildteile bei dem jede andere Kamera ein schärferes Bild liefern solche Anomalien kann ich aber gut einsetzen wenn ich weiss wann und wie sie entstehen. Man beachte bei diesem Bild die dunklen Blattteile. Das Objektiv ist wirklich nicht perfekt aber es liefert schöne Egebnisse, im Gegensatz zu guten Ergebnissen wie es viele Profis gerne hätten.

06.08.2012

Die Fuji Streulichtblende

 Na ja sie könnte besser sein.............................

wenn ich ehrlich bin hab ich nicht viel für Streulichtblende übrig, vorallem dann wenn sie für ein Zoomobjektiv gedacht sind. Ihr Zweck ist meistens zweifelhaft, man verliehrt sie schnell, sie sind unpraktisch,  brechen schnell am Bajonett.

Fujis Streulichtblende ist aus Aluminium , besitzt kein zweiten Bajonattanschluss, sodaß man sie verkehrt herum an der Kamera anbringen könnte, der äußere Durchmesser der eine Objektivkappe aufnehmen könnte beträgt 56mm, genau zwischen 55mm und 58 mm Filtergewinde. Trotzdem passen einige Objektivkappen da diese auch die Zwischenbereiche abdecken, Ich will sagen eine 55er Blende passt für 53 -56 mm Filtergewinde, die nächst größere von 56 bis 61mm Filtergewinde. Folglich bestellt man sich eine 58er Objektivkappe  bei  Erfreu dich an deiner Kamera und erhält hoffentlich eine passende Kappe solange die Firma nicht den Hersteller wechselt. Zusätzlich noch ein Einschlagtuch und ein 3 " universal Echtglas Displayschutz. 


Aber zurück zur Sonnenblende, leider ist die schwarze Farbe nicht die beste, sodass scheinbar nicht  nur bei mir nach ein paar Tagen sozusagen an den ersten Stellen an der Innenseite der Lack ab ist. Das es besser geht zeigt die Firma Cosina , und wenn an sich Gedanken über das Zubehörteil gemacht hätte wäre etwas Eckiges dabei heraus gekommen das nicht das Blickfeld des optischen Sucher beeinträchtigt.   Ich würde ja gerne ohne Blende mit der Kamera fotografieren, leider ist die Kamera so Streulichtempfindlich das man ohne sie im Freien nicht auskommt.   Die Streulichtblende  bringt schon einiges an Verbesserung wobei sie  leider nicht optimal ist, es aber in dieser Hinsicht besser sein könnte da es sich bei dem Objektiv um eine Festbrennweite handelt. 

Schade

03.08.2012

Voigtländer 28mm SL II

Sollte einer der Konstrukteure mein Blog gelesen haben, ich glaube zwar nicht aber dann das hier..........

Seit einer Weile suche ich nach einem gutem 28mm Objektiv weil es eine Lücke zwischen 24 und 35mm schließen würde in der auf dem Markt nichts brauchbares gibt.

Wie auch immer, Cosina bietet neuerdings unter dem Namen Voigtländer ein Color Skopar 2,8/28mm für Nikon und Canon an. Das Objektiv soll je nach Anschluss etwa 540 Euro kosten. So wie die ersten Aufnahmen aussehen ist das Teil scheinbar die Lösung für das 28mm Problem da das Nikon 1,8/28mm G in meinen Augen indiskutabel ist.  Endlich  9 Lamellen in der Irisblende anstatt wie üblich 5 oder 7, eine aspheriesche Linse, und FX tauglich. Ich denke das Objektiv sollte an sich näher anschauen, wobei die ersten Exemplare wohl erst auf der auf der Photokina zu sehen sind.



02.08.2012

7 Tage Fuji X100

Meine neue Fuji ist schon ein nettes Stück Kamerabaukunst, es ist etwas nervig mit der Nachkontrolle auf dem Display, aber in Grundzügen sieht man mehr während der Aufnahme mehr als mit einer D90 und deren unzureichender Einstellscheibe die keinerlei Tiefengefühl zulässt. Zu dem ist die Fuji schnell und umkompliziert was vorallem an dem Blendenring liegt.  Allerdings wird noch viel Zeit für Feintuning ins Land gehen um dem Autofokus zu überlisten der mir deutlich zu nah fokussiert.


Am grausamsten an der Kamera ist die Ledertasche die aus gutem Grund nicht mitkaufte.
Leder schützt zwar wirksam vor Stössen, saugt aber Wasser bis es zu ein Schwamm wird. Einige Dinge sollte man lieber nicht aus Leder machen, da sie zuerst nass werden, danach hart und direkt danach brüchig. So werde ich mir für diese Kamera entweder eine Tasche aus Neopren oder ein Einschlagtuch besorgen um sie zu schützen , denn die Vorgängerkameras haben gezeigt wie es auch nicht funktionieren kann.   Beim nächsten mal schreibe ich etwas zur Streulichtblende.

29.07.2012

Der Milchmann

Es gibt Bilder die so radikal sind , dass man sie zeigen muss. Dies kommt gerade aus der Bearbeitung und  ließ mich im positivem Sinne fast in Ohnmacht fallen.   Ich denke man muss  nicht dazu sagen, das Bild spricht für sich, vorallem dann wenn man es vergrößert anschaut. Vor ein paar Wochen wäre mir dies Bild  in dieser Form aufzunehmen nicht möglich gewesen, da ich weder die passende Linse  noch die passende Kamera hatte  die den passenden Look produziert hätte.. Folglich wäre ich auch nie auf die Idee gekommen dies Motiv aufzunehmen.

Gepennt oder unbewusst gnadenlos genial

Wer kommt schon auf die Idee am hellen Tage mit  ISO 800 zu fotografieren, Ich denke keiner, den so etwas passiert aus gutem Grund nur aus Versehen. Aber wenn man am Rand der Empfindlichkeit dreht ändert man nicht nur das Rauschverhalten sondern auch das  Farbverhalten und  Dynamikumfang der Kamera. Die meisten Hersteller haben die zwar gut  bis zu einem unvermeidlichen Grad im Griff, aber............... den Rest muss jeder für sich mir seiner Kamera abmachen.

Dies Bild entstand  als ich vergas nach einer Aufnahme im Dunkeln die Empfindlichkeit auf den Nominalwert zurück zu setzen.


25.07.2012

the Fujitones



Letztes Wochenende hatte ich eine Fuji X100 hier auf meine Schreibtisch, von vielen Hochgelobt und ebenso von vielen Nutzern gehasst wenn sie wegen hängenden Blendenlamellen falsch die Belichtung misst. Leider war meine Kamera auch von diesem Fehler betroffen, und damit nicht ideal für einen Test.  Die richtig belichteten Aufnahmen sprechen Bände.  Ich weiss nicht wie groß die Dateien eurer Kameras sind, die der Fuji sind riesig für 12 Megapixel Auflösung, Jpgs mit fast 5 Megabyte und Raws mit 21 Megabyte Größe sind der Standard mit dieser Kamera, Ohne Frage dauert das Speichern länger als gewohnt und kann sehr lästig werden wenn  eine Class 4 Karte verwendet wird.  Ehrlich gesagt, wenn man sich die ersten Aufnahmen anschaut merkt man wie kritisch die Kamera auf eine falsche Belichtung reagiert, es kommt schnell zu ausgerissenen Lichtern, was aber an der von mir verwendeten Kamera liegen kann.


Es ist keine Kamera die man einfach auf Programmautomatik stellt und auslöst, vielmehr eine Kamera die einem ein höchstmaß an Wissen und Einfülungsvermögen abverlangt, sonst geht es schief. eigentlich hatte ich vor die Kamera im Dämmerlicht zu testen, daraus wurde wegen der fehlerhaften Blendenlamelle nichts, dafür liefert sie am Tage  messerscharfe hochauflösende Aufnahmen bei dem ich am liebsten meine Nikon gleich verkauft hätte. Aber auch diese Kamera hat Fehler, Fehler die man angesichts der sonstigen Leistung und der einfachen Handhabung  schnell vergisst .
Wer glaubt das diese Kamera ein schönes Bokeh liefert liegt verkehrt, es ist deutlich besser als  alle mir bisher bekannten Nikon als auch Canonobjektive aber man sieht es je größer die resultierenden Bilder werden.  Weiterhin ist zu sagen das man schon sehr genau wissen sollte welche Blende man verwendet, da die Kamera recht feinfühlig auf eine veränderte Blendeneinstellung reagiert, farblich als auch Schärfetechnisch.

Noch deutlicher merkt man in Lightroom welche Leistungen die Fuji liefert. In der Regel lagen die viele Regler am linken Rand, entrauschen ist nur minimal notwendig bis unnötig, das schärfen kann man sich auch größtenteils ersparen, wenn dann nur am Rand  weil her das Objektiv deutlich nachlässt. Je dichter man an ein Objekt heran muss , desto augenscheinlicher wird die Unschärfe, aber solange man keine extremen Makros fotografiert ist dies vernachlässigbar. Über die Verzeichnung des Objektiv sollte man sich ernsthafte Gedanken machen da im Nahfeld immer eine manuelle Einstellung die Ergebnisse deutlich verbessert, die Aufnahmen sehen  mit dem Standard Lightroomprofil immer etwas aus als ob man durch eine Glaskugel fotografiert hätte, hier lässt auch die die Auflösung deutlich nach, leider nicht der Kontrast, bis zu einer Grenze von 20cm geht es aber.

Alles in allem ist mit dieser Kamera ein großer Wurf in die Zukunft gelungen  die einem in nächster Zeit in der digitalen Fotowelt Einzug halten wird. Leider hat dieser Wurf auch ein großen Nachteil, denn man sollte nicht glauben das ältere Objektive  diesn Standard liefern können, man kann sie möglicherweise verwenden, man sollte aber nicht glauben das das diese Objektive neu entwickelten Objektiven ebenbürtig sein werden,am allerwenigesten Zoomobjektive.  Weiterhin vermute ich das das Wort Aspherische Linse sehr kritisch bei einem Objektivkauf zu betrachten sein wird, weil meiner Ansicht nach diese Linsen  neben einer geringen Anzahl an Blendenlamellen für ein zerrissenes Bokeh verantwortlich sind. Eien asperische Linse bedeutet zwar das man zwei oder mehr Linsen durch eine ersetzen kann, und damit ein Plus an Kontrast und Zeichnung, aber eben mit dem hintergründig schlechterem Bokeh bei Portraits und Makros.


23.07.2012

Das Skizzenbuch


Seit ich meine digitalen Bilder unter dem Label X-PIX Projekt veröffentliche habe ich die Idee ein Skizzenbuch herzustellen um Bilder die nicht für  großformatige Bilder geeignet sind  in ein gedrucktes Werk einzubinden. Es hat eine Weile gedauert aber nun ist es soweit, ich habe begonnen ein Skizzenbuch zu verfassen. Von Herbststürmen, Stadtlandschaften, Strassenszenen und anderen Bilder sammelten sich über die Jahre viele Bilder an die hier gut passen.



Als der erste Testprint mein  Drucker verließ war ich begeistert, ein naturweisses,  als Ringbuch angelegtes Zeichenpapier hält als Grundmaterial für das einseitig gedruckte Werk her. Ohne Frage anders als man sonst ein Buch sonst drucken würde, aber das Format hat Vorteile. Ich kann jeder Zeit Bilder entnehmen oder hinzufügen.,aber auch zwischenden rustikalen Seiten eine weiße Seite einfügen. Änderungen und Fehler sind schnell behoben und wenn  ein Bild einem garnicht gefällt dies ganz entfernen

21.07.2012

Auf der Suche nach der neuen Kamera.

Die Canon ist hinüber und so wie es aussieht wird es auch keine neue Canon geben, es sie denn Canon hätte etwas hochwertiges und revolutionär einfaches auf dem Markt. Ein schon vergessener Blendering, eine Zeitenrad und ein Kompensationregler. Zumindest sollten die Zeit auf Auto umstellbar sein, dazu ein paar konfigurierbare Farbprofile Profile und ein leichtes Wetwinkel, das würde mich glücklich machen Auf der
Suche nach dieser Kamera bin ich nicht über die beliebte aber teure Fuji x100 gestolpert. Die Bedienelemente sind der ein Teil der Geschichte, wie lange diese Kamera halten wird ein nicht zu unterschätzender zweiter Aspect wie der Verlust der Canon zeigte.

Ich bin auf der Recherche auf ein Artikel gestossen bei dem eine X100 einige Stunden Salzwasser ausgesetzt war, und daraufhin zerlegt wurde. Solche Berichte sprechen Bände über die Konstruktionweise respektive der Langlebigkeit einer Kamera.
Ich finde es interessant solche solche Bilder zu sehen und möchte sie euch nicht vorenthalten obwohl der Beitrag etwas älter ist.

 Die Aufnahme stammt aus dem Artikel Taking Apart the Fuji X100